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Elektromobilität : Ford plant neue Fertigung in Mexiko

  • Aktualisiert am

Ein Ford-Mitarbeiter arbeitet in Werk in Michigan. Bild: Reuters

Der Autohersteller Ford setzt am Standort in Michigan auf autonomes Fahren. Dafür braucht er Platz - und kündigt an, ein Elektroauto künftig ausgerechnet in Mexiko herzustellen. Was Donald Trump wohl dazu sagen wird?

          Nun also doch? Infolge des Amtsantritts des amerikanischen Präsidenten Donald Trump hat der Automobilhersteller Ford den Bau einer neuen Produktionsstätte im südlichen Nachbarland Mexiko gestoppt. Trump hatte mehrfach über den Kurznachrichtendienst Twitter mitgeteilt, dass er so etwas nicht mehr möchte - im Grunde von keinem Autokonzern.

          Jetzt zeichnet sich ab, dass Ford doch einen Teil seiner Herstellung nach Mexiko auslagern wird. Dort soll ein Elektroauto produziert werden, meldet der amerikanische Finanzsender CNBC. Das Auto soll demnach über einen Hybrid-Motor verfügen, der mit Gas und Strom betrieben werden kann - und 20 Stunden am Tag laufen können soll.

          Das sei Teil einer größeren Strategie, um Kapazitäten am Produktionsstandort Flat Rock in Michigan freizuräumen, wo Ford ein selbstfahrendes Auto bauen möchte. „Wir beginnen, die Begründung für Fords Wette auf autonome Autos zu sehen“, sagte der ranghohe Ford-Manager Jim Farley gegenüber CNBC: „Wie sind sehr aufgeregt über das, was wir da tun.“

          Dafür werde Ford zusätzlich in den Standort in Michigan investieren. Das Unternehmen werde 200 Millionen Dollar dafür ausgeben und außerdem 150 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen - um dann ein Zentrum für autonomes Fahren einzurichten.

          Ob die Produktion eines Elektroautos in Mexiko dem Präsidenten gefallen wird? Farley sagte dazu CNBC: „Das ist kein Trade-Off. Wir stellen ein und investieren in den Vereinigten Staaten.“

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