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Französische Staatsbahn Mit dem Billig-TGV für zehn Euro ans Mittelmeer

 ·  Die französische Staatsbahn ahmt Billigflieger nach: Sie vereinfacht den Komfort, stopft ihre Hochgeschwindigkeitszüge voll und verlangt nur ein paar Euro. Das Angebot soll vor allem Studenten und Familien ansprechen

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (31)

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emmanuel bourlon

Oui mais... die SNCF Rentner kosten 3,4 Mi€/Jahr zum Steuerzahler

SNCF Beiträger : 156 405
SNCF Rentner : 342 117
Mit 3.400.000.000 Euros, sie können 100 € für 34.000.000 Reise anbieten. Kein Wunder, das ist nur Blödsinn.

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Felix Friedrich
Felix Friedrich (Flakes) - 20.02.2013 18:53 Uhr

Günstigeres Alternativangebot zum ICE wäre wichtig

Ich würde mir irgendeine Art von No-Frills-Angebot von der Deutschen Bahn auch sehr wünschen. Eigentlich bin ich mit dem ICE insgesamt zufrieden und genieße die Ruhe und den Komfort, aber für Gelegenheitsfahrer ist das Preisniveau einfach nicht mehr akzeptabel. Wer keine BahnCard hat, muss mittlerweile für eine Rückfahrkarte Bonn-Berlin inkl. Reservierung knapp 250 Euro hinlegen. Das ist für manche Leute fast eine Monatsmiete, und ich behaupte niemand der halbwegs bei Verstand ist und seine Fahrten selber bezahlt gibt das aus, solange ihm irgendeine Alternative zur Verfügung steht. Die meisten Leute die mit dem ICE fahren haben eine BC50, ein Ltur Ticket oder einen Arbeitgeber der zahlt. Für alle anderen ist der Zug einfach abgefahren, denn auf solchen längeren Strecken fährt ja auch nichts anderes mehr; einmal täglich ein IC vielleicht. Ich hoffe wirklich sehr, dass durch den liberalisierten Busmarkt eine neue Qualität von Preisdruck für die Bahn entsteht.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.02.2013 14:34 Uhr
Martin Schmidt
Martin Schmidt (amsbisc) - 21.02.2013 14:34 Uhr

BC50 ist nur für Vielfahrer interessant, die volle Flexibilität brauchen.

Habe mich ganz bewußt für BC25 entschieden und nutze Tickets mit Vorausbuchung. Die Vergleichsrechnung für alle Fahrten des letzten Jahres gibt mir recht.

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Felix Friedrich
Felix Friedrich (Flakes) - 21.02.2013 14:25 Uhr

frühzeitg; einseitig

Stimmt schon, wenn man einen langen Planungsvorlauf hat bekommt man auch günstigere Preise, aber es ist immer ziemlich unberechenbar was man im Endeffekt ausgeben muss.

Ich bezog mich auf den "regulären" Fahrpreis, der die Grundlage für die Preisstruktur ist und den man z.B. an Freitagen eigentlich immer zahlen muss, es sei denn man weiß schon Wochen vorher seine Termine. Wenn man z.B. drei Tage vor der Fahrt bucht ist es nach meiner Erfahrung fast unmöglich, die vorgenannte Strecke unter 89,- pro Richtung zu bekommen.

Ich denke einfach dass die Bahn mit ihrer Preisstruktur und dem einseitigen Premium-Angebot des ICE ein großes Kundensegment fast vollständig ausschließt, nämlich genau diejenigen deren Leben nicht in Bahnen verläuft, die merhmonatige Planungshorizonte zulassen. Das sind genau die Studenten usw. von denen im Artikel die Rede war. Die fahren in Deutschland via Mitfahrgelegenheit, oder bald dann mit dem Bus.

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Matthias Frank

Preise

Wenn man Heute z.b. sagt, man möchte am 5.3. Berlin-Bonn, bekommt man ein Sparticket (ohne Bahncard!!) für 89 € hin und zurück. Das bedarf natürlich etwas Vorlauf, ein Flugticket bekommen man fürs Wochenende aber wahrscheinlich auch nicht mehr für 50 €

Das Geld reicht nicht mal für den Sprit den man im Auto verbrauchen würde.

Man kann mit ein bisschen Vorausplanung durchaus günstig mit der Bahn fahren.

Wir fahren jedes Jahr in Skiurlaub für ca. 120 €, für eine 4 köpfige Familie. Mit dem Auto sind das ca, 1100 km. Und schneller geht es mit dem Auto auch nicht (div. male getestet).
In Sommerurlaub an die Nordsee zahlen wir knapp 240 € für ca. insgesamt 2000 km., incl entspanntes Ankommen. Beide Preis sind allerdings hier mit Bahncard, die kostet aber für die 2 Eltern ca 75 € (zusammen!) die Kinder fahren eh umsonst.

Also die Bahn bitte nicht direkt ausschließen weil man 1 mal einen riesen Preis gesehen hat.

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Tobias Schmid

Klar kann man sich leicht über die Bahn beschweren...

und ich habe auch schon so manche Kuriosität erlebt. Aber wer sich über 20 Euro auf 100 km beschwert, kann schlicht nicht rechnen: Fahr ich die 100 km mit dem Auto im Fernzugtempo brauch ich locker 8- 10 l Sprit = 14 - 17 Euro, dann der Verschleiß, die Anschaffungskosten usw. usw., und wenn ich dann das Auto auch noch so zentral in der Stadt parken möchte, wie der Hbf liegt, dann kommen gleich nochmal 2 - 5 Euro pro Stunde Standzeit dazu.
Und wer früh genug bucht, kann auf Fernstrecken richtig sparen.
Das größte Problem, das die Bahn im Vergleich zum Auto hat, ist das Gepäck. Viele Bhfe sind noch auf dem Stand von anno dazumal, ohne Lift, Rollbänder usw. und steigt man dann mit einem größeren Koffer in den ICE ist es ganz vorbei. Das Raumkonzept dieses Zuges ist schlicht nicht für Reisende mit Gepäck erdacht, sondern allein für Geschäftsreisende mit Laptoptasche.

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Hans Dampf

Konzept gibt es schon: iD-TGV

Seit Jahren kann man für kleines Geld von Paris gen Süden in speziellen iD-TGVs fahren (einfach mal googeln). Und zwar von den zentralen Pariser Bahnhöfen und nicht vom Stadtrand!

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tobias kurze
tobias kurze (generalt) - 20.02.2013 11:40 Uhr

Réseau ferré de France

Ich empfehle den Wikipedia dazu zu studieren...

"RFF übernahm seitdem die Aufgaben der Verwaltung, des Bau, der Instandhaltung und das Trassenmanagement des staatlichen französischen Eisenbahnnetzes. Gleichzeitig gingen aber auch die dem Netz zugerechneten finanziellen Schulden von der Staatseisenbahn SNCF auf den neuen Betreiber über. Zudem garantierte der französische Staat der SNCF den exklusiven Zugang zum Netz – im Gegenzug verpflichtete sich die Bahn zu einem wirtschaftlichen gewinnbringenden Geschäftsverlauf."

"Seit Anfang 2000 wird die strikte Trennung zwischen Netz (RFF) und Betrieb (SNCF) wieder stückweise zurückgenommen.[4] So wurden die Instandhaltung des Streckennetzes an die SNCF-Tochter Infra und das Trassenmanagement an die Direction des Circulations Ferroviaires (DCF), einer weiteren SNCF-Organisation, übertragen."

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Claus Behrens
Claus Behrens (chipin) - 20.02.2013 09:56 Uhr

Im Flugzeug, im Auto, selbst für Tiertransporte ....

Solange die DB ihre Züge vollstopft, bis die Türen nicht mehr zugehen, setze ich keinen Fuß mehr in ihre Wagen.
Mich beunruhigt ein bisschen die Formulierung " ..stopft ihre Hochgeschwindigkeitszüge voll..". Aber solange nicht mehr Tickets verkauft werden, als Sitzplätze vorhanden sind, habe ich mit der qualitativen Herabstufung kein Problem. Im Verhältnis dazu fährt man in Dtl. z.T. noch Holzklasse, bei 1.Klasse Preisen.
Leider fährt die DB Lichtjahre hinter der SNCF her und Verspätungen fährt die DB zwar rein, aber nur die SNCF auch wieder raus.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.02.2013 13:39 Uhr
Claus Behrens
Claus Behrens (chipin) - 20.02.2013 13:39 Uhr

Das Problem ist doch ein ganz anderes!

Wenn ich in einem Auto 5 Sitzplätze habe, WÄRE noch Luft, für mehr Passagiere. Trotzdem nehme ich keine zusätzlichen Fahrgäste mit, weil es - lt. Bestimmung - voll ist.
Wenn die Sitzplätze in einem Flugzeug belegt sind, ist das Flugzeug voll. Sie bekommen doch schon Ärger, wenn sie sich für ein Gespräch im Gang aufhalten!
Auch in einem Bus setzt sich niemand in den Gang!
Wenn ich eine Reservierung für einen Sitzplatz bei der DB habe, werden die Gänge trotzdem so lange aufgefüllt, bis die Türen NICHT mehr zugehen. Dann bleibt eben jemand auf dem Bahnsteig zurück.
Sind die Sitzplätze in einem TGV alle verkauft .... ? Richtig: ist der Zug voll.
Mein individuelles Problem kann ich mit einer Reservierung lösen, bleibe dann aber auch am besten auf meinem Platz sitzen, bis ich mein Ziel erreicht habe.
Tierschutzgesetze garantieren während der Tiertransporte den Individuen ein Mindestmaß an Platz. Aber der Mensch ist ja kein Tier ....

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Klaus Demota

Je nun...

...Reservierung kostet extra und Schalter kostet auch extra.

Und wie oft fehlt ein Wagen, dann wars das mit der Reservierung!

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Peter Müller

Erstaunlich

Meine Wahrnehmung zur Deutschen Bahn ist eine völlig andere. Vielleicht aber auch, weil ich mir den kleinen Luxus leiste, Sitzplatzreservierungen zu haben. Und im Gegensatz zu manch anderem Reisenden, der hier so postet, habe ich auch schon am Ticketschalter SEHR hilfsbereites Personal erlebt, der richtig rumgedaddelt hat, bis er auch die günstigste Lösung gefunden hat. Vielleicht liegt es ja an der alten Weisheit: Wie es in den Wald hinein schallt...

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Eugen Schmidt

ICE Hochpreispolitik - dafür bekommen wir jetzt mehr Busse auf den Autobahnen

Die Deutsche Bahn sieht das alles ganz anders. Anstatt die Züge auszulasten werden die Preise erhöht. Bald fahren dann volle Busse neben halbleeren Zügen von Frankfurt nach Köln. Dafür haben wir ja auch die Strecke für Milliarden ausgebaut. Da könnten ja leicht auch mal ein paar mehr Züge fahren, aber eben zu anderen Preisen.
Jedem dem mal die Problematik zwischen fixen und variablen Kosten erklärt wurde kann über die Preispolitik der DB nur noch den Kopf schütteln. Ramsauer hat das einfach nicht drauf. Außerdem Umweltschutz. Da erklärt dieser Schönling die neuen Busse für umweltfreundlich. Also wenn ich die Passagiere aus der Bahn rausekle und dann fährt der zusätzliche Bus neben dem halbleeren Zug her, dann ist das umweltfreundlich? Was leisten wir uns da für Deppen?

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.02.2013 14:25 Uhr
Martin Schmidt
Martin Schmidt (amsbisc) - 21.02.2013 14:25 Uhr

Strecke Frankfurt-Köln ...

... ganz schlechtes Beispiel.
Da diese Strecke als Hochgeschwindigkeitsstrecke ausgebaut wurde ist der ICE schon in 1 Stunde 10 Minuten am Ziel. Bei etwa 180km braucht der Bus wahrscheinlich über 2 Stunden.
Es gibt einfach Strecken, auf denen ist die Bahn nur ganz schwer zu schlagen. Zugegeben, auf vielen anderen Strecken ist das Auto schneller als die Bahn.
Ich bin zur Zeit häufiger unterwegs und entscheide mich streckenabhängig für das Verkehrsmittel. Bei der Bahn buche ich mit maximaler Vorausbuchungsfrist und erhalte dann oft Preise, bei denen ein Pkw nicht mithalten kann. Den Komfort des "nicht selbst fahren zu müssens" noch oben drauf.

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Helmut Wessner

Busse sind umweltfreundlicher und im Betrieb billiger als die Bahn

Haben aber auch Nachteile. Man kommt z.B. wenn keine Busspur vorhanden ist nur mit Verspätung aus einer Stadt raus oder rein. Verstopfte Autobahnen (Verkehrsunfälle) passieren häufiger als Ausfälle im Schinennetz.
Wenn für jemand Zeit eine untergeordnete Rolle spielt dann sind Busse eine gute Alternative die Überlastung bei Zügen zu reduzieren. Bin gerade gestern von München nach Frankfurt gefahren. Ich hatte wirklich Mittleid mit den Zusteigern von Würzburg anwärts. Der Zug war überlastet. Das Argument der Platzreservierung zählt nicht. Der Zug ist trotz Reservierung überlastet, nur das Opfer das stehen muss ändert sich. Parallel operierende Busse könnten die Überlastung mindern.
Autobahnüberlastung kann durch eine Verlagerung vom Warentransport von Strasse auf Schiene vermindert werden. Aber dafür braucht es neben anderen Voraussetzungen viergleisige Strecken. Denn Gütertransport (langsam um effizient zu sein) verträgt sich nicht mit Hochgeschwindigkeitszügen.

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Alexander Pfaff

Besonders vor dem Hintergrund,

daß der Güterverkehr von den Gleisen auf die Autobahnen verlegt wurde und diese dort verstopft und schneller verschleißen läßt. Jetzt wird dann der Passagierverkehr ebenfalls weiter auf die Straße gelenkt, in Form der Busse, die dann noch zusätzlich die BABs verstopfen werden.
Viele würden sicher entspannt mit Bahn fahren, wenn die Bahn endlich Fahrkarten zu realistischen Preisen anbieten würde.

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Reinhard Strauch

Bahnpreise

Wollte vor zwei Jahren bei Deutschlandurlaub auch mal mit der DB fahren, allerdings hat Mietwagen incl.Sprit nur die Haelfte gekostet wie zwei Bahntickets ! Also Mietwagen!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.02.2013 11:14 Uhr
Klaus-Dieter Berger

Bitte?

"Dazu kommt, dass man nach langer Fahrt im Zug weniger gestresst"
Das kann man pauschal so überhaupt nicht sagen und hängt mal vor allem davon ab, mit wem man in einem Abteil ist.

ICE Ruheabteil, selbst da wird doch telefoniert, wie man gerade lustig ist. Und im Auto, wo man sich mit dem Fahren abwechselt ist es auch halb so stressig.

Also Pauschalaussagen helfen hier nicht weiter.

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Peter Müller

Es kommt darauf an

was man will:

Den Komfort eines IC / ICE mit Toiletten und Gastronomie on board. Und niemand kann mir erzählen, dass er/sie eine Langstreckenreise auf 10 Minuten genaue Ankunftszeit planen kann. Im Vergleich dazu ist die Pünktlichkeit der DB unglaublich gut. Dazu kommt, dass man nach langer Fahrt im Zug weniger gestresst ist und auch mal während der Fahrt laufen kann.

Dagegen stehen für das Auto die Flexibilität vor Ort und der niedrigere Preis (wobei der Autoverkehr letztlich stärker subventioniert wird, allein schon, wenn die Umweltschadensfolgekosten eingepreist würden, läge der Preis weit über dem der Bahn)

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Hans Dampf

Gibt es schon längst

Schon seit Jahren gibt es ein ähnliches Konzept von der Staatsbahn SNCF.

Da kann man auch ab 19 EUR zentrale Bahnhöfe in Paris erreichen.

Das hier genannte Ouigo-Angebot ist komplett auf den Besuch von Disneyland ausgerichtet, den der Bahnhof Marne-la-Vallée ist nicht wie im Artikel genannt bei sondern quasi IM Disneyland (aber gut 40 km vom Stadtzentrum entfernt!). Insofern stimmt die Überschrift nicht ganz, weil wohl kaum ein Reisender mit der RER-A eine Stunde vom Stadtzentrum in die Vorstadt fährt, um dann in den TGV einzusteigen.

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Closed via SSO

Die Deutsche Bahn ...

... in ihrer aktuellen Konstellation ist eine Fehlplanung; definitiv! Zwei Gründe (es gibt noch mehr):

1) die Investition in Schenker mag zwar finanziell lukrativ sein, aber es ist nicht die Aufgabe einer 100% staatlichen Bahn eine weltweite Spedition zu betreiben. Die sollen die Firma verkaufen, dann können die auch den Stuttgarter Bahnhof bezahlen.

2) im Artikel ist die Rede von einer seperaten Schienennetzgesellschaft. Da sind uns die Franzosen aber zwei Nasenlängen voraus.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.02.2013 15:06 Uhr
Closed via SSO

@Peter Müller - Eine Klarstellung

Ich bin mitnichten ein staatsgläubiger Mensch und deshalb sehr dafür, dass sich der Wettbewerb ausserhalb staatlicher Unternehmen abspielt. Aber mit dem DB-Schienennetz ist es so, wie mit der Wasserversorgung und (in etwa) dem Strassennetz. Es gibt keine Alternativen und deshalb kann es auch keinen Wettbewerb geben. Der Wettbewerb muss durch staatliche Regulierung ersetzt werden; das klappt ja beim "letzten Meter" der Telekom ganz gut. Deshalb bin ich dafür, dass das Schienennetz vom Staat (Bund) betrieben wird. Das hätte ausserdem den Charme, dass der Zugang zum Netz neutral wäre.

Zu Schenker: Das Eigentum an dieser Firma bindet aber auch eine Menge Geld, das die DB an anderer Stelle viel besser verwenden könnte.

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Peter Müller

Stuttgarter Bahnhof

kostet Geld, Schenker bringt Geld. Die könnten auch einfach die Bahn an Stuttgart vorbei fahren lassen, das würde doch eh keiner vermissen. ;-)

Eine separate Schienennetzgesellschaft ist nicht per se ein Vorteil, das kann man in England sehen. Für Frankreich kann ich es nicht sagen.

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Klaus Demota

Bietet die DB schon seit vielen Jahren! Allerdings Normalpreis.

IC Karlsruhe/Stuttgart nach Frankfurt (und zurück): einfachster Komfort (partiell ungeheizt/unklimatisiert; kein Restaurant; 1. Klasse abgeschlossen, da Wagen defekt).

Aber 4 Schaffner, die auf 90km sicher zweimal alle Karten kontrollieren. Vermutlich ein Werbegag made bei ver.di. Denn dass die Bahn freiwillig Personal bezahlt ist doch eher unwahrscheinlich.

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Thomas Raden

Sehr gute Idee

Also ich würde ein ähnliches Angebot der Deutschen Bahn ganz sicher nutzen!!!

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Bernhard Sporkmann
Bernhard Sporkmann (bsfaz) - 19.02.2013 19:06 Uhr

Ein guter Ansatz,

um Mobilität günstiger zu machen. Und ein gutes Beispiel für die Deutsche Bahn, deren verwirrendes Hochpreisangebot keine Konkurrenz zum Auto ist.

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Andreas Sturm

Hoffentlich ein Beispiel für die Bahn

Auf einer norddeutschen Strecke von 100km zahlt man um die 20€. Bei derartigen Preisen kann die Bahn vor allem auf längeren Strecken nicht mit anderen Verkehrsträgern (Pkw; Billigflieger; Fernbus) mithalten. Eine Fahrkartenkontrolle vor Beginn der Fahrt, sowie eine Beschränkung des Gepäcks kann die Kosten mit Sicherheit erheblich senken. Es ist klar, dass sich vor allem eine Kontrolle vor der Fahrt schwierig gestaltet bei ausgelasteten Gleisen. Ich denke dennoch, dass Kostensenkung und damit Preissenkung der Weg ist auf dem die Bahn in der Zukunft bestehen kann.
Ein Beginn wäre eine Verkleinerung oder Abschaffung von 1. Klasse zumindest im Regionalbereich. Ich habe diese Abteile noch nie nennenswert belegt vorgefunden, da sich der Komfortvorteil auch in Grenzen hält.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.02.2013 14:42 Uhr
R. Pflanz
R. Pflanz (pfrei) - 20.02.2013 14:42 Uhr

ja ja - die 1.Klasse

Das Vorhandensein der 1.Klasse wird durch die Passagiere der 2.Klasse bezahlt. Für die tatsächlichen Kosten einer 1.Klasse müsste der First-Class-Passenger etwa doppelt soviel zahlen, als er tatsächlich tut. Trotzdem wird die 1.Klasse erhalten bleiben - schon aus ideologischen Gründen. Eine Lösung könnt für Fernverkehsstrecken darin bestehen, dass eine Flexibiltät wie im Flugverkehr auf innereuropäischen Strecken realisiert wird - Business Class wird entsprechend Buchung eingerichtet und nicht nach starrer Sitzanordnung. Im Nah- und Regionalverkehr ist eine 1.Klasse schlicht Unfug!

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René Artois

Schtimpt, denn das hat die Bahn mit der Fliegerei gemeinsam:

Ohne "Paxe" (Passagiere) wären Fliegerei und Bahnfahren nochmal so schön ...

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Thomas Raden

Mit 20€ sind sie aber noch günstig dran :/

...

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Flemming Götz

Hat die DB gar nicht nötig.

Was glauben Sie denn wozu die Deutsche Bahn da ist? Um jeden und alles zu transportieren? Neeeein, weit gefehlt. Ziel des Unternehmens ist es, zu existieren und Steuergelder sinnvoll in schöne Bahnhofsprojekte zu investieren. Alles andere ist Nebensache. Ja, die Fahrgäste sollen möglichst dazu bewegt werden, mangels Service und Dank hoher Preise, auf die Bahn zu verzichten, denn manche von ihnen verursachen doch, trotz aller Digitalisierung, Verwaltungsaufwand.

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Jahrgang 1964, Wirtschaftskorrespondent in Paris.

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