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Energiewende Siemens will Solargeschäft verkaufen

 ·  Das Solarthermie-Unternehmen Solel soll ebenso verkauft werden wie die Photovoltaik-Sparte. Siemens-Chef Löscher lässt gerade alle Geschäftsfelder auf Profitabilität prüfen.

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Ulrich Reuter
Ulrich Reuter (d-ur) - 22.10.2012 14:44 Uhr

Endlich nachhaltige Entscheidungen bei regenerativen Energien

Nachdem Siemens den Einstieg in das PV-Applaus der Kommentatoren für diese Vorstandsentscheidung. Eigentlich wären damals bereits Pfiffe der geeignete Begleitton gewesen, da nur Illusionisten die Schieflage der Branche nicht haben kommen sehen! Ein Vorstand der nach dem Einstieg jetzt den Ausstieg propagiert, zeigt wenig Befähigung für die Situationsbewertung. Es dominiert kurzfristiges betriebswirtschaftliches Denken und Handeln, wobei im Zukunftsgeschäft erneuerbarer Energien Nachhaltigkeit gefordert ist.

Dehalb muss der Siemens-Vorstand die Stromerzeugung aus Wasser- und Windkraft durch einem Einstieg in Energiespeichertechnologien durch Joint-Ventures abrunden. Die Erweiterung um dieses Zukunftsfeld könnte Siemens endlich zu einem Technologievorsprung bei lokalen und dezentralen Anlagen verhelfen, auf den gewartet wird.

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Hans-Ulrich Pietz

Was kann man erwarten, wenn Investtionen nur nach dem Zeitgeist erfolgen. Der Ausstieg

aus der Kernenrgie sollte durch einfachste Technilogie esetzt werenden, die fast jedes Land billger hestellen kann. Als nächstes kann Siemens sich auch die Offshore nicht mehr leisten.
Der Zeitgeist wird durch die Medien und Politker bestimmt.
Politiker planen nicht, sie handeln; und zwar gerade mal soeben, ohne lästiges Nachdenken über mögliche Folgen ihres Tuns.
Nun hat sich Umweltminister Altmaier beklagt (FAZ, 20.10.2012, S. 5), daß für die Enerwende über viele Jahre keinerlei Konzepte ausgearbeitet wurden: Weder von Röttgen, noch von Trittin und Gabriel oder von sonst noch jemanden. Auch nicht von Frau Merkel und dem von Ihr für diesen Zweck berufenen Ethikrat. Nichts, keine Planung, aber teure Konsequenzen für den Steuerzahler bzw. Stromverbraucher und Industrie.
Steuerverschwender und Industrievernichter werden nicht bestraft.

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Teito Klein

Wenn die Sonne untergeht

Siemens will also aus der Solarthermie aussteigen.
Reichen die Subventionen aus dem EEG und die Netzentgelde etwa nicht mehr?
Deutschland ist doch ein "Sonnenreiches Land", wie auch Island.
Hier scheint doch die Sonne 24/7.
Und auch die Speicherprobleme sind schon gelöst; es gibt doch "Ringwallspeicher"; zumindest in 1.500 Jahren.
Und auch die Netze sind schon ausgebaut - wenigstens theoretisch.

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Gerhard Rinker
Gerhard Rinker (GerdR) - 22.10.2012 11:39 Uhr

Bravo,

endlich hat er es gemerkt. Wenn um ihn herum die mit Steuergeldern und überhöhten Stromrechnungen hochgepushten Solarfirmen reihenweise pleite gehen, dann kann ja auch Siemens damit kein Geld verdienen.
Und die Windkraftanlagen werfen auch nur deshalb Profit ab, weil sie ebenfalls auf Kosten der Steuerzahler und Stromverbraucher unsinnig subventioniert werden. Am Ende ist die Landschaft vollgespargelt; es fließt aber kein Strom, sondern nur Geld (von kleinen Taschen in große Taschen).

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.10.2012 12:12 Uhr
Christian Wrobel

Aus dem gleichen Grund hat sich Siemens auch von seiner Atomsparte getrennt!

Siemens ist da "schmerzfrei".

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Protektionismus nach Brüsseler Art

Von Hendrik Kafsack, Brüssel

Die Europäische Kommission will Strafzölle auf Solarmodule aus China erheben. Zahlreiche Unternehmen warnen vor der Reaktion Chinas. Davon darf sich die EU nicht beeinflussen lassen – trotzdem sollten die Mitgliedsstaaten alles daran setzten, die Kommission von ihren Plänen abzubringen. Mehr 27 13

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