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Fehlerhafte Airbags Auch Honda ruft Autos zurück

10.02.2010 ·  Honda ruft immer mehr Autos mit einem defekten Airbag zurück. Das Problem wird mit einem Todesfall in Verbindung gebracht. In Amerika sollen 378.758 Autos zusätzlich in die Werkstatt. Der Rückruf begann Ende 2008 mit etwa 4000 Autos.

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Nach Toyota holt auch der japanische Autobauer Honda weltweit hunderttausende Autos in die Werkstätten zurück. Wegen fehlerhafter Airbags werden insgesamt 437.763 Autos mehrerer Modellreihen wie Accord und Civic aus den Baujahren 2001 und 2002 zurückgerufen, die meisten davon auf dem wichtigen amerikanischen Markt, wie das Unternehmen am Mittwoch bekanntgab. Bei den Fahrzeugen müsse der Airbag-Auslöser auf der Fahrerseite ausgetauscht werden, hieß es.

Als Folge des Defektes könne der Airbag-Auslöser bei einem Aufprall einen so hohen Druck aufbauen, dass sein Gehäuse zerbricht und Insassen durch herumfliegende Teile verletzt oder getötet werden. Bislang sind dem Unternehmen in den Vereinigten Staaten 12 entsprechende Fälle bekannt. Bei einem sei ein Mensch ums Leben gekommen, hieß es. Honda hatte deshalb bereits im November 2008 insgesamt 4205 Fahrzeuge, davon 3940 in Amerika, und im Juli vergangenen Jahres weitere 510.150 Fahrzeuge in die Werkstätten gerufen, 443.727 davon abermals in Amerika.

Bei dem nun erweiterten Rückruf sind dort allein 378.758 Autos betroffen. Hinzu kommen 41.685 in Kanada, 4042 in Japan und 13.278 in anderen Ländern, wie Honda weiter mitteilte. Von der Aktion sind die Modellreihen Accord, Civic, Odyssey, Pilot, CL und CR-V sowie einige Acura-TL-Modelle betroffen. Hinzu kommen in Japan die Modellreihen Inspire, Saber und Lagreat.

Die Ankündigung erfolgte am Tag, nachdem Toyota wegen Bremsenproblemen den Rückruf von 437.000 Hybriden, darunter den neuen Prius, bekanntgegeben hatte (Toyota ruft auch das Hybridmodell Prius zurück). Zuvor hatte Toyota bereits acht Millionen Autos wegen klemmender Gaspedale und rutschender Fußmatten in die Werkstätten rufen müssen.

„Wenn Kunden Zweifel an der Qualität und Sicherheit hegen, dann würde das ein Problem für die ganze Branche“, sagte Hondas Finanzchef, Yoichi Hojo, dem „Wall Street Journal“. Da sprach er noch über - Toyota.

Quelle: FAZ.NET mit Material von dpa
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31.05.2012 17:45 Uhr
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