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Finanzkrise Sparkassen-Finanzgruppe signalisiert Interesse an IKB

27.09.2007 ·  Die Sparkassen-Finanzgruppe zeigt Interesse am Kauf der Mittelstandsbank IKB. Es sei besser, einen Wettbewerber im eigenen Lager zu haben als außerhalb, sagte der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes Heinrich Haasis.

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Die Sparkassen-Finanzgruppe ist am Kauf der angeschlagenen Mittelstandsbank IKB interessiert. „Wenn der IKB-Anteil zum Verkauf steht, wird es Interesse aus der Gruppe geben“, sagte der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV), Heinrich Haasis, in einem Interview mit Reuters. Es sei besser, einen Wettbewerber im eigenen Lager zu haben als außerhalb. Haasis fügte hinzu, dass das Interesse nicht von den Sparkassen komme.

Dem DSGV gehören auch Landesbanken und die DekaBank an. Die Aussicht auf einen weiteren potenziellen Käufer erfreute die Anleger: Die im Nebenwerteindex M-Dax gelistete IKB-Aktie drehte nach der Nachricht ins Plus und notierte gut ein Prozent fester bei 14 Euro.

Auch Commerzbank interessiert

Nach der milliardenschweren Rettung der IKB denkt die Hauptaktionärin KfW über einen Verkauf ihres 38-prozentigen Anteils nach. Die staatseigene Förderbank musste das Düsseldorfer Institut mit einer Liquiditätszusage von 8,1 Milliarden Euro stützen. Zudem verständigte sie sich mit fast der gesamten deutschen Kreditwirtschaft auf die Übernahme von möglicherweise entstehenden Verlusten im Volumen von 3,5 Milliarden Euro. Davon trägt die KfW den Löwenanteil.

Das Kaufinteresse an der IKB-Beteiligung der KfW ist groß: Neben den genossenschaftlichen Spitzeninstituten DZ Bank und WGZ Bank hat sich auch die Commerzbank als potenzieller Käufer ins Spiel gebracht. Der Sparkassen-Verband DSGV hatte diesen Sommer nach einem monatelangen Bietergefecht für mehr als fünf Milliarden Euro den Zuschlag für die Landesbank Berlin (LBB) bekommen.

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Von Heike Göbel

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