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Folge des Dieselskandals : Kalifornien verlangt von VW mehr Details zur E-Auto-Förderung

  • Aktualisiert am

Die VW-Zentrale in Wolfsburg Bild: AFP

Wegen des Dieselskandals hat sich Volkswagen verpflichtet, Elektromobilität in Amerika zu fördern - mit einem Milliardenbetrag. Nun verlangen Behörden mehr Klarheit.

          Der nach dem Dieselskandal vereinbarte Plan von Volkswagen, Elektromobilität in den Vereinigten Staaten zu fördern, ist nach Ansicht der kalifornischen Behörden unzureichend. Der Konzern müsse erklären, wie die Vorgaben zum Aufbau von Ladestationen sowie andere Ausgaben in ärmeren Gemeinden erfüllt werden sollen, hieß es in einem auf Mittwoch datierten Brief des California Air Resource Board (Carb), in den die Nachrichtenagentur Reuters Einsicht erhielt.

          Zudem müsse der Konzern seine Pläne für die Wasserstoff-Technologie in den kommenden zehn Jahren erläutern. Die Volkswagen-Tochtergesellschaft Electrify America erklärte, das Schreiben werde geprüft.

          VW hatte sich im Rahmen eines Vergleichs im Dieselskandal unter anderem dazu verpflichtet, zwei Milliarden Dollar „markenneutral“ in die Förderung der Elektromobilität zu investieren. Davon sollen allein 800 Millionen Dollar nach Kalifornien fließen. Der Carb-Brief befasst sich mit den Plänen der Deutschen für die erste Tranche dieser Mittel.

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