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Einigung am Broadway Streik der Bühnenarbeiter beendet

29.11.2007 ·  Nach einem knapp dreiwöchigem Streik gehen die Lichter am New Yorker Broadway wieder an. Bühnenarbeiter und Theaterproduzenten einigten sich nach zweitägigen Marathonverhandlungen. Im Arbeitskampf von Hollywoods Drehbuchautoren ist dagegen keine Ende in Sicht.

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Der 19-tägige Streik der Bühnenarbeiter am New Yorker Broadway, der größten Theatermeile der Welt, ist in der Nacht zum Donnerstag beigelegt worden. In einer Nachtsitzung hätten sich die gewerkschaftlich organisierten Bühnenarbeiter mit der Vereinigung der Theaterbesitzer und Produzenten (League of American Theatres and Producers) auf eine vorläufige Arbeitsregelung geeinigt, berichtete die „New York Times“. Bereits am Donnerstagabend sollten die Showlichter wieder angehen.

Der Ausstand hat nahezu den gesamten Theaterbetrieb mit 27 großen Shows lahmgelegt und kostete Schätzungen zufolge 17 Millionen Dollar (rund 12 Millionen Euro) pro Tag. Betroffen waren nicht nur die beliebten Shows wie „Mamma Mia!“, „Chicago“, „Hairspray“ und „Das Phantom der Oper“, sondern auch viele Restaurants in dem gewöhnlich stark besuchten Theaterviertel.

Streit um Arbeitsschutz

Der Disput drehte sich vor allem um eine von den Theaterproduzenten geplante Lockerung der Arbeitsschutzvorschriften. Sie wollten selbst über die Zahl der für ihre Show nötigen Bühnenarbeiter bestimmen, statt sich an feste Vorgaben der Gewerkschaft zu halten. Die bisherigen Arbeitsverträge liefen bereits Ende Juli aus.

Die seit Monaten andauernden zähen Verhandlungen waren Anfang November erfolglos abgebrochen worden. Nach zwei Nachtsitzungen in dieser Woche hatten sich die Tarifpartner am Mittwoch wieder zu Gesprächen getroffen. Einzelheiten über die Einigung wurden zunächst nicht bekannt.

Hollywood streikt weiter

Im Arbeitskampf von Hollywoods Drehbuchautoren war am Mittwoch dagegen noch keine Einigung in Sicht. Vertreter der seit Anfang November streikenden Drehbuchschreiber hatten am Montag neue Gespräche mit den Produzenten der Film- und Fernsehbranche aufgenommen. Die Verhandlungen werden weiter von Protestaktionen begleitet.

Die Hollywood-Autoren verlangen vor allem eine bessere Vergütung für die Weiterverwertung ihrer Arbeiten im Internet und auf DVDs. Der Arbeitskampf hat schon zahlreiche Fernsehshows ausgebremst. Auch große Filmproduktionen sowohl in den Vereinigten Staaten wie in Europa mussten gestoppt werden, weil die Drehbücher noch nicht fertig sind.

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Von Heike Göbel

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