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Flughafen Frankfurt : Fehler im Computersystem lässt Flüge ausfallen

  • Aktualisiert am

Bild: dpa

Nach IT-Störungen kommt es am Dienstag am Frankfurter Flughafen zu Verspätungen. Es ist nicht das erste Mal, dass das System für Probleme sorgt.

          Eine Störung des Computersystems hat am Frankfurter Flughafen am Dienstag Flüge ausfallen lassen. Bis zum Vormittag seien fünf Flüge von Frankfurt aus gestrichen worden, sagte eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Fraport. Fünf weitere Flugzeuge seien von anderen Flughäfen aus erst gar nicht Richtung Frankfurt gestartet. Zudem mussten sich die Passagiere in Frankfurt auf Verspätungen einstellen.

          Die Störung eines „Fraport-internen IT-Systems zur Flug- und Datenverarbeitung“ habe in der Nacht zu Dienstag begonnen, am Vormittag habe die Technik die Störung behoben, so die Sprecherin. Dennoch könne es den Tag über noch zu Verzögerungen kommen. Fraport bittet Reisende, den Status ihrer Flüge vorab im Internet auf den Websites des Fluggesellschaften zu checken. Am Dienstag waren für den Flughafen Frankfurt 1140 Starts und Landungen geplant.

          Schon kurz vor Weihnachten hatten „größere IT-Probleme“ schon für Verspätungen und Flugausfälle gesorgt, wie damals ein Sprecher des Flughafen-Managements sagte. Von den technischen Problemen waren auch die Anzeigetafeln betroffen: Sie zeigten etwa nicht an, dass das Boarding für einen Flug begonnen hat.

          Am 1. Februar übernimmt wie geplant der Dienstleistungskonzern Wisag einen Teil der Bodenabfertigung am Frankfurter Flughafen. Man habe sich mit der Vorgängerin Acciona in einem Kaufvertrag auf Details geeinigt, teilte das Unternehmen am Dienstag in Frankfurt mit. Danach sollen alle Mitarbeiter im Zuge eines Betriebsübergangs übernommen werden, an ihren Verträgen ändere sich nichts. Auch das Gerät und und die bestehenden Kundenbeziehungen gehen auf Wisag über. Eine komplette Übernahme der Acciona Frankfurt sei hingegen aus rechtlichen Gründen nicht möglich gewesen.

          Wisag darf nun für sieben Jahre am größten deutschen Flughafen neben dem Betreiber Fraport Flugzeuge abfertigen. Die Vergabe-Entscheidung des Landes Hessen war von den Verwaltungsgerichten überprüft und für rechtens erklärt worden. Ursprünglich sollte der Betrieb bereits am 1. November 2017 auf die Wisag übergehen. Die Belegschaft hatte sich zunächst gewehrt, weil man schlechtere Arbeitsbedingungen fürchtete. Die Gewerkschaft Verdi hatte mit der Wisag aber einen Anerkennungstarifvertrag ausgehandelt, der den etwa 1300 Beschäftigten die bisherigen tariflichen Bedingungen garantiert.

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