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Elektromobilität : VW will bald 400.000 E-Autos in China verkaufen - pro Jahr

  • Aktualisiert am

Vorstellung in Dresden: Den neuen E-Golf wird Volkswagen ab April auch in der „Gläsernen Manufaktur“ vom Band rollen. Bild: dpa

Offensive in Fernost: Volkswagen erklärt, wie viele Elektroautos der Konzern ab dem Jahr 2020 auf dem wichtigen chinesischen Markt absetzen möchte.

          Nach dem Start seiner Elektroauto-Offensive in China gibt Volkswagen erste Verkaufsziele aus. Ab dem Jahr 2020 sollen dort jährlich 400.000 Fahrzeuge mit Elektro- oder Hybridmotor an die Kunden gebracht werden, sagte Landes-Chef Jochem Heizmann im Vorfeld einer Branchenmesse in Guangzhou an diesem Freitag ankündigte.

          In diesem Jahr hat Volkswagen in der Volksrepublik einem Sprecher zufolge davon erst „mehrere Hundert“ abgesetzt. Diese wurden demnach alle importiert. Noch in diesem Jahr 2016 will der Konzern unter der Marke Audi das erste in China gefertigte Modell mit Alternativantrieb ausliefern.

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          Volkswagen arbeitet mit mehreren chinesischen Automobilherstellern zusammen, weil ausländische Firmen nur über solche Kooperationen in dem Land produzieren dürfen. Die lokale Fertigung ist wichtig, weil im Falle von Importen Zölle anfallen und den Käufern bei ausländischen Fabrikaten staatliche Subventionen entgehen.

          Die Regierung in Peking unterstützt Elektro-Mobilität mit Kaufanreizen. VW müsse sich deshalb mehr in diesem Bereich engagieren, erläuterte Heizmann. Ab dem Jahr 2025 will VW den Chinesen jährlich 1,5 Millionen Autos mit Elektro- oder Hybridantrieb verkaufen.

          Auch Erzrivale Toyota will sein Engagement bei Elektroautos ausbauen. Dazu gab der japanische Konzern die Gründung einer internen Entwicklungsabteilung bekannt. Er hat sich bisher im Bereich der Öko-Motoren vor allem auf Fahrzeuge mit Wasserstoffantrieb konzentriert, nahm unlängst aber die Entwicklung von Elektro-Autos stärker ins Visier.

          Derweil setzt Volkswagen im wachsenden Fahrdienst-Geschäft in China auf eine Partnerschaft mit dem Marktführer Didi Chuxing. Derzeit werde über die Gründung eines gemeinsamen Unternehmens verhandelt, teilte Volkswagen an diesem Donnerstag mit.

          Ziel sei das obere Marktsegment. Didi Chuxing hat in der Volksrepublik 300 Millionen Nutzer in mehr als 400 Städten. Die Firma hatte unlängst das China-Geschäft des amerikanischen Rivalen Uber übernommen, der die Vermittlung privater Chauffeure per Smartphone-App auf der ganzen Welt bekannt gemacht hatte. Volkswagen hat sich bereits an dem Uber-Konkurrenten Gett beteiligt. Toyota arbeitet seinerseits mit Uber zusammen.

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