22.10.2012 · Das Solarthermie-Unternehmen Solel soll ebenso verkauft werden wie die Photovoltaik-Sparte. Siemens-Chef Löscher lässt gerade alle Geschäftsfelder auf Profitabilität prüfen.
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Endlich nachhaltige Entscheidungen bei regenerativen Energien
Nachdem Siemens den Einstieg in das PV-Applaus der Kommentatoren
für diese Vorstandsentscheidung. Eigentlich wären damals
bereits Pfiffe der geeignete Begleitton gewesen, da nur Illusionisten
die Schieflage der Branche nicht haben kommen sehen! Ein Vorstand der
nach dem Einstieg jetzt den Ausstieg propagiert, zeigt wenig
Befähigung für die Situationsbewertung. Es dominiert
kurzfristiges betriebswirtschaftliches Denken und Handeln, wobei im
Zukunftsgeschäft erneuerbarer Energien Nachhaltigkeit gefordert ist.
Dehalb muss der Siemens-Vorstand die Stromerzeugung aus Wasser- und
Windkraft durch einem Einstieg in Energiespeichertechnologien durch
Joint-Ventures abrunden. Die Erweiterung um dieses Zukunftsfeld
könnte Siemens endlich zu einem Technologievorsprung bei lokalen
und dezentralen Anlagen verhelfen, auf den gewartet wird.
Was kann man erwarten, wenn Investtionen nur nach dem Zeitgeist erfolgen. Der Ausstieg
aus der Kernenrgie sollte durch einfachste Technilogie esetzt werenden,
die fast jedes Land billger hestellen kann. Als nächstes kann
Siemens sich auch die Offshore nicht mehr leisten.
Der Zeitgeist wird durch die Medien und Politker bestimmt.
Politiker planen nicht, sie handeln; und zwar gerade mal soeben, ohne
lästiges Nachdenken über mögliche Folgen ihres Tuns.
Nun hat sich Umweltminister Altmaier beklagt (FAZ, 20.10.2012, S. 5),
daß für die Enerwende über viele Jahre keinerlei
Konzepte ausgearbeitet wurden: Weder von Röttgen, noch von Trittin
und Gabriel oder von sonst noch jemanden. Auch nicht von Frau Merkel und
dem von Ihr für diesen Zweck berufenen Ethikrat. Nichts, keine
Planung, aber teure Konsequenzen für den Steuerzahler bzw.
Stromverbraucher und Industrie.
Steuerverschwender und Industrievernichter werden nicht bestraft.
Siemens will also aus der Solarthermie aussteigen.
Reichen die Subventionen aus dem EEG und die Netzentgelde etwa nicht mehr?
Deutschland ist doch ein "Sonnenreiches Land", wie auch Island.
Hier scheint doch die Sonne 24/7.
Und auch die Speicherprobleme sind schon gelöst; es gibt doch
"Ringwallspeicher"; zumindest in 1.500 Jahren.
Und auch die Netze sind schon ausgebaut - wenigstens theoretisch.
endlich hat er es gemerkt. Wenn um ihn herum die mit Steuergeldern und
überhöhten Stromrechnungen hochgepushten Solarfirmen
reihenweise pleite gehen, dann kann ja auch Siemens damit kein Geld verdienen.
Und die Windkraftanlagen werfen auch nur deshalb Profit ab, weil sie
ebenfalls auf Kosten der Steuerzahler und Stromverbraucher unsinnig
subventioniert werden. Am Ende ist die Landschaft vollgespargelt; es
fließt aber kein Strom, sondern nur Geld (von kleinen Taschen in
große Taschen).
Aus dem gleichen Grund hat sich Siemens auch von seiner Atomsparte getrennt!
Siemens ist da "schmerzfrei".
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