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Veröffentlicht: 09.11.2016, 17:24 Uhr

F.A.Z.-exklusiv Ex-BND-Chef Schindler wird Unternehmensberater

Gerhard Schindler war bis Juli Präsident des Bundesnachrichtendienstes. Künftig berät er Unternehmen in Sicherheitsfragen.

von
© Catrin Schmitt Gerhard Schindler

Der frühere Präsident des Bundesnachrichtendienstes Gerhard Schindler berät künftig Unternehmen in Sicherheitsfragen. Er arbeitet ab sofort für die Beratungsgesellschaft „Friedrich 30“, sagte er der F.A.Z. Das kleine Beratungsunternehmen mit Sitz in Berlin und Mainz analysiert für Mittelständler und Großkonzerne die Krisen- und Bedrohungsszenarien der kommenden Jahrzehnte.  Dabei geht es geht um Spähangriffe und Sabotage von Industrieanlagen. Aber auch um mögliche terroristische Anschläge auf kritische Infrastrukturen wie das Stromnetz oder den Ausfall des Internets. Was passiert wenn Satelliten ausfallen? Wie anfällig sind Lieferketten?

Tillmann Neuscheler Folgen:

Schindler musste Ende Juni vorzeitig seinen Posten beim Bundesnachrichtendienst räumen. Sein Nachfolger Bruno Kahl gilt als enger Vertrauter von Finanzminister Wolfgang Schäuble. Schindler hatte den Chefposten beim BND im Jahr 2012 übernommen, seine Amtszeit war geprägt vom Kampf gegen den islamistischen Terrorismus und von der NSA-Affäre, die im Zuge der Enthüllungen Edward Snowdens ins Rollen kam.

F.A.Z. Mehr dazu in der F.A.Z. vom 10.11.2016. Am Vorabend schon in der F.A.Z. -App und als E-Paper.

Schindler ist nicht der erste BND-Präsident, der nach seiner Amtszeit in die Privatwirtschaft wechselt. Sein Vorgänger Ernst Uhrlau berät seit Jahren die Deutsche Bank. Anders als neuerdings für Politiker gelten für politische Beamte keine Abkühlphasen bei einem Wechsel in die Privatwirtschaft. Über seine neue Tätigkeit hat Schindler das Kanzleramt informiert.

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