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Medien : Fazit-Stiftung verkauft Frankfurter Rundschau und Frankfurter Neue Presse

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Die „Frankfurter Rundschau“ und „Frankfurter Neue Presse“. Bild: dpa

Die „Frankfurter Rundschau“ und die „Frankfurter Neue Presse“, Schwesterunternehmen der F.A.Z., werden an die Zeitungsholding Hessen verkauft.

          Die FAZIT-Stiftung, Mehrheitseigentümerin der F.A.Z., verkauft die „Frankfurter Rundschau“ und die „Frankfurter Neue Presse“ an die Zeitungsholding Hessen, die der Ippen-Mediengruppe und der MDV-Mediengruppe der Familie Rempel gehört. Die beiden Zeitungen werden als Teil der „Mediengruppe Frankfurt“ verkauft, zu der auch die Vermarktungsgesellschaft Rhein-Main-Media und weitere Unternehmen gehören, zum Beispiel die Frankfurter Societäts-Druckerei.

          In den vergangenen Monaten habe die FAZIT-Stiftung mit verschiedenen Marktteilnehmern gesprochen, heißt es in einer Mitteilung der Stiftung. Dabei habe die Zukunftssicherung der Titel und der Unternehmen im Vordergrund gestanden. Die Gesellschafter der Zeitungsholding Hessen hätten in der Vergangenheit bewiesen, dass sie Medien in regionalen Kontexten verlegerisch, kaufmännisch und organisatorisch erfolgreich weiterentwickeln und für die Zukunft aufstellen.

          „Wir halten den richtigen Zeitpunkt für gekommen, die Zukunft dieser regional starken Medienmarken auf eine mittel- und langfristig bessere Entwicklungsgrundlage zu stellen, als es die FAZIT-Gruppe mit ihren Beteiligungen, allen voran die F.A.Z., auf Dauer gewährleisten kann“, sagte Andreas Barner, der Vorsitzende des Kuratoriums der Fazit-Stiftung. „Die FAZIT-Stiftung fokussiert sich mit der F.A.Z. auf eine klare nationale Strategie.“

          Dem Verkauf müsse noch das Kartellamt zustimmen, heißt es in der Mitteilung. Ein entsprechender Antrag werde gestellt.

          Die gemeinnützige FAZIT-Stiftung wurde 1959 von den Verlegern und Herausgebern der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ins Leben gerufen. Sie hält die Mehrheit der Anteile an der Frankfurter Allgemeinen Zeitung GmbH und sichert zusammen mit den Herausgebern, die Minderheitsgesellschafter sind, die redaktionelle und unternehmerische Unabhängigkeit der Zeitung. Die FAZIT-Stiftung verwendet die Erträge aus ihrer Beteiligung an der Zeitung ausschließlich für gemeinnützige Zwecke.

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