Angst vor „Anshu’s Army„? So heißt im Bankerjargon die Truppe von Investmentbankern des neuen Deutsche-Bank-Chefs Anshu Jain. Vor seinem Amtsantritt wurde heftig darüber diskutiert, welche Rolle die Investmentbanker künftig bei der Deutschen Bank spielen - nachdem sie doch gerade die Finanzkrise mit ausgelöst hätten.
Doch in der Realität müssen allerorten Investmentbanker gehen. Am Donnerstagmorgen wurde bekannt, dass die Deutsche Bank 1000 Stellen im Investmentbanking streicht. Auch die Credit Suisse und die Bank of America haben am Mittwoch neue Milliarden-Sparprogramme angekündigt: Die Bank of America will ihre Kosten um drei Milliarden Dollar senken, die Credit Suisse um eine Milliarde Franken. Wie viele Stellen das genau kostet, ist noch nicht bekannt - doch die Kürzungen werden sich auch auf das Investmentbanking durchschlagen.
Es werden nicht die einzigen Streichungen bleiben. Die Wirtschaftskrisen schlagen auf das Geschäft der Banken: Die Eurokrise drückt das Geschäft, und auch die Finanzkrise zeigt ihre Spätfolgen: Die Regulierung wird schärfer, Banken müssen strengere Kapitalanforderungen erfüllen und mehr Geld für Notfälle vorhalten. Das kostet sie - zumindest eine Zeit lang - Gewinne. Und das ist nur ein Teil der Probleme, die die Banken haben. Die Beratungsgesellschaft Roland Berger rechnet mit einem Abbau von insgesamt weiteren 75.000 Stellen.
@Christoph Runge, In der LBBW beispielsweise "arbeiten"...
Reinhard Kropp (mainzelfrau)
- 19.07.2012, 17:12 Uhr
In normalen wertschöpfenden Unternehmungen - wie auch der
"FAZ" - ist die Anzahl der
Christoph Runge (Chris271)
- 19.07.2012, 14:38 Uhr
Investmentbanking dürfte eine Fehlentwicklung sein,egal ob die
Investment"führungskräfte"in Banken
günther reichert (g.reichert)
- 19.07.2012, 13:48 Uhr
Ich schlage einen Hilfsfonds aus Steuergeldern
Johannes Grün (ppjjll)
- 19.07.2012, 13:45 Uhr
