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Springer Science / Holtzbrinck : Fusionierter Fachverlag soll in ein paar Jahren an die Börse

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Niederlassung von Springer Science in Berlin Bild: Unternehmen

Der von Springer Science und Holtzbrinck geplante neue Fachverlag soll nach den Plänen der Co-Eigner in wenigen Jahren an die Börse. Er könnte als Kandidat für den MDax gelten.

          Der von Springer Science und Holtzbrinck geplante neue Fachverlag soll nach den Plänen der Co-Eigner in wenigen Jahren an die Börse. Der Finanzinvestor und Springer-Science-Eigentümer BC Partners plant den Ausstieg (Exit) aus seiner Beteiligung über einen Börsengang (IPO): „Der Exit wird mit größter Wahrscheinlichkeit ein IPO sein“, sagte Ewald Walgenbach, zuständiger Partner der Beteiligungsgesellschaft BC Partners, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z./Freitagausgabe). Er rechne damit, dass das  „in wenigen Jahren“ passiere, „wahrscheinlich in drei, vier Jahren“, so Walgenbach. „Vor 2017 kann man sich das gar nicht vorstellen.“ Nach seiner Vermutung wird Holtzbrinck dann als Mehrheitsgesellschafter und Ankeraktionär verbleiben. „Davon gehe ich aus.“

          Springer Science+Business Media gehört seit 2013 mehrheitlich BC Partners. Am Donnerstag Mittag wurde bekannt, dass BC Partners und der Verleger Stefan von Holtzbrinck  ihre Wissenschafts- und Bildungsgeschäfte bündeln. Dabei schließen sich Springer Science und ein Großteil des Wissenschaftsgeschäfts von Holtzbrinck (unter anderem Nature-Gruppe und Palgrave Macmillan) zusammen. An dem neuen Unternehmen  mit voraussichtlich rund 1,5 Milliarden Euro Umsatz wird Holtzbrinck eine Mehrheit von 53 Prozent halten.

          Als börsennotiertes Unternehmen könnte das Unternehmen als MDax-Kandidat gelten. Beim Kauf durch BC Partners war Springer Science allein 2013 mit mehr als 3 Milliarden Euro bewertet worden.

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