29.08.2008 · Die Deutsche Bahn erhöht Mitte Dezember ihre Ticketpreise in der zweiten Klasse um durchschnittlich 3,9 Prozent. Das gab es schon öfter vor Weihnachten. Neu ist, dass man für Bedienung am Schalter extra zahlen soll.
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Schon über 5 Jahre pendle ich täglich die Strecke Karlsruhe-Stuttgart, und gelegentlich in Richtung Hamburg. Im großen und ganzen bin ich sehr zufrieden, kann in keinster Weise die Fahrten mit dem Auto vergleichen. Die Kosten stehen im keinen Vergleich, geschweige denn von Staus.Da ich in Stuttgart arbeite bin ich auf Pünktlichkeit angewiesen. Bisher bin ich nie großartig verspätet angekommen, da es eine große Auswahl an Zügen gibt. Ich finde es schade das so negativ über die Bahn geredet wird, wobei ich mir sicher bin das sich eher die Menschen beschweren die am wenigsten mit der Bahn fahren. Komisch aber das gerade diese Menschen, stillschweigend sich jede Woche an der Tankstelle berauben lassen. Ich würde mir wünschen das man sich ein bisschen besinnt, sich beruhigt. Wer ist denn zufrieden mit einer Preiserhöhung?Keiner...und ich genauso wenig, doch wenn ich mir vorstelle das ich grad für mein Auto...sage und schreibe 3,20 MARK tanke....bin ich noch über die Stabilität der Bahncard 100 glücklich.
Die Bahn tut das, was sonst schon lange üblich ist.
Ein Stempel aufs Papier beim Amt kostet. Ein Anruf bei der "Technischen Hotline" kostet, einschließlich der Warteschleife. Wer zu bequem oder zu dämlich ist, sich zuerst in den FAQs zu informieren und deshalb gleich zum Telefon greift, muss zahlen und blockiert damit andere, die die Antwort nicht in der FAQ finden und deshalb anrufen müssen, die stehen dafür dann in der Warteschleife und zahlen dafür auch noch. Gäbe es diese Gebühren nicht, so dauerte das Warten in der Schleife noch viel länger. Ein Anruf ist nämlich viel einfacher als sich selbst zu informieren. Das gilt auch für die Bahn. Die Gebühren am Schalter der Bahn sind deshalb als Lenkungsinstrument zu sehen. Und wenn dieses greift, dann werden die Wartezeiten am Schalter verkürzt und hoffentlich die Beratung verbessert werden können. Also im Interesse der Kunden, die ihre Fragen weder am Automaten noch im Internet beantwortet finden. Für die anderen gilt, Bequemlichkeit kostet. Dass die Gebühren dazu noch Geld in die Kassen bringen ist natürlich zusätzlich willkommen.
Grenzüberschreitende Ermässigungen gibt's nur am Schalter
Als Vielfahrer mit der DB/NS zwischen Deutschland und den Niederlanden habe ich eine deutsche und eine niederländische Bahncard (50%/40%). Aber ein Ticket das die kombinierte Kürzung beider Bahncards beinhaltet gibt es bisher nur am Schalter - nicht am Automaten und nicht Online. In diesem Fall lässt sich die Bahn also Ihren 'schlechten Service' (die nachlässige Programmierung der Automaten und des Online-Buchungssystems) auch noch fürstlich bezahlen!!
Großkonzerne sind doch etwas herrliches. Besonders für ihre Vorstände, die von Politikern und Journalisten schon mal mit Untzernehmern verwechselt werden. Was stört, sind zum ersten die Mitarbeiter und zum zweiten die Kunden.
lange Wartezeiten am Bedienschalter
Die Wartezeiten am Bedienschalter sind ohnehin viel zu lange. Man wartet durchschnittlich mindestens 15 Minuten in der Schlange vor dem Schalter. Es gibt ja auch Kunden, die sich mehr als 10 Minuten am Schalter beraten lassen, womit sie fahren wollen. Wer das Pech hat, wartet teilweise mehr als eine halbe Stunde. Und es gibt Schalterpersonal, das sich kaum auskennt, wenn ein Ticket bis ins Ausland geht oder wenn man ein spezielles Angebot kaufen will. Der Verkäufer steht dann auf und muss viele Minuten bei anderen nachfragen. Die 2.5 Euro zahle ich gerne, wenn ich schnell drankomme und ich auch am Schalter rasch das richtige Ticket erhalte. Wenn ich mehr als 10 Minuten vor einem Schalter anstehen muss, dann wäre das allerdings überteuert und ich kann außerdem nicht erst kurz vor der Zugfahrt die Fahrkarte kaufen gehen. Die Online Tickets sind oft keine gute Alternative, weil sie eine Zugbindung beinhalten. Und die Bahnkarten am Automaten sind im Lokalverkehr bereits entwertet. Somit kann ich sie nicht im voraus kaufen. Die Automaten sind oft defekt und beschädigt. Er nimmt auch Geld ohne eine Fahrkarte auszudrucken. Das ist sehr ärgerlich, wenn der Zug soeben eingefahren ist. Es sollte einen Automaten in jedem Zug geben.
"Service" bei der Deutschen Bahn
Seit sechs Jahren fahre ich regelmäßig zwischen Frankfurt und Berlin im ICE, mal direkt über Kassel - Wolfsburg, mal über Leipzig (mit Umsteigen in L.). Im Ganzen habe ich keine Katastrophe erlebt - ein bis zwei Stunden Verspätung war das Schlimmste. Was mir auffällt, ist, dass die Zeitdauer sich nicht verkürzt, sondern verlängert hat: mit anderen Worten, dér ICE braucht heute länger als 2002! Es wird offensichtlich nicht viel unternommen, um die Mängel der Infrastruktur zu beheben: Halte auf offener Strecke sind die Regel, nicht immer liegt es am Kabelklau durch Metalldiebe, sondern es sind die berühmten "Signalstörungen" und Reparaturen an Gleisabschnitten, die das verursachen. Genaueres erfährt man als Fahrgast bei den oft spärlichen Durchsagen nicht. Über die Preiserhöhungen rege ich mich nicht auf - warum sollte die DB sich anders verhalten als andere Gewinnmaximieren? Nur dass man so tut, als wäre ein Herr Mehdorn ein unabwendbares Schicksal, gegen dessen Wirken nichts zu machen ist, irritiert mich: wer war es, der seinen - abgelaufenen - Vertrag verlängert hat, um seinen "Traum" vom Börsengang noch aktiv, als Bahnchef, erleben zu dürfen? Ich finde, es gäbe Wege, diesen "Welt-Logistiker" loszuwerden.
Hätten sich die Empörten von hier und anderswo zur rechten Zeit empört, nämlich als die Gewerkschaften die Bahn mit unangemessen hohen Lohnzuwächsen erpressten, die Preiserhöhung wäre wohl kleiner ausgefallen oder ausgeblieben. Wer, wenn nicht die Bahnbenutzer soll denn die gestiegenen Kosten tragen? Sind die Klagen hier versteckte Forderungen danach, diese Kosten sollten zum Teil (wieder) vom Stat getragen werden? Ich habe den Verdacht, das dies gemeint ist. Diejenigen aber seien befragt, woher sie sich eigentlich das Recht für eine solche Dreistigkeit nehmen und anderen schon wieder in die Tasche greifen wollen? Warum sollte ich mit meinen Steuern anderen das Bahnfahren verbilligen?? Niemand ist gezwungen die Bahn zu benutzen. Alle die sie aber nutzen, haben davon einen Vorteil gegenüber anderen Alternativen, z.B. bequemer, schneller, billiger...sonst würden sie die Bahn nicht nutzen oder sich nicht rational verhalten. Wer die Bahn aber nutzt, muß auch ihre laufenden und die für die Zukunftssicherung notwendigen Kosten tragen und kann dies nicht von anderen verlangen.
Herr Mehdorn, wie wäre es, wenn Sie nicht pro gefahrenen Kilometer abrechnen lassen, sondern per Fahrzeit. Dann kann die Deutsche Bahn mit ihren exorbitanten Verspätungen astronomische Gewinne erzielen. Dann würde ich an Ihrer Stelle auch gleich Münzautomaten an den Zugtoiletten anbringen sowie Münzeinwürfe für die Klospülung und den Wasserhahn im Waschbecken. Dazu noch die Sitzfläche, die erst nach Einwurf von 3,-€ Nutzungsgebühr herunterklappt. Naja, in der 1.Klasse der ICEs können Sie ja Ihre treuen Mitarbeiter aus den Ausbesserungswerken mit 30 Jahren Betriebszugehörigkeit in Zukunft als Klofrauen und -männer für 1,-€/h wiedereinstellen. Das Trinkgeld kassieren Sie natürlich ein. Und wer eine Ansage haben will, muss sie sich kostenpflichtig aufs Handy herunterladen. Im BordBistro reichen normale Getränke- und Snackautomaten und zur "Verbesserung der Sauberkeit" können Sie noch Ihren wartenden Fahrgästen auf den Bahnhöfen kostenpflichtige Leihbesen in die Hand drücken. Na, wie wäre das ? Wo wir Steuerzahler doch Ihr Unternehmen jedes Jahr mitfinanzieren und auch das Schienennetz, das die Bahn seit Jahren trotz Auftrag des Bundes total verkommen lässt (und für dessen Sanierung Sie ja Geld haben wollen).
Wenn in einer Kleinstadt am Samstag morgen der einzige Schalter von Leuten belegt wird, die völlig unvorbereitet im Gespräch mit dem Bahnbediensteten erst mal beginnen, eine lange Bahnreise zu planen - noch gar nichts zu kaufen - und infolgedessen den Schalter stundenlang zum Leidwesen der übrigen wartenden Fahrgäste blockieren, in einem solchen Falle könnte ich mir ein Bediengeld von 50 Euro vorstellen. Da sind die 2,50 Euro noch sehr günstig. Nicht aber im Falle eines Kunden, der nur mal schnell an den Schalter tritt, um eine Fahrkarte zu lösen und vielleicht dem Bahnbediensteten einen schönen Tag zu wünschen. Sollten die Fahrkartenschalter die Qualität eines verkehrsüblichen Geldautomaten haben, habe ich dagegen nichts einzuwenden. Wichtig dabei ist für mich vor allem, jede x-beliebige Strecke mit Bahncard 50 eingeben zu können. Der Bezahlmechanismus muss hieb- und stichfest funktionieren. Die Züge müssen regelmäßig mit Sicherheitspersonal ausgestattet werden, das systematisch patrouilliert. Dann kann ich weiterhin auf gute Reise geh'n mit der Bahn.
Die vier Mittel die dem Fahrgast helfen
Wenn die Bahn und Herr Mehdorn solche Spirenzchen mit der zahlenden Kundschaft macht - Monopol hin oder her - bleibt uns Kunden eigentlich nur vier Möglichkeiten übrig : 1. Die Entscheidung mit den Füßen, in dem eben nicht Bahn gefahren wird, sondern wo es geht auf Pkw, Fernbus, Flugzeug, Fahrgemeinschaften, Mitfahrzentrale zurückgreifen, 2. Die Entscheidung mit der Wählerstimme 2009, indem man die Partei unterstützt, die keinen Börsengang der Bahn mittragen und letztendlich 3. Der offene Brief an Mehdorn, indem man vor der anstehenden Preiserhöhung auffordert, die gravierenden Mängel auf der selbst am meisten verwendeten Strecke abzustellen. Naja, das 4. und demokratischste Mittel : die Petition. Idealistisch kann man ja noch sein... Realistisch gesehen wird man erst dann zurückrudern, wenn SPD und CDU/FDP fürchten müssen, wegen der Bahn bei der nächsten Wahl als Verlierer dazustehen. Ich werde in Zukunft die Bahn meiden wie der Satan das Weihwasser, denn für NULL Leistung und NULL Kundenrechte auch noch MEHR Geld zu verlangen, dafür ist mir genau letzteres wirklich viel zu schade.
Ich fahre ausschließlich Bahn und bin zu 95 % zufrieden. Wer einmal mit Bahnen im europäischen Ausland gefahren ist, kann sich über die DB nur freuen. Als Stromverbraucher Nr. 1 in D waren Preiserhöhungen zu erwarten. Ich vermute, ein stattlicher Anteil der Erhöhung landet in den Taschen der verdächtigen Stromkonzerne. Und wer bitte geht noch zum Schalter, wenn man sich die Tickets Online am Computer ausdrucken kann und den Betrag vom Konto abbuchen. Gerade bei der Suche einer Verbindung gehe ich ins Web, um alle möglichen Alternativen, Umsteigen und evt. Zeitverspätungsrisiken auszuschließen. Allerdings habe ich nie verstanden, warum ich als Online-Ticker-Ausdrucker keinen Rabatt bekomme. Im übrigen sehe ich das viele Geschimpfe als peinlich: Alles schlecht, die Bahn, die Telekom. Was für ein Unsinn! Wir in D haben die saubersten und schnellsten Züge, die stabilsten Telekommunikationsverbindungen. Gerade die Konkurrenzanbieter dieser Grundversorgung liefern aus Erfahrung schlecht, da unter hohem Renditedruck. Man sollte diese ganzen Grundversorgungen, auch Strom, Gas, Wasser wieder komplett verstaatlichen, um dem Erpressungspotential der Grundversorger den Stachel zu ziehen.
Bedienzuschlag = Personalabbau...
anders kann man sich die Logik hinter den Preiserhöhungen der Bahn und vor allem der Einführung des Bedienzuschlag nicht erklären. Das bedeutet, die Menschen sollen Ihre Tickets im Internet oder am Automaten holen (die viele Menschen gar nicht bedienen können) und nicht am Schalter. Dies ist die Erste Stufe und da die Menschen nicht blöd sind und den Aufschlag nicht zahlen wollen, werden sie wohl oder übel die Tickets an den Automaten holen und an den Schaltern wird deshalb der Umsatz einbrechen und dann sagt die Bahn, das Schalter-Personal wird nicht mehr gebraucht und die Leute werden auch entlassen, und wieder ist Herr Mehdorn einen Schritt weiter zum Umwandlung in eine reine Aktiegesell und zur kompletten Privatisierung! Alles nur Stratgie der Bahn und nach und nach Leute zu entlassen!
Bedienzuschlag. Dummheit ohne Gleichen
Also, das ist Dumheit ohne Gleichen. Die Frage wird bleiben, wer denn zu den ohnehin hohen Preisen noch etwas bestellen wird, wenn der Fahrgast noch Verstandnis aufbringen soll, noch ein Zuschlag fur ein Tee oder vielleicht einer Zeitung bla.. bla.. Die Folge ist, das die Bahn den Kiosk ausgliedern wird und damit eine besere Einnahmequelle verliert und auch noch Arbeitsplatze abbaut und damit ist dem zahlenden Fahrgast nicht geholfen. Diese Dumheit wird sich negative auswirken, denn der versprochene gehobene Komfort wird damit nicht eintreten. Wer immer auf diese absurde Idee kam, sollte sein Schreibtisch raumen und das ist der Punkt.
Die Bahn ist nicht nur kleinkariert, vom betriebswirtschaftlichen Verständnis her völlig desolat und marketingseitig ein exzellentes Lehrbeispiel, wie man es nicht machen darf. Es wird Zeit, dem Management die Sandkastenspielereien auszutrieben. Wir haben es mit der realen Welt zu tun und die sieht anders aus, als es sich die Scheuklappen-Insulander der Bahn jemals vorstellen können.
@gisbert heimes - An alle, die sich mal wieder empören
Bei einer Staatsquote von über 50% (gefühlte Staatsquote 75%) kann man wohl nicht mehr von einer Marktwirtschaft reden. Wir sind heute einer Staatswirtschaft schon näher, als viele wahrhaben möchten. Die Bahn in ihrer jetzigen Form kann nie ein marktwirtschaftliches Privatunternehmen sein. Denn keiner kann drei Schienenstränge nebeneinander bauen, um die Transportleistungen gegeneinander konkurrieren zu lassen. Wir haben aber auch keinen “Nachtwächter”-Staat. Sondern einen Staat, der für die öffentlichen Belange zuständig ist bzw. dort eingreifen muß, wo es keinen Markt geben kann. Die Bereitstellung der verkehrlichen Infrastruktur ist hier das klassische Beispiel. Aber gerade hier versagt die Regierung und die DB. Oder kennen Sie einen Güter-ICE, der die industriellen Ballungszentren Deutschlands im Stundentakt verbindet, mit halb so langen Fahrzeiten die der LKW benötigt? Gerade ist seitens der EU vorgegeben worden, daß die Airlines keine Lockangebote mit allen möglichen Zusatzberechnungen mehr anbieten dürfen, sondern einen Endpreis angeben müssen. Jetzt fängt die Bahn mit ähnlichem Blödsinn an, dabei sind dies nur verdeckte Preiserhöhungen. Sie dienen der Eitelkeit des Herrn Mehdorn für sein Denkmal Börsengang.
Ich bin seit vielen Jahren - ja schon jahrzehnten- Bahnfahrer aus Leidenschaft und Notwendigkeit. Fern- und Nahverkehr in der ganzen Bundesrepublik. Und ich kann sagen, der Service -also die Bedienung- ist regelmäßig von Jahr zu Jahr schlechter geworden. Und die Pünktlichkeit sowieso. außer die Pünktlichkeit der Fahrpreiserhöhung !
Sehr richtig, Herr Heimes. Und was mache ich, wenn mir das Angebot des einen Anbieters nicht zusagt? Ich wechsle zu einem anderen. - Und was mache ich, wenn es keinen anderen gibt? Ich weiche auf ein Ersatzprodukt aus. - In diesem Sinne interpretiere ich Ihnren Hinweis so, daß Sie vorschlagen, die Bahn Bahn sein zu lassen und mit dem PKW oder Fahrrad zu fahren. - Genauso werde ich es tun, allerdings kaum wegen der 2,50, hauptsächlich wegen der in den letzten Wochen enorm eingebrochenen Qualität! - TF
Über Sinn oder Unsinn des Bedienzuschlags möchte ich mich hier nicht äußern. Der Markt wird darüber entscheiden. Aber zu behaupten, der Bedienzuschlag diene der Erhaltung der Fahrkartenschalter, ist unehrlich. Denn die Wirkung wird sein, dass weniger Fahrkarten am Schalter und mehr Fahrkarten anderswo gekauft werden. Damit werden die Schalter weniger ausgelastet, was sicher als Begründung der Schließung der Schalter herangezogen wird.
Von Marktwirtschaft kann man doch wohl nur sprechen, wenn ich die Wahl habe zwischen zwei oder mehreren Produkten, wo ich mir dann das Beste zum guenstigsten Preis aussuchen kann. Doch leider bin ich doch dazu verdammt das Produkt "Die Bahn", ob ich es nun will oder nicht, zu benutzen. Und solange es Pendler gibt, die auf die Bahn angewiesen sind, solange wird die Bahn weiterhin mit allen Mitteln versuchen ihre Kunden mit fadenscheinigen Preiserhoehungen zu melken. Nichts gegen Preiserhoehungen, aber dann will ich auch als Kunde was davon sehen. Puenktliche Zuege zum Beispiel waere ein echter Fortschritt, Zuege mit genuegend Platz damit man nicht immer stehen muss, oder gibt es vielleicht doch schon Ermaessigungen fuer Stehplaetze? Wenn ich mir manche Bahnhoefe in Deutschland anschaue, dann fragt man sich wirklich, wo die ganzen Gewinne geblieben sind? Fuer mich ist das hier ein Fall fuer den Verbraucherschutz und der Regulierungsbehoerde!!!
Bedienzuschlag = Verdeckte Preiserhöhung
Ich kann schon nachvollziehen, dass der Service an Schalter und Telefon mehr kosten soll. Das ist bei anderen Dienstleistungen auch nicht anders (vgl. Flugbuchungen oder andere Einkäufe). Internetbestellungen können kostengünstiger abgewickelt werden. Demzufolge ist es nachvollziehbar, dass Automatenverkäufe und Internetkäufe (Online-Tickets) bei der Bahn auch günstiger sind. Allerdings völlig inakzeptabel ist, dass bestimmte Leistungen nur über Schalter und Telefon erhältlich sind und diese dann trotzdem mit dem Bedienzuschlag belegt werden. Ich für meinen Teil buche öfters Auslandsreisen, die nicht immer über Fahrkartenautomat und Internet erhältlich sind. Dafür muss ich auch 2,50 Euro in Zukunft extra bezahlen und das finde ich den eigentlichen Skandal.
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