http://www.faz.net/-gqe-74ax1

Durchsuchungen : Bestechungsvorwürfe gegen Bilfinger Berger

  • Aktualisiert am

Bilfinger Berger muss sich mit Korruptionsvorwürfen auseinandersetzen Bild: dpa

Gegen den Mannheimer Baukonzern Bilfinger wird wegen Schmiergeldzahlungen in Millionenhöhe im Zusammenhang mit Bauprojekten in Ungarn und der Slowakei ermittelt.

          Gegen den Mannheimer Baukonzern Bilfinger wird nach einem österreichischen Zeitungsbericht wegen Korruptionsvorwürfen ermittelt. Es gehe um angebliche Schmiergeldzahlungen in Millionenhöhe im Zusammenhang mit Bauprojekten in Ungarn und der Slowakei, berichtete die Zeitung „Die Presse“ am Wochenende.

          Büros der österreichischen Konzerntochter in Wien, die Konzernzentrale in Mannheim sowie Filialen in Ungarn und der Slowakei seien Mitte Oktober durchsucht worden. Im Zentrum der Ermittlungen stehe ein 495 Millionen Euro umfassendes Bauprojekt in Ungarn, berichtete die Zeitung. Dafür sei angeblich 2006 und 2007 Schmiergeld geflossen.

          Konzern bestätigt Durchsuchungen

          Ein Konzernsprecher bestätigte Durchsuchungen „in verschiedenen Büros“ von Bilfinger, bei denen es laut Staatsanwaltschaft um Vorgänge aus den Jahren 2006 und 2007 gehe.

          Bilfinger unterstütze die Ermittlungen und kooperiere mit der Staatsanwaltschaft, sagte der Sprecher weiter. „Da es sich um ein laufendes Verfahren handelt, bitten wir um Verständnis, dass wir zu dem Sachverhalt keine weiteren Angaben machen können.“

          Quelle: Reuters, Bloomberg

          Weitere Themen

          60 Jahre Haft für Turner-Arzt Video-Seite öffnen

          Missbrauch : 60 Jahre Haft für Turner-Arzt

          Ein Gericht in Amerika hat den ehemaligen Nationalmannschaftsarzt der Turnerinnen zu 60 Jahren Haft verurteilt. Larry Nassar besaß umfangreiches kinderpornographisches Material. Gegen den Mediziner wird auch wegen mehrfachen Kindesmissbrauchs ermittelt.

          Der Attentäter von New York Video-Seite öffnen

          Suche nach Motiven : Der Attentäter von New York

          Der Verdächtige ist identifiziert: der 27-jährige Akayed Ullah soll aus Bangladesch stammen und als Taxifahrer gearbeitet haben. Den Ermittlern sagte Ullah, er habe die Luftangriffe auf die IS-Miliz rächen wollen.

          Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben.

          Topmeldungen

          Kooperationsmodell : Die Rettung für die SPD?

          Mit einem Kooperationsmodell wollen manche Genossen das Dilemma lösen, nicht regieren zu wollen, aber wohl zu müssen. Für die SPD hätte dieses Experiment tatsächlich viel Charme – aber was ist mit Angela Merkel? Eine Analyse.
          Was ist nun die richtige Messung?

          Blutdruckmessung : Der Streit um die Obergrenze

          In den Vereinigten Staaten gelten neue Werte für die Diagnose Bluthochdruck. Über Nacht wurden dadurch Millionen Amerikaner zu Patienten. Wer legt solche Werte fest – und wieso?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.