Home
http://www.faz.net/-gqi-vbdu
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Einzelhandel Viele Lebensmittel sollen teurer werden

06.09.2007 ·  Verbraucher müssen sich auf deutliche Preiserhöhungen im Supermarkt einstellen. Hersteller rechnen laut einem Medienbericht damit, dass Aldi etwa die Hälfte seines Sortiments verteuert und damit ein Signal für den gesamten Markt gibt.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (5)

Den Verbrauchern drohen nach einem Bericht der „Lebensmittel Zeitung“ drastische Preiserhöhungen für Nahrungsmittel. Der Discounter Aldi habe mit der Verteuerung von etwa 50 Artikeln in dieser Woche ein Signal für den gesamten Markt gegeben. Grund seien die erheblich gestiegenen Rohstoffpreise, wie das Branchenblatt aus dem Deutschen Fachverlag berichtet.

Nahezu die Hälfte des Aldi-Sortiments

In der Lebensmittelindustrie wird nach Angaben der Zeitung damit gerechnet, dass bis zu 380 Produkte und damit fast die Hälfte des Stammsortiments bei Aldi teurer werden. Der Discounter setze damit Maßstäbe für den gesamten Lebensmitteleinzelhandel, der nach Auffassung von Fachleuten innerhalb weniger Tage seine Preise im Preiseinstiegssegment auf Aldi-Niveau anheben werde. „So etwas hat es in den letzten 50 Jahren noch nie gegeben“, zitiert die LZ einen Hersteller. Über alle Segmente hinweg stiegen die Rohstoffkosten in Größenordnungen von 50 Prozent und mehr.

In Industrie und Handel werde Aldis Vorstoß mit Erleichterung aufgenommen. Erst wenn der Discounter reagiere, akzeptierten andere Händler höhere Einkaufspreise, berichtet die „Lebensmittel Zeitung“. Aldi hatte erstmals Preiserhöhungen sowohl in ganzseitigen Anzeigen in Tageszeitungen als auch in den Märkten angekündigt und detailliert begründet. „Das macht man nicht, wenn es nur um wenige Artikel geht“, schreibt die LZ unter Berufung auf einen Handelsfachmann.

  Weitersagen Kommentieren Merken Drucken
Weitersagen
Themen zu diesem Artikel

Die Förderlücke

Von Heike Göbel

Der Gesetzentwurf zum Betreuungsgeld ist ein Ausweis unbelehrbaren Glaubens an die unbegrenzte Leistungsfähigkeit des Sozialstaates. Dass Eltern ihre Kinder, wie seit Menschengedenken, unbezahlt hüten, ist in Deutschland offenbar nicht mehr denkbar. Mehr 25 39

30.05.2012 15:34 Uhr
  Vortag
Dax 6.318,15 −1,23%
 OK
NameKursProzent
FAZ-INDEX 1.376,20 −1,29%
Dow Jones 12.474,10 −0,85%
EUR/USD 1,2413 −0,61%
Rohöl Brent Crude 104,12 $ −2,55%
Gold 1.579,50 $ 0,00%
Umfrage

Anonym bewerben? Ist das gut?

Alle Umfragen

Bitte aktivieren Sie ihre Cookies.