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Folgen der Krise IKB verliert weitere Vorstände

15.10.2007 ·  Die IKB trennt sich von weiteren Vorständen, unter deren Verantwortung die Mittelstandsbank in die Krise geraten ist. Nach einer Aufsichtsratssitzung am Montag sind nach Informationen der F.A.Z. die Vorstände Frank Braunsfeld und Markus Guthoff mit sofortiger Wirkung aus der Bank ausgeschieden.

Von Werner Sturbeck
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Die von hohen Verlusten bedrohte IKB Deutsche Industriebank AG trennt sich von weiteren Vorständen, unter deren Verantwortung die Mittelstandsbank in die Krise geraten ist. Nach einer Aufsichtsratssitzung am Montag sind nach Informationen der F.A.Z. Frank Braunsfeld und Markus Guthoff mit sofortiger Wirkung aus der Bank ausgeschieden.

Braunsfeld war unter anderem für das Risikomanagement zuständig und Guthoff in diesem Ressort sein Vorgänger.

Verlust von 600 bis 700 Millionen Euro

Als Ende Juli die durch verbriefte nordamerikanische Hypothekendarlehn in zweistelliger Milliarden Euro Höhe verursachte Schieflage erkannt worden war, hatte der Aufsichtsrat auf Druck des Großaktionär KfW umgehend erste personelle Konsequenzen gezogen. Der damalige IKB-Vorstandssprecher Stefan Ortseifen wurde am 29. Juli durch KfW-Vorstand Günther Bräunig als neuem Vorstandsvorsitzenden der Düsseldorfer Bank ersetzt. Gleichzeitig zog der KfW-Leiter Kreditverbriefung, Dieter Glüder, in den IKB-Vorstand ein.

Am 7. August musste auch Finanzvorstand Volker Doberanzke seinen Schreibtisch bei der Düsseldorfer Bank räumen. Damit ist der für Firmenkunden und Personal zuständige Claus Momburg der letzte Vorstand, der das Debakel aus dem Verbriefungsgeschäft überlebt hat. Im September hatte die IKB für das bis 31. März laufende Geschäftsjahr einen Verlust von 600 Millionen bis 700 Millionen Euro angekündigt.

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Jahrgang 1949, Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.

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