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Fresenius-Kommentar Geschäft mit Kliniken

 ·  Auch das Krankenhausgeschäft bietet Chancen, um Geld zu verdienen. Die Übernahme der Rhön-Kliniken durch den Gesundheitskonzern Fresenius ist das beste Beispiel.

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Manuela Rottmann

Bestechende Logik

Die Profitabilität von Krankenhäusern soll sich also daran zeigen, dass Fresenius Rhön kauft - eine bestechende Logik. Dann müssten auch amerikanische Hypothekenschrottpapiere ein spitzen Geschäft sein, sonst hätten sich die ja nicht so viele kluge Banker weltweit andrehen lassen. Guter Wirtschaftsjournalismus hätte sich vielleicht mal die Frage gestellt, wieso die Rhön-Aktionäre dann eigentlich verkaufen. Und vielleicht sogar mal in diese Richtung recherchiert.

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Stephan Achner

Zukunftssicherung

Der beabsichtigte Helios-Rhön- Zusammenschluss ist Strategie pur. Mit diesem Zusammenschluss ist die "kritische Masse" erreicht, um künftig bezahlbare Gesundheitsversorgung aus einer Hand für den normalen Bürger machen zu können. Ich empfehle das aufmerksame Lesen des Vortragsmanuskripts des Rhön-Gründers Eugen Muench vom 18.04.2012 (Iges-Tagung in Berlin). Es ist an der Zeit, dass sich Bürger und Klinikunternehmen endlich zusammentun, um die hilflose Gesundheitspolitik und die Krankenkassen, die bisher keine hilfreichen Antworten auf die demographischen Herausforderungen geben, zu schieben. Das kann derzeit nur ein großes privates Klinikunternehmen mit guten und klugen Unternehmerköpfen. Dagegen verharren die meisten kommunalen Kliniken, aber auch Teile der freigemeinnuetzigen Kliniken, noch in Strukturen, die dem Untergang geweiht sind.

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Ernst-Markfried Kraatz

Eine erfreuliche Meldung!

Es bleibt zu hoffen, daß nicht vom Kartellamt Sand ins Getriebe kommt. Wichtig ist, daß Kliniken aus der Hand kommunaler Kirchtumspolitiker verschwinden und die Kliniken Schritt für Schritt alle privatisiert werden.

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nick nolte
nick nolte (falkehh) - 27.04.2012 04:51 Uhr

"Gutes" Geld?

Übernahmen sind nicht immer rational begründet und schon gar nicht per se von Erfolg gekrönt - siehe Daimler, Siemens oder BMW.
Selbst wenn man Fresenius in diesem Fall „Übernahmeerfahrung“ unterstellt. Diese hatten weitaus größere Unternehmen auch.
Ob Fresenius damit später „gutes“ Geld verdient bleibt fraglich. Ist es nicht eher schlechtes Geld, wenn es mit engen Personalplänen und mangelnder Hygiene verdient wird?
Ist Asklepios in Hamburg nicht ein ist ein ähnlicher Fall? Viele Mitarbeiter muss die Hansestadt wieder übernehmen – nicht weil dort die Mitarbeiter eben nicht „gutes“ Geld verdienen.

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Wolfgang Wurtz
Wolfgang Wurtz (wolwul) - 27.04.2012 01:34 Uhr

Es ist grundsätzlich eine Sauerei,

wenn auch das Krankenhausgeschäft Chancen bietet, um Geld zu verdienen. Krankenhäuser gehören in die Hand der Bundesländer und sind an den Bedürfnissen der Bevölkerung auszurichten und nicht an den Bedürfnissen von Geschäftemachern.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.04.2012 10:02 Uhr
Andreas Raum

grundsätzliches und tatsächliches

Leider scheint die grundsätzliche These falsch zu sein, dass privat betriebene Krankenhäuser schlechter arbeiten und sich weniger an den Bedürfnissen der Patienten orientieren. Leider scheint auch die These, dass größerer finanzieller Aufwand bei Krankenhäusern in öffentlicher Hand, sich grundsätzlich zum Wohl der Patienten auswirkt. Meine Erfahrung mit Krankenhäusern spricht leider dafür, dass tatsächlich das Gegenteil der Fall zu sein scheint (keinesfall jedoch grundsätzlich)

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 26.04.2012 22:21 Uhr

Ich befürchte das am Ende die kostenträchtigen Patienten in den Städtischen Häusern bleiben.

wenn ich mich zB auf planbare Operationen konzentriere kann ich das fast wie in der Autofabrik organisieren. Die Frage ist dann: wer versorgt zB die Notfallpatienten für die ich Personal 24 Stunden am Tag an 365 Tagen im Jahr benötige. Ich kann mir auch sehr schöne Geburtshäuser vorstellen die bei Mehrlingsgeburten und bei ohnehin notwendigen Kaiserschnitten oder HIV positiven Müttern abwinken.
Rosinenpickerei funktioniert auch im Krankenhausbereich.

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Jahrgang 1957, Redakteur in der Wirtschaft, verantwortlich für den Immobilienteil.

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