19.02.2013 · Die französische Staatsbahn ahmt Billigflieger nach: Sie vereinfacht den Komfort, stopft ihre Hochgeschwindigkeitszüge voll und verlangt nur ein paar Euro. Das Angebot soll vor allem Studenten und Familien ansprechen
Von Christian SchubertRichtlinien für Lesermeinungen
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Oui mais... die SNCF Rentner kosten 3,4 Mi€/Jahr zum Steuerzahler
SNCF Beiträger : 156 405
SNCF Rentner : 342 117
Mit 3.400.000.000 Euros, sie können 100 € für 34.000.000
Reise anbieten. Kein Wunder, das ist nur Blödsinn.
Günstigeres Alternativangebot zum ICE wäre wichtig
Ich würde mir irgendeine Art von No-Frills-Angebot von der Deutschen Bahn auch sehr wünschen. Eigentlich bin ich mit dem ICE insgesamt zufrieden und genieße die Ruhe und den Komfort, aber für Gelegenheitsfahrer ist das Preisniveau einfach nicht mehr akzeptabel. Wer keine BahnCard hat, muss mittlerweile für eine Rückfahrkarte Bonn-Berlin inkl. Reservierung knapp 250 Euro hinlegen. Das ist für manche Leute fast eine Monatsmiete, und ich behaupte niemand der halbwegs bei Verstand ist und seine Fahrten selber bezahlt gibt das aus, solange ihm irgendeine Alternative zur Verfügung steht. Die meisten Leute die mit dem ICE fahren haben eine BC50, ein Ltur Ticket oder einen Arbeitgeber der zahlt. Für alle anderen ist der Zug einfach abgefahren, denn auf solchen längeren Strecken fährt ja auch nichts anderes mehr; einmal täglich ein IC vielleicht. Ich hoffe wirklich sehr, dass durch den liberalisierten Busmarkt eine neue Qualität von Preisdruck für die Bahn entsteht.
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.02.2013 14:34 UhrBC50 ist nur für Vielfahrer interessant, die volle Flexibilität brauchen.
Habe mich ganz bewußt für BC25 entschieden und nutze Tickets mit Vorausbuchung. Die Vergleichsrechnung für alle Fahrten des letzten Jahres gibt mir recht.
frühzeitg; einseitig
Stimmt schon, wenn man einen langen Planungsvorlauf hat bekommt man auch
günstigere Preise, aber es ist immer ziemlich unberechenbar was man
im Endeffekt ausgeben muss.
Ich bezog mich auf den "regulären" Fahrpreis, der die
Grundlage für die Preisstruktur ist und den man z.B. an Freitagen
eigentlich immer zahlen muss, es sei denn man weiß schon Wochen
vorher seine Termine. Wenn man z.B. drei Tage vor der Fahrt bucht ist es
nach meiner Erfahrung fast unmöglich, die vorgenannte Strecke unter
89,- pro Richtung zu bekommen.
Ich denke einfach dass die Bahn mit ihrer Preisstruktur und dem
einseitigen Premium-Angebot des ICE ein großes Kundensegment fast
vollständig ausschließt, nämlich genau diejenigen deren
Leben nicht in Bahnen verläuft, die merhmonatige Planungshorizonte
zulassen. Das sind genau die Studenten usw. von denen im Artikel die
Rede war. Die fahren in Deutschland via Mitfahrgelegenheit, oder bald
dann mit dem Bus.
Preise
Wenn man Heute z.b. sagt, man möchte am 5.3. Berlin-Bonn, bekommt
man ein Sparticket (ohne Bahncard!!) für 89 € hin und
zurück. Das bedarf natürlich etwas Vorlauf, ein Flugticket
bekommen man fürs Wochenende aber wahrscheinlich auch nicht mehr
für 50 €
Das Geld reicht nicht mal für den Sprit den man im Auto verbrauchen
würde.
Man kann mit ein bisschen Vorausplanung durchaus günstig mit der
Bahn fahren.
Wir fahren jedes Jahr in Skiurlaub für ca. 120 €, für
eine 4 köpfige Familie. Mit dem Auto sind das ca, 1100 km. Und
schneller geht es mit dem Auto auch nicht (div. male getestet).
In Sommerurlaub an die Nordsee zahlen wir knapp 240 € für ca.
insgesamt 2000 km., incl entspanntes Ankommen. Beide Preis sind
allerdings hier mit Bahncard, die kostet aber für die 2 Eltern ca
75 € (zusammen!) die Kinder fahren eh umsonst.
Also die Bahn bitte nicht direkt ausschließen weil man 1 mal einen
riesen Preis gesehen hat.
Klar kann man sich leicht über die Bahn beschweren...
und ich habe auch schon so manche Kuriosität erlebt. Aber wer sich
über 20 Euro auf 100 km beschwert, kann schlicht nicht rechnen:
Fahr ich die 100 km mit dem Auto im Fernzugtempo brauch ich locker 8- 10
l Sprit = 14 - 17 Euro, dann der Verschleiß, die
Anschaffungskosten usw. usw., und wenn ich dann das Auto auch noch so
zentral in der Stadt parken möchte, wie der Hbf liegt, dann kommen
gleich nochmal 2 - 5 Euro pro Stunde Standzeit dazu.
Und wer früh genug bucht, kann auf Fernstrecken richtig sparen.
Das größte Problem, das die Bahn im Vergleich zum Auto hat,
ist das Gepäck. Viele Bhfe sind noch auf dem Stand von anno
dazumal, ohne Lift, Rollbänder usw. und steigt man dann mit einem
größeren Koffer in den ICE ist es ganz vorbei. Das
Raumkonzept dieses Zuges ist schlicht nicht für Reisende mit
Gepäck erdacht, sondern allein für Geschäftsreisende mit Laptoptasche.
Seit Jahren kann man für kleines Geld von Paris gen Süden in speziellen iD-TGVs fahren (einfach mal googeln). Und zwar von den zentralen Pariser Bahnhöfen und nicht vom Stadtrand!
Ich empfehle den Wikipedia dazu zu studieren...
"RFF übernahm seitdem die Aufgaben der Verwaltung, des Bau,
der Instandhaltung und das Trassenmanagement des staatlichen
französischen Eisenbahnnetzes. Gleichzeitig gingen aber auch die
dem Netz zugerechneten finanziellen Schulden von der Staatseisenbahn
SNCF auf den neuen Betreiber über. Zudem garantierte der
französische Staat der SNCF den exklusiven Zugang zum Netz –
im Gegenzug verpflichtete sich die Bahn zu einem wirtschaftlichen
gewinnbringenden Geschäftsverlauf."
"Seit Anfang 2000 wird die strikte Trennung zwischen Netz (RFF) und
Betrieb (SNCF) wieder stückweise zurückgenommen.[4] So wurden
die Instandhaltung des Streckennetzes an die SNCF-Tochter Infra und das
Trassenmanagement an die Direction des Circulations Ferroviaires (DCF),
einer weiteren SNCF-Organisation, übertragen."
Im Flugzeug, im Auto, selbst für Tiertransporte ....
Solange die DB ihre Züge vollstopft, bis die Türen nicht mehr
zugehen, setze ich keinen Fuß mehr in ihre Wagen.
Mich beunruhigt ein bisschen die Formulierung " ..stopft ihre
Hochgeschwindigkeitszüge voll..". Aber solange nicht mehr
Tickets verkauft werden, als Sitzplätze vorhanden sind, habe ich
mit der qualitativen Herabstufung kein Problem. Im Verhältnis dazu
fährt man in Dtl. z.T. noch Holzklasse, bei 1.Klasse Preisen.
Leider fährt die DB Lichtjahre hinter der SNCF her und
Verspätungen fährt die DB zwar rein, aber nur die SNCF auch
wieder raus.
Das Problem ist doch ein ganz anderes!
Wenn ich in einem Auto 5 Sitzplätze habe, WÄRE noch Luft,
für mehr Passagiere. Trotzdem nehme ich keine zusätzlichen
Fahrgäste mit, weil es - lt. Bestimmung - voll ist.
Wenn die Sitzplätze in einem Flugzeug belegt sind, ist das Flugzeug
voll. Sie bekommen doch schon Ärger, wenn sie sich für ein
Gespräch im Gang aufhalten!
Auch in einem Bus setzt sich niemand in den Gang!
Wenn ich eine Reservierung für einen Sitzplatz bei der DB habe,
werden die Gänge trotzdem so lange aufgefüllt, bis die
Türen NICHT mehr zugehen. Dann bleibt eben jemand auf dem Bahnsteig zurück.
Sind die Sitzplätze in einem TGV alle verkauft .... ? Richtig: ist
der Zug voll.
Mein individuelles Problem kann ich mit einer Reservierung lösen,
bleibe dann aber auch am besten auf meinem Platz sitzen, bis ich mein
Ziel erreicht habe.
Tierschutzgesetze garantieren während der Tiertransporte den
Individuen ein Mindestmaß an Platz. Aber der Mensch ist ja kein
Tier ....
Je nun...
...Reservierung kostet extra und Schalter kostet auch extra.
Und wie oft fehlt ein Wagen, dann wars das mit der Reservierung!
Erstaunlich
Meine Wahrnehmung zur Deutschen Bahn ist eine völlig andere. Vielleicht aber auch, weil ich mir den kleinen Luxus leiste, Sitzplatzreservierungen zu haben. Und im Gegensatz zu manch anderem Reisenden, der hier so postet, habe ich auch schon am Ticketschalter SEHR hilfsbereites Personal erlebt, der richtig rumgedaddelt hat, bis er auch die günstigste Lösung gefunden hat. Vielleicht liegt es ja an der alten Weisheit: Wie es in den Wald hinein schallt...
ICE Hochpreispolitik - dafür bekommen wir jetzt mehr Busse auf den Autobahnen
Die Deutsche Bahn sieht das alles ganz anders. Anstatt die Züge
auszulasten werden die Preise erhöht. Bald fahren dann volle Busse
neben halbleeren Zügen von Frankfurt nach Köln. Dafür
haben wir ja auch die Strecke für Milliarden ausgebaut. Da
könnten ja leicht auch mal ein paar mehr Züge fahren, aber
eben zu anderen Preisen.
Jedem dem mal die Problematik zwischen fixen und variablen Kosten
erklärt wurde kann über die Preispolitik der DB nur noch den
Kopf schütteln. Ramsauer hat das einfach nicht drauf.
Außerdem Umweltschutz. Da erklärt dieser Schönling die
neuen Busse für umweltfreundlich. Also wenn ich die Passagiere aus
der Bahn rausekle und dann fährt der zusätzliche Bus neben dem
halbleeren Zug her, dann ist das umweltfreundlich? Was leisten wir uns
da für Deppen?
Strecke Frankfurt-Köln ...
... ganz schlechtes Beispiel.
Da diese Strecke als Hochgeschwindigkeitsstrecke ausgebaut wurde ist der
ICE schon in 1 Stunde 10 Minuten am Ziel. Bei etwa 180km braucht der Bus
wahrscheinlich über 2 Stunden.
Es gibt einfach Strecken, auf denen ist die Bahn nur ganz schwer zu
schlagen. Zugegeben, auf vielen anderen Strecken ist das Auto schneller
als die Bahn.
Ich bin zur Zeit häufiger unterwegs und entscheide mich
streckenabhängig für das Verkehrsmittel. Bei der Bahn buche
ich mit maximaler Vorausbuchungsfrist und erhalte dann oft Preise, bei
denen ein Pkw nicht mithalten kann. Den Komfort des "nicht selbst
fahren zu müssens" noch oben drauf.
Busse sind umweltfreundlicher und im Betrieb billiger als die Bahn
Haben aber auch Nachteile. Man kommt z.B. wenn keine Busspur vorhanden
ist nur mit Verspätung aus einer Stadt raus oder rein. Verstopfte
Autobahnen (Verkehrsunfälle) passieren häufiger als
Ausfälle im Schinennetz.
Wenn für jemand Zeit eine untergeordnete Rolle spielt dann sind
Busse eine gute Alternative die Überlastung bei Zügen zu
reduzieren. Bin gerade gestern von München nach Frankfurt gefahren.
Ich hatte wirklich Mittleid mit den Zusteigern von Würzburg
anwärts. Der Zug war überlastet. Das Argument der
Platzreservierung zählt nicht. Der Zug ist trotz Reservierung
überlastet, nur das Opfer das stehen muss ändert sich.
Parallel operierende Busse könnten die Überlastung mindern.
Autobahnüberlastung kann durch eine Verlagerung vom Warentransport
von Strasse auf Schiene vermindert werden. Aber dafür braucht es
neben anderen Voraussetzungen viergleisige Strecken. Denn
Gütertransport (langsam um effizient zu sein) verträgt sich
nicht mit Hochgeschwindigkeitszügen.
Besonders vor dem Hintergrund,
daß der Güterverkehr von den Gleisen auf die Autobahnen
verlegt wurde und diese dort verstopft und schneller verschleißen
läßt. Jetzt wird dann der Passagierverkehr ebenfalls weiter
auf die Straße gelenkt, in Form der Busse, die dann noch
zusätzlich die BABs verstopfen werden.
Viele würden sicher entspannt mit Bahn fahren, wenn die Bahn
endlich Fahrkarten zu realistischen Preisen anbieten würde.
Wollte vor zwei Jahren bei Deutschlandurlaub auch mal mit der DB fahren,
allerdings hat Mietwagen incl.Sprit nur die Haelfte gekostet wie zwei
Bahntickets ! Also Mietwagen!
Bitte?
"Dazu kommt, dass man nach langer Fahrt im Zug weniger gestresst"
Das kann man pauschal so überhaupt nicht sagen und hängt mal
vor allem davon ab, mit wem man in einem Abteil ist.
ICE Ruheabteil, selbst da wird doch telefoniert, wie man gerade lustig
ist. Und im Auto, wo man sich mit dem Fahren abwechselt ist es auch halb
so stressig.
Also Pauschalaussagen helfen hier nicht weiter.
Es kommt darauf an
was man will:
Den Komfort eines IC / ICE mit Toiletten und Gastronomie on board. Und
niemand kann mir erzählen, dass er/sie eine Langstreckenreise auf
10 Minuten genaue Ankunftszeit planen kann. Im Vergleich dazu ist die
Pünktlichkeit der DB unglaublich gut. Dazu kommt, dass man nach
langer Fahrt im Zug weniger gestresst ist und auch mal während der
Fahrt laufen kann.
Dagegen stehen für das Auto die Flexibilität vor Ort und der
niedrigere Preis (wobei der Autoverkehr letztlich stärker
subventioniert wird, allein schon, wenn die Umweltschadensfolgekosten
eingepreist würden, läge der Preis weit über dem der Bahn)
Schon seit Jahren gibt es ein ähnliches Konzept von der Staatsbahn
SNCF.
Da kann man auch ab 19 EUR zentrale Bahnhöfe in Paris erreichen.
Das hier genannte Ouigo-Angebot ist komplett auf den Besuch von
Disneyland ausgerichtet, den der Bahnhof Marne-la-Vallée ist
nicht wie im Artikel genannt bei sondern quasi IM Disneyland (aber gut
40 km vom Stadtzentrum entfernt!). Insofern stimmt die Überschrift
nicht ganz, weil wohl kaum ein Reisender mit der RER-A eine Stunde vom
Stadtzentrum in die Vorstadt fährt, um dann in den TGV einzusteigen.
... in ihrer aktuellen Konstellation ist eine Fehlplanung; definitiv!
Zwei Gründe (es gibt noch mehr):
1) die Investition in Schenker mag zwar finanziell lukrativ sein, aber
es ist nicht die Aufgabe einer 100% staatlichen Bahn eine weltweite
Spedition zu betreiben. Die sollen die Firma verkaufen, dann können
die auch den Stuttgarter Bahnhof bezahlen.
2) im Artikel ist die Rede von einer seperaten Schienennetzgesellschaft.
Da sind uns die Franzosen aber zwei Nasenlängen voraus.
@Peter Müller - Eine Klarstellung
Ich bin mitnichten ein staatsgläubiger Mensch und deshalb sehr
dafür, dass sich der Wettbewerb ausserhalb staatlicher Unternehmen
abspielt. Aber mit dem DB-Schienennetz ist es so, wie mit der
Wasserversorgung und (in etwa) dem Strassennetz. Es gibt keine
Alternativen und deshalb kann es auch keinen Wettbewerb geben. Der
Wettbewerb muss durch staatliche Regulierung ersetzt werden; das klappt
ja beim "letzten Meter" der Telekom ganz gut. Deshalb bin ich
dafür, dass das Schienennetz vom Staat (Bund) betrieben wird. Das
hätte ausserdem den Charme, dass der Zugang zum Netz neutral wäre.
Zu Schenker: Das Eigentum an dieser Firma bindet aber auch eine Menge
Geld, das die DB an anderer Stelle viel besser verwenden könnte.
Stuttgarter Bahnhof
kostet Geld, Schenker bringt Geld. Die könnten auch einfach die
Bahn an Stuttgart vorbei fahren lassen, das würde doch eh keiner
vermissen. ;-)
Eine separate Schienennetzgesellschaft ist nicht per se ein Vorteil, das
kann man in England sehen. Für Frankreich kann ich es nicht sagen.
Bietet die DB schon seit vielen Jahren! Allerdings Normalpreis.
IC Karlsruhe/Stuttgart nach Frankfurt (und zurück): einfachster
Komfort (partiell ungeheizt/unklimatisiert; kein Restaurant; 1. Klasse
abgeschlossen, da Wagen defekt).
Aber 4 Schaffner, die auf 90km sicher zweimal alle Karten kontrollieren.
Vermutlich ein Werbegag made bei ver.di. Denn dass die Bahn freiwillig
Personal bezahlt ist doch eher unwahrscheinlich.
Also ich würde ein ähnliches Angebot der Deutschen Bahn ganz sicher nutzen!!!
um Mobilität günstiger zu machen. Und ein gutes Beispiel für die Deutsche Bahn, deren verwirrendes Hochpreisangebot keine Konkurrenz zum Auto ist.
Hoffentlich ein Beispiel für die Bahn
Auf einer norddeutschen Strecke von 100km zahlt man um die 20€. Bei
derartigen Preisen kann die Bahn vor allem auf längeren Strecken
nicht mit anderen Verkehrsträgern (Pkw; Billigflieger; Fernbus)
mithalten. Eine Fahrkartenkontrolle vor Beginn der Fahrt, sowie eine
Beschränkung des Gepäcks kann die Kosten mit Sicherheit
erheblich senken. Es ist klar, dass sich vor allem eine Kontrolle vor
der Fahrt schwierig gestaltet bei ausgelasteten Gleisen. Ich denke
dennoch, dass Kostensenkung und damit Preissenkung der Weg ist auf dem
die Bahn in der Zukunft bestehen kann.
Ein Beginn wäre eine Verkleinerung oder Abschaffung von 1. Klasse
zumindest im Regionalbereich. Ich habe diese Abteile noch nie
nennenswert belegt vorgefunden, da sich der Komfortvorteil auch in
Grenzen hält.
ja ja - die 1.Klasse
Das Vorhandensein der 1.Klasse wird durch die Passagiere der 2.Klasse bezahlt. Für die tatsächlichen Kosten einer 1.Klasse müsste der First-Class-Passenger etwa doppelt soviel zahlen, als er tatsächlich tut. Trotzdem wird die 1.Klasse erhalten bleiben - schon aus ideologischen Gründen. Eine Lösung könnt für Fernverkehsstrecken darin bestehen, dass eine Flexibiltät wie im Flugverkehr auf innereuropäischen Strecken realisiert wird - Business Class wird entsprechend Buchung eingerichtet und nicht nach starrer Sitzanordnung. Im Nah- und Regionalverkehr ist eine 1.Klasse schlicht Unfug!
Schtimpt, denn das hat die Bahn mit der Fliegerei gemeinsam:
Ohne "Paxe" (Passagiere) wären Fliegerei und Bahnfahren nochmal so schön ...
Hat die DB gar nicht nötig.
Was glauben Sie denn wozu die Deutsche Bahn da ist? Um jeden und alles zu transportieren? Neeeein, weit gefehlt. Ziel des Unternehmens ist es, zu existieren und Steuergelder sinnvoll in schöne Bahnhofsprojekte zu investieren. Alles andere ist Nebensache. Ja, die Fahrgäste sollen möglichst dazu bewegt werden, mangels Service und Dank hoher Preise, auf die Bahn zu verzichten, denn manche von ihnen verursachen doch, trotz aller Digitalisierung, Verwaltungsaufwand.
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