Home
http://www.faz.net/-gqi-z7y8
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Energiepolitischer Appell 40 Manager greifen Röttgens Politik an

 ·  Deutschland könne auf Kohle und Kernenergie nicht verzichten, schreiben mehr als 40 Vorstandschefs und Politiker in einem „energiepolitischen Appell“. Ein vorzeitiger Ausstieg würde Milliarden vernichten. Ackermann, Bierhoff, Großmann: FAZ.NET zeigt die Unterzeichner.

Artikel Bilder (23) Video (1) Lesermeinungen (93)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

1 2 3 4 5 6 7  
Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Hans-Ulrich Pietz

Stromkosten 2010 in Dänemark günstiger als in Deutschlan???

Stromkosten:
Haushalte 2010;..................... Industrie 2010
Dänemark: 25 Ct/kWh;...........Deutschland: 11 Ct/kWh;
Deutschland: 23Ct/kWh;........Spanien: 11 Ct/kWh;
Niederlande: 18 Ct/kWh;........Niederlande: 11 Ct/kWh;
Spanien: 17 Ct/kWh;...............GB: 10 Ct/kWh;
Schweden: 16 Ct/kWh;............Polen: 9 Ct/kWh;
GB: 14 Ct/kWh;.......................Dänemark: 9 Ct/kWh;
Polen: 13 Ct/kWh;...................Schweden: 7 Ct/kWh;
Frankreich: 12 Ct/kWh;........Frankreich: 7 Ct/kWh;
Estland: 12 Ct/kWh; ...............Estland: 6 Ct/kWh
In Dänemark stehen außerdem die Windkraftwerke entweder an der Koste oder im wasser und haben daher eine wesentlich bessere Ausnutzung als in D.
Hinzu kommt, daß dort nicht mit dem Nivau unserer EEG Vergütung vergoldet wird!!

Empfehlen
Hans-Ulrich Pietz

Was kostet eine kWh-Haushaltsstr. 2020, wenn abgeschaltet wird? Ich habe gerechn

Basis:
Strukturder Stromerzeugung 2020 Prognose IER
Stromerzeugerpreise Energietrager Stand: 2009
Ergebnis:
KE-Auzstieg: 41 Ct/kWh
Laufzeitverlängerung: 36 Ct/kWh
Nur Beispiele:
wenn die Stromerzeugung ausschließlich durch
- PV erfolgen würde: 177 Ct/kWh
- Wind erfolgen würde: 54 Ct/kWh
Stromerzeugungskosten 2009:........Prognose-Struktur 2020 (IER)
Kernenergie:..........3,5 Ct/kWh,
Pumpenspeicher:.10.......................1%
Braunkohle:..........3,5....................10%
Steinkohle:............7.......................15
Erdgas:..................7.......................31
Öl:.......................10..........................0
Laufwasser:..........5..........................4
Wind:...................10........................27
Biomasse:............14.........................7
Photovoltaik:........43.........................4
Müll:.......................8..........................8
Sonstige:...............8Ct/kWh..............1%
Zu den Stromerzeugungskost. kommen: MwSt, EEG, ÖkoSt, Konzessionsabgabe, Messung, Netz, Kraft-Wärme-Kopplung)
Daraus Strommixkosten 2020 für den Haushaltsstrom: 40 Ct/kWh, einschließlich Anteil aus CO2-Kosten mit 30€/t.
CO2-Emissionen 2020: 257 Mio. Tonnen CO2/Jahr

Empfehlen
kmeier01 (kmeier01) - 23.08.2010 16:18 Uhr

Michael Radloff (melursus) und Sönke Peters (soenkepeters)

kommt drauf an. Wenn wir den Müll richtig einlagern und zwar nicht mit dem Ziel 100.000 Jahre zu warten sondern später zu neutralisieren dnn muss man dies auch richtig machn. Das eingraben in Salzstöcken zähle ich nicht dazu. man müsste dann für diese, sage wir 500 Jahre, einen sicheren überwachten ort schaffen.
Diese Kosten sollten dann auf die kwh aufgeschlagen werden. Aber selbst bei 500 jahren währe dieses Projekt viel zu teuer. Ich schlage vor sich den Artikel bei Wikipedia zum Thema Atommüll durchzulesen mit unter werden hier auch die richtigen Zahlen zum Thema Atommüll aus dem medizinischen Bereich gezeigt. Bei Ihnen fehlt auch völlig die Quellenangabe Her Peters.
Eine kleine Rechenaufgabe für sie: Da es ja bei dieser Diskussion seitens der Atomlobby immer nur um Geld geht (Gesundheit ist irrelevant). Was glauben sie wie hoch der Atomstrompreis werden wird wenn die uran Fördernden Länder mal den preis erhöhen? Wenn z.b.viele andere Länder KKW bauen wird die Nachfrage eröht was den preis nach oben schraubt --> siehe ÖL! Und zum anderen wieviel kostet uns Wind oder Sonne? Wo müssen wir diese importieren? Unabhängigkeit heisst auch unabhängig vom Uran

Empfehlen
Jürgen Schossig

Energiepolitischer Appell

Eine erfreuliche Aktion.
Darf ich nachträglich auch noch unterzeichnen?
Dr. Jürgen Schossig

Empfehlen
Michael Radloff

1 Million Jahre - ein Totschlagsargument?

Ich verstehe, daß einige Leser diese Aussage als absurd empfinden. Auch möchte ich weder als dumm noch als zynisch gesehen werden. Es ist Tatsache, daß keine menschlichen Strukturen zehntausend Jahre überdauert haben. Ebenso ist es realistisch anzunehmen, daß heute errichtete Strukturen Hunderttausend Jahre nicht mit 100%iger Sicherheit überdauern werden. Endlager könnten wir daher ganz korrekt nur als Nahezu-Endlager bezeichnen. Wir dürfen aber davon ausgehen daß zukünftig, in einem eventuell in eintausend Jahren noch vorhandenem Deutschland, bessere Baumaterialien und Techniken zur Verfügung stehen werden. Welche Möglichkeiten gibt es in zehntausend Jahren?
Die Forderung der 100%ig (Narren-)sicheren Aufbewahrung für eine Million Jahre und länger ist in ihrer Unerfüllbarkeit und scheinbar zwingenden Notwendigkeit ein Argument, daß sich jeder Diskussion entzieht und nur eine Entscheidung zulassen mag. Den Ausstieg. Deshalb nenne ich es ein Totschlagsargument.

Empfehlen
Heinz Bischofs

Die Fußball Nationalmanschaft schweigt. Wer spricht für Millionen Fans?

Unsere Nationalspieler und der Bundestrainer Jogi Löw haben offenbar keine
eigene Meinung. Die hat dafür aber Oliver Bierhoff, der Manager.
Ist es wirklich Aufgabe des DFB unsere Regierung anzugreifen?
Was hat Fußball mit Atom Politik zu tun.
Will Bierhoff nur auch mal wieder in die Medien?
Dann wäre eine Anzeige und Spende für Pakistan sicher besser geeignet, als hier als Lobbyist für Atomkraftwerke zu tönen.
Pfui DFB.

Empfehlen
Karl Hammer

@Sönke Peters (soenkepeters)

Man kann das natürlich auch als Auszeichnung begreifen. Mir geht es auf Telopolis grundsätzlich so, und ich würde mir sorgen machen wenn es nicht so wäre (allerdings lassen sich die Kommentare dort auch nicht manipulieren). Mir war die extreme Bewertungszahl bei Ihnen aufgefallen und habe dann gesehen, daß das bei all Ihren Kommentaren der Fall ist. Ich habe auch gesehen, daß sie vorher mal einen islamkritischen Kommentar abgegeben hatten... da wunderte mich nichts mehr... Kindsköpfe scheinen sich in einem bestimmten politisch/religiösen Themenkreis ganz besonders zu konzentrieren. Aber auch das kann einen kaum verwundern, wenn man sich mal ausführlicher damit und mit den entsprechenden Leuten befasst hat.

Empfehlen
Sönke Peters

@ Till Diesing (Zabel24)

>>Wer zahlt eigentlich die nächsten 100.000 Jahre die Endlagerung? RWE?<<
.
Das haben die Grünen & Co wirklich geschickt eingefädelt: Erst Wiederaufarbeitung und Brütertechnologie verbieten und dann die Endlagerung als Problem herausstellen. Es macht dabei auch überhaupt keinen Sinn, alte Berennstäbe auf Nimmerwiedersehen zu verbuddeln, denn es handelt sich dabei um wertvolle, hochenergetische Rohstoffe, die die nächste Brütergeneration in Energie umwandeln wird. Die übernächste Brütergeneration (u.A. Frankreich und Kanada arbeiten bereits daran) werden dann nicht nur eine vollständige Aktinidenverbrennung vornehmen, sondern aus in Massen vorhandenem U238 und sogar Thorium das Brennmaterial selbst erbrüten. In Deutschland stellt man sich die Zukunft aber wohl so vor, dass das ganze Land mit Windmühlen zugepflastert wird.
.
Desweiteren rate ich allen Gegnern von "Atom" konsequent zu sein, und vor der nächsten Wurzelbehandlung auf das Röntgenbild zu verzichten. Der Großteil des radioaktiven Mülls kommt übrigens aus der Medizintechnologie und bildet z.B. das, was in der Asse eingelagert ist. Mit den modernen Brütern lässt sich auch dieser Müll in Energie umwandeln.

Empfehlen
Wuwie (Wuwie) - 22.08.2010 23:22 Uhr

@Sönke Peters (soenkepeters) Bewertungen

Herr Peters, da muß ich Ihnen rechtgeben. Auch ich habe mich in der Vergangenheit schon gewundert, warum zunächst knallgrüne Bewertungen von meinen Kommentaren nach einigen Tagen immer mehr nach links in den roten Bereich gewandert sind. Das geschah immer dann, wenn man mit bestimmten Kommentatoren kontrovers diskutiert hat. Wenn das Bewertungsprogramm so etwas bisher zuläßt, wäre von FAZ-Online zu überlegen, wie man solche kindischen Auswüchse vermeiden kann. Z.B., indem die Bewertungsfunktion spätestens 24 Stunden nach Erscheinen des Kommentars auf dem bisherigen Stand festgeschrieben wird. So ein Forum führt treibt bei einigen Leuten seltsame Blüten.

Empfehlen
Sönke Peters

@ Karl Hammer (cromagnon) --- (und wer sich noch wundert)

Klicken Sie mal auf meinen Namen, betrachten Sie die Masse meiner Bewertungen und deren Farbe: Sie sind nach Tagen immer knallrot mit min. 150 Bewertungen; auch wenn der nächste Kommentar mit 25 Bewertungen hell-grün ist, wiewohl er das gleiche aussagt. Da Sie mir recht gegeben haben, haben Sie davon auch schon mal einen Hauch zu spüren bekommen. ;-)
.
Irgendein hochintelligentes Wesen hält das nun schon seit Monaten so und ich erhalte auch regelmäßig entsprechende anonyme E-Mails, in denen ich in Bezug auf FAZ.net auf Kindergartenniveau beschimpft werde.
.
Das geht mir allerdings ziemlich am Allerwertesten vorbei; es hat sogar etwas Belustigendes: Offensichtlich spiele ich in jemandes sehr kleinen Geisteswelt eine ganz zentrale Rolle. ;-)

Empfehlen
Paul Rabe

@Trummler Ingenieurstudenten werden knapp, die Chance für Terroristen...

Die deutschen KKW-Betreiber stehen in den nächsten Jahren vor dem Problem, daß sie keinen Nachwuchs mehr finden werden. Die Abgänger mit entsprechender Ausbildung fehlen fast völlig.
Es ist kaum vorstellbar, daß man bei diesem Mangel einen geeigneten Kandidaten ablehnt nur weil man dessen Vita nicht 100% überprüfen kann.
Eine Chance für Terroristen ! (Der Anführer von 9/11 war auch Ingenieurstudent...)

Empfehlen
Paul Rabe

Industrie-Stromkosten Dänemark

Gemäß der Liste welche vom Teilnehmer Pitz veröffentlicht wurde, hat die Dänische Industrie (es geht ja in dem Artikel um die Industrie und nicht um private Haushalte) niedrigere Stromkosten als die deutsche Industrie:
- Deutschland: 11 Ct/kWh;
- Spanien: 11 Ct/kWh;
- Niederlande: 11 Ct/kWh;
-GB: 10 Ct/kWh;
- Polen: 9 Ct/kWh;
- Dänemark: 9 Ct/kWh;
Der Anteil der Windkraft ist in Dänemark mehr als DOPPELT so hoch wie in Deutschland, trotzdem ist das Netz absolut stabil.

Empfehlen
Horst Trummler

Herr Rabe - Dänemark ist wirklich ein sehr gutes Beispiel

Dänemark nutzt neben Kohle und Erdgas in der Tat noch mehr der umweltschädlichen und nutzlosen Windenergie zur Stromversorgung. Die Haushaltsstrompreise liegen in Dänemark mit 30c/KWh noch über den Deutschen, Quelle BMWI Eurostat 2008. Die Industriestrompreise liegen auf ähnlich irreal hohem Niveau. Die Netzstabilität kann nur durch die HGÜ Verbindung nach Norwegen sichergestellt werden. Norwegen liefert teuren Spitzenlaststrom bei Windflaute nach Dänemark, bei starkem Windaufkommen liefert Dänemark umweltschädlichen Windstrom für lau nach Norwegen.
..
Der Gedanke auch in Deutschland die Wasserkraft Norwegens zu nutzen ist aufgrund des (noch!) 20-mal höheren Bedarfs des Deutschen Netzes und des weitgehend ausgeschöpften Potentials Norwegens ökologisch.
..
Als Quelle für Importstrom bietet sich für Deutschland am ehesten Russland an. Man könnte eine HGÜ durch die Ostsee legen. Formal könnte man dann ökoreligiös korrekten sibirischen Wasserkraftstrom beziehen (Physikalisch käme der Strom eher aus anderen sehr umweltfreundlichen Kraftwerken).
..
Vandale

Empfehlen
Karl Hammer

Paul Rabe (heidelpaul) Unsinn!!!

Wo haben Sie denn Ihr Briefing erhalten?
Entgegen Ihrer Behauptung, daß in Dänemark der Strom trotz der Windenergie und trotz des Fehlens von Kernkraftwerken günstig sei ist totaler Blödsinn. Der Strom in Dänemark ist der teuerste in Europa. Beziehen Sie ihre Infos aus Greenpeace Broschüren? Oder von den Grünen?

Empfehlen
Paul Rabe

@Hans-Ulrich Pietz Dänemark: Viel Windenergie, Billiger Strom, NULL Kernkraft

Herr Hans-Ulrich Pietz , sie behaupten, daß alternative Energien "schuld" an hohen Energiepreisen seien. Unser Nachbar Dänemark zeigt das Gegenteil.
Dort ist der Strom günstig, der Anteil an alternativen Energien, insbesondere Windkraft, viel höher als in Deutschland und die Kernkraft benötigt man dort gar nicht.

Empfehlen
Paul Rabe

@Trummler dann bitte eine Versicherung mit der nötigen Deckungssumme

Herr Trummler, für einen PKW muß ich eine Versicherung abschließen die auch extrem unwahrscheinliche Schadensfälle abdeckt. Also eine Versicherung die eine so hohe Deckungssumme aufweist, daß sie auch für Schäden aufkommt die statistisch gesehen nur eintreten wenn ich weit über 1 Mio Jahre lang Auto fahren würde.
Das SELBE müsste auch für KKWs gelten, der Verzicht auf eine ähnliche Versicherung wäre sonst eine Subvention. Eine subventionsfreie Atomwirtschaft sollte also verpflichtet werden das extrem seltene aber naturwissenschaftlich nicht 100% ausschließbare Restrisiko eines "GAU" zu versichern. Ein solcher "GAU" könnte z.B. durch eine Terrorgruppe ausgelöst werden die sich in die Bedienmannschaft eines KKWs einschleicht, so wie es auch schon Geheimdiensten gelungen ist in militärische Anlagen einzudringen.

Empfehlen
Andreas Reisch

...warten, bis das Wasser verseucht und letzter Winkel der Erde vergiftet ist??

"Rückwärtsessen" sei als Ausdruck noch vornehmer als "übergeben", witzelte früher meine Mutter. Vom Spaß zum Ernst: Lesen wir die Liste der sich elitär dünkenden Manager, die sich der eisigen Lady Merkel bei der Pusteblumen-Promotion-Tour für sanfte Energien so energisch in den Weg gestellt haben, doch einfach einmal rückwärts. Denn wenn diese unerschrockenen Robin Hoods der Profite, diese grauen Eminenzen von Kernkraft und Kohle, so wenig auf unsere Gesundheit und die Umwelt geben (die Risiken, auch Kosten, sind in vielen guten FAZ.net-Leser-Kommentaren nachlesbar), dann sollten wir eben umgekehrt deren Produkte weitgehend boykottieren. Kekse z.B. gibt es von ganz verschiedenen Herstellern, ebenso Bücher, (teils einsparbare) Energie und Girokonten...
Andrea Ypsilanti machte es mit ihrem Protestaufruf gegen die Deutsche Bank vor. Ein alternativer Stromanbieter etwa, der sein Konto bei dieser Bank beibehält, ist nun ebenso zwielichtig wie ein Ex-Grüner namens Schily oder ein Ex-Sozialdemokrat wie Clement, die sich (als Frucht gehirnwaschender Managerseminare?) lauthals für schöpfungsfeindlichste Risiken aussprechen. Die Macht des Verbrauchers - wir sollten sie ausspielen, solange noch Zeit ist!!!!

Empfehlen
Horst Trummler

Herr Adam - Die Kosten der Kernenergie ohne Subventionen und Schikanen

Ich beschäftige mich seit ein paar Jahrzehnten mit der Kernenergie, manche in meinem Umfeld auch etwas länger. Wirkliche Subventionen konnten wir bedauerlicherweise noch nicht finden, dafür viele teure Schikanen. Natürlich kann man sich fragen was die Kernenergie ohne Subventionen kostet. Idealerweise blickt man hierzu in Länder in denen dieses Thema unpolitisch betrachtet wird, wie Südkorea, oder Taiwan. Ein großes KKW (1450MWe net) kostet in Südkorea etwa 4 Mrd $. Die Betriebskosten summieren sich auf etwa 1,5c/KWh. Da beide genannten Staaten, aufgrund von Druck aus den USA, Non Profileration) den Brennstoffkreislauf nicht geschlossen haben, bedarf es des Blickes in andere Länder. In Russland kostet die Wiederaufbereitung gem. geschlossener Verträge 620$/Kg, die Gesamtkosten der Brennstoffaufbereitung und Endlagerung der Abfallreste wird häufig mit 300$/Kg Brennstoff angegeben. Insofern kostet eine unpolitische KWh aus einem umweltfreundlichen Kernkraftwerk bei Zinsen von 5%, anfangs 3-4c/Kwh($) und nach Abschreibung der Baukosten, allerdings einigen Modernisierungen etwa 2c/KWh($). Kurzfristig liegt dies über der Alternative Kohle, Über die Lebensdauer eines Kraftwerks betrachtet ist dies kaum zu schlagen.
..
Vandale

Empfehlen
Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 22.08.2010 13:44 Uhr

Hoechste Zeit!

Warum haben sich diese Leute nicht schon vor 10 Jahren zu Wort gemeldet? Denn dann waere es noch leichter gewesen, den Linken Ideologen das Zuegel aus der Hand zu nehmen. Ich habe das Befuerchten, dass sich vielzuviele deutsche Wissenschaftler von ihren Lehrinstituten einen Maulkorb aufsezen lassen. Soetwas, wie diese Anzeigenaktion, wirkt. Das zeigt sich doch an der Anzahl der Stellungnahmen zu diesem Beitrag! Wenn man in unserem Land den Linksrutsch rueckgaenig machen will - ES IST MOEGLICH! - muss man zuerst die CDU aufwecken. In Australien gab es am 21.8. eine Wahl, die den Linken ein klares Halte-Zeichen gegeben hat. Es hat angefangen mit erhoeter Steuer f[r den Bergbau. Die Bergbau-Unternehmer begannen mit Azeigen, die die Menschen aufklaerten. Die Folge war, dass Labor mehr als eine halbe Million stimmen verloren hat. Laber sagte, dass die Rohstoffe in der australischen Erde dem Volk gehoert. Stimmt. Nur was hat das Volk, wenn die Rohstoffe in der Erde bleiben und die Menschen Arbeitslos sind? In den Bergbau Staaten ist Laber fast ganz verschwunden. Es ist moeglich halt zu sagen!!!
Es stimmt, wenn die Linken glauben, genug Macht zu haben, legen die ihr Schafspelz ab. Und deren Wolfs-Zaehne musste ich leider erleben!!!

Empfehlen
Manfred Meier
Manfred Meier (Meier_3) - 22.08.2010 12:10 Uhr

friedliche Nutzung der Kernenergie zur Stromerzeugung

Bei uns werden 80-90% des Stroms in thermischen Kraftwerken erzeugt (-2009). Der größte Teil in Kohle- u. Atomkraftwerken. Beide möchten die Befürworter der sog. erneuerbaren Energie aus D vertreiben. Die insbes. von "Rot-Grün" betriebene Energie-Politik hoher Strompreise hat einige hunderttausend Arbeitsplätze vertrieben. Weitere werden folgen, es sei denn, unsere Regierung findet zu etwas zurück, das den Namen "Energiepolitik" tatsächlich verdient. Falls es jemand noch nicht aufgefallen Ist: Die Atom-Gegner schieben hehre Absichten nur vor, tatsächlich verfolgen sie eigene wirtschaftliche + finanzielle Interessen. Beispiele: Kanzler u. Außenminister a.D. haben hohe u. lukrative Posten bei russ. Gaskonzernen.
Meier

Empfehlen
Weitersagen
Themen zu diesem Artikel

Jahrgang 1979, Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.

Jüngste Beiträge

Jahrgang 1955, Wirtschaftskorrespondentin in Düsseldorf.

Jüngste Beiträge

Jahrgang 1969, Redakteur in der Wirtschaft, verantwortlich für die Unternehmensberichterstattung, zuständig für „Die Lounge“.

Jüngste Beiträge

Wie die Jugend Arbeit findet

Von Dietrich Creutzburg

Projekte zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit, die sich vor allem über Milliardenbeträge und schöne Begriffe definieren, nähren schnell falsche Hoffnungen. Die Bundesarbeitsministerin weiß das - hoffentlich. Mehr 2 4

Wichtigste Werte
Name Wert Änderung
  F.A.Z.-Index --  --
  Dax --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  F.A.Z.-Anleih… --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --
  Bund Future --  --