06.11.2007 · Mattel schafft es nicht heraus aus den Schlagzeilen: Wiederholt hatte der Spielzeughersteller wegen Sicherheitsbedenken Produkte zurückgerufen. Jetzt nimmt der Konzern wieder Tausende Spielzeuge vom Markt - Kleinteile könnten verschluckt werden.
Aufgrund abermaliger Sicherheitsmängel hat der weltgrößte Spielzeughersteller Mattel auch in Deutschland wieder Tausende Produkte zurückgerufen. Nach Angaben der EU-Kommission vom Dienstag nahm Mattel in Europa insgesamt rund 17.000 Spielzeuge der Marke Fisher-Price vom Markt, weil kleinere Teile davon abbrechen und von Kindern verschluckt werden könnten. Weltweit betroffen sind 155.000 in Mexiko hergestellte Produkte, wie ein Mattel-Vertreter sagte.
Nach Mattel-Angaben sind in Deutschland rund 4800 Spielzeuge betroffen. Demnach handelt es sich um das Fisher-Price-Produkt „Lernspaß Küche“. Der Großteil befinde sich allerdings noch im Handel, sei also noch nicht in den Händen der Verbraucher, teilte Mattel-Deutschland mit.
Millionen Spielzeuge schon vom Markt genommen
Betroffene Verbraucher können sich demnach über die Hotline 0800-7898797 oder die Homepage www.mattel.de an den Konzern wenden.
In den vergangenen Monaten hatte Mattel wiederholt wegen Sicherheitsbedenken Spielzeug zurückgerufen. Betroffen waren unter anderem Spielesets der Marke Barbie, deren Farben zu hohe Bleiwerte aufwiesen. Da es sich dabei vor allem aus Spielsachen aus chinesischer Produktion handelte, löste das Unternehmen gleichzeitig
eine Debatte um gesundheitsgefährdende Spielwaren, Elektrogeräte, Werkzeugen und andere Produkte aus China aus. Die EU und die Vereinigten Staaten sind inzwischen dabei, die Sicherheitsstandards für Spielzeuge zu überprüfen.
| Name | Kurs | Prozent |
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| Gold | 1.579,50 $ | +0,31% |
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