http://www.faz.net/-gqe-94iiz

Nach Air-Berlin-Pleite : Easyjet fordert Lufthansa auf innerdeutschen Routen heraus

  • Aktualisiert am

Easyjet macht Lufthansa in Deutschland Konkurrenz. Bild: dpa

Nach der Pleite von Air Berlin springt nun Easyjet auf einigen Strecken ein und macht der Lufthansa Konkurrenz. Davon profitiert vor allem Berlin.

          Nach dem Air-Berlin-Deal will der britische Billigflieger Easyjet erstmals auf innerdeutschen Strecken fliegen und damit der Lufthansa Konkurrenz machen. Ab dem 5. Januar soll es Verbindungen von Berlin nach Düsseldorf, Frankfurt, München und Stuttgart geben, kündigte Easyjet am Mittwoch an. Zudem werde man 15 internationale Strecken anbieten - etwa nach Paris, Wien, Zürich und zu beliebten Ferienzielen wie Mallorca.

          Easyjet freue sich, „mehr Wettbewerb und niedrigere Tarife anzubieten zu können, insbesondere auf innerdeutschen Strecken, für die es derzeit nur eine sehr beschränkte Auswahl gibt“, sagte der für das Europa-Geschäft zuständige Manager Thomas Haagensen. Der Easyjet-Flugplan für Berlin-Tegel sei wegen früher Abflugzeiten auch für Geschäftsreisende interessant.

          Easyjet hatte im Oktober die Übernahme von Teilen der insolventen Air Berlin angekündigt. Insidern zufolge dürfte die EU-Kommission den Deal anders als bei der Lufthansa voraussichtlich ohne Auflagen durchwinken. „Wenn wir in den nächsten Wochen grünes Licht aus Brüssel bekommen, werden wir die Nummer 1 in Berlin“, sagte Haagensen jüngst im Reuters-Interview. Die Briten planen mit Beginn der Sommersaison ab dem 25. März 2018 weitere Routen ab Tegel. Bis Herbst will Easyjet 2018 bis zu 25 Maschinen im zentrumsnahen Hauptstadtflughafen stationieren. Bisher betreibt die Airline zwölf Flugzeuge in Schönefeld nahe Berlin.

          Quelle: jet./Reuters

          Weitere Themen

          Putin will 2018 eine Wiederwahl Video-Seite öffnen

          Russland : Putin will 2018 eine Wiederwahl

          Sein Sieg bei der Präsidentschaftswahl gilt als sicher. In Moskau wird aber spekuliert, ob er nach einer Wiederwahl Ministerpräsident Dmitri Medwedew im Amt lassen wird oder ihn austauscht.

          Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben.

          Topmeldungen

          Anstehende Sondierungsgespräche : Der Preis für Neuwahlen ist zu hoch

          Der Bürger hat gewiss keinen Anspruch auf eine bestimmte Regierung – er wählt ja auch keine Koalitionen. Aber er kann erwarten, dass die Volksvertreter sich zumindest bemühen, sich zusammenzuraufen. Und zwar zügig. Ein Kommentar.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.