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Gebot von 14 Milliarden Dollar Hewlett-Packard greift nach EDS

13.05.2008 ·  Computerriese Hewlett-Packard geht auf Einkaufstour: Der Konzern will den amerikanischen IT-Dienstleister EDS für 14 Milliarden Dollar (9 Milliarden Euro) übernehmen. HP würde damit zur Nummer zwei im IT-Service-Geschäft hinter IBM.

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Der weltgrößte PC-Hersteller Hewlett-Packard (HP) will den amerikanischen IT-Dienstleister EDS für rund 14 Milliarden Dollar (9 Milliarden Euro) übernehmen. Das teilte der amerikanische Konzern am Dienstag in Palo Alto (Kalifornien) mit. HP würde damit zur Nummer zwei im IT-Service-Geschäft hinter Branchenführer IBM aufsteigen.

HP bietet je EDS-Aktie 25 Dollar in bar. Die Führung von EDS (Electronic Data Systems) habe dem Geschäft schon zugestimmt. Die Aktionäre müssen das Angebot aber noch akzeptieren. Die Übernahme ist eine der größten in der HP-Geschichte und soll im zweiten Halbjahr abgeschlossen werden.

„Eine führende Kraft im IT-Service weltweit“

Der Kauf würde den Umsatz von HP im Service-Geschäft auf mehr als 38 Milliarden Dollar verdoppeln. Der Konzern verspricht sich zudem starke Synergien und Kosteneinsparungen.

„Die Kombination von HP und EDS schafft eine führende Kraft im IT-Service weltweit“, sagte HP-Chef Mark Hurd laut der Mitteilung. Das Service-Geschäft ist ein Wachstumsfeld. Immer mehr Unternehmen lagern den Betrieb ihrer Computernetze an Dienstleister aus.

Prognose angehoben

Unterdessen hat HP nach einem starken zweiten Quartal mitgeteilt, dass das Unternehmen mit einem besseren Abschneiden im Gesamtjahr rechnet. Der Konzern gehe nun von einem bereinigten Ergebnis je Aktie zwischen 3,54 und 3,58 Dollar aus, teilte HP am Dienstag in Palo Alto mit. Bislang hatte das Unternehmen 3,50 bis 3,54 Dollar prognostiziert. Der Umsatz soll zwischen 114,2 und 114,4 Milliarden Dollar liegen nach bislang erwarteten 113,5 bis 114,0 Milliarden Dollar. Die neuen Kenngrößen liegen über den bisherigen Analystenschätzungen.

HP erzielte nach vorläufigen Zahlen im zweiten Quartal von Januar bis März einen verwässerten Gewinn je Aktie von 0,87 Dollar nach 0,70 Dollar vor einem Jahr (non-GAAP). Der Umsatz wuchs von 25,5 auf 28,3 Milliarden Dollar. Analysten hatten weniger erwartet. Im dritten Quartal soll der Umsatz nun zwischen 27,3 und 27,4 Milliarden Dollar liegen und das verwässerte Ergebnis je Aktie zwischen 0,82 und 0,83 Dollar.

Quelle: FAZ.NET mit Material von DPA-AFX
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