07.01.2011 · Mit Dioxin belastete Industriefette sind länger zu Tierfutter verarbeitet worden als bekannt: Schon im März habe ein Labor eine erhöhte Belastung in einer Probe festgestellt, bestätigt Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsministerium. Die Werte seien mehr als doppelt so hoch gewesen wie zulässig.
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Da betreibt frau schon ökologische Landwirtschaft mit artgerechter Tierhaltung;
dann bewerten das hier meine neidischen Klassenfeinde auch noch negativ!
@Seip: Wer nichts wagt der nichts gewinnt! Selbstverständlich müssen die Täter [56]
Petra Mayer (PetraMayer)
hart bestraft werden! Meine Familie ernährt sich übrigens nur von selbst geschossenem Wild, selbst gehaltenen Rindern, Schweinen, Schafen, Geflügel und Fischen etc.. Obst, Gemüse etc. erzeugen wir auch selbst! Alles was wir nicht selbst verbrauchen wird an Freunde und Bekannte verkauft! Von dem Erlös entlohne ich meine beiden Angestellten, die das alles für uns erledigen!
@Petra Mayer [<10]
Michael Seip (Mike63)
die biologische Folge unseres Billig- u. Geizwahn in Deutschland.
Wenn ich als Erzeuger eine Ware - Produkt - auf Druck von Discounter, Billiganbieter (Aldi, Lidl usw.) unter dem Entstehungspreis verkaufen muss, ist dieses für mich ein unwürdiges, unmoralisches Verhalten der gesamten Gesellschaft.
Jedoch welcher deutscher Konsument kauft heute noch ein Erzeugnis oder Fabrikat zu einem redlichen und ehrlichen Preis? Er erwerbt es nur und ist auch noch stolz dabei, bevor er nicht vorher um jede Menge Prozente gefeilscht hat.
Fieberhaft jagt er hinter jedem Schnäppchen her. Was zum Teufel geht ihm Qualität an.
" Geiz ist geil". "Billig will ich". " Ich bin ja nicht blöd" - das ist die Realität!!!
Was kümmert ihm das der Bauer, Handwerker, Hersteller abends mit dem Gedanken einschläft, wie der am nächsten Tag die Löhne und Unkosten bezahlt.
Er denkt nicht das er mit seinem unsozialen, gesellschaftsschädigenden Kaufverhalten mittelständliche Existenzen vernichtet.
nun habe ich mich doch getäuscht
bei einigen Beiträgen kommt doch wieder tatsächlich das Argument, daß die Sparsamkeit der Verbraucher die Ursache ist. "Bei 0,15 Euro darf man sich nicht wundern ...." man kann hier je nach Skandal, die jeweilige zahl einsetzen. Mal enrsthaft: Woher weiß eigentlich der Verbraucher, ab wann gesundheitsgefährliches Zeug produziert wird? Anscheinend hat der nach Meinung einiger Kommentatoren die Aufgabe Zutatenlisten (woher weiß ich die eigentlich beim Ei?) zu studieren, dann mal so eben die Preiskalkulation durchzumachen, sich noch zu informieren wanns gefährlich wird (das weiß übrigens nicht mal die Wissenschaft) und dann sich nicht zu wundern, daß Dioxin 80 x über dem Grenzwert drin ist, bei 0,15 Euro pro Ei. Ja dann, da muß man ja auf Giftzeugs zurückgreifen. Wie dumm, sowas nicht zu wissen. Natürlich soll er das nur dann tun, wenn gerade ein Skandal akut ist. Sonst hat er derLebensmittelindustrie zu glauben, daß konventionell produzierte Lebensmittel auch gesund sind. Klar das Geschäft will man mit ihm schon machen, kein Lebensmittelhersteller meint "Hörense mal, für 0,15 Euro pro Ei können wir nur warnen". Aber wenn dann wieder rauskommt, daß irgendein Dreck drin ist, war es ja für die Durchblicker klar: Blöder Verbraucher!
"Unschuldige Tiere" @Antonietta Tumminello
Wenn man von unschuldigen Tieren spricht, impliziert man, dass es auch schuldige Tiere gibt. Das ist wenig hilfreich, denn sterben müssen sie allemal. Entweder auf der Schlachtbank, unterwegs zu unserem Teller, oder dann aus seuchenhygienischen Gründen. Viel hilfreicher wäre es, wenn wir uns über unsere Essgewohnheiten Gedanken machen würden. Wir fragen dermassen viel Fleisch nach, dass es gar nicht anders als industriell und so kostengünstig wie möglich produziert werden kann. Industrielle Produktion aber heisst, dass auch die Futtermittel nicht mehr natürlich sind. Dioxinverseuchtes Futter istnur das Symptom. Ursache ist unser massloser Fleischkonsum.
Allen Dioxin-Hysterikern, und auch den FAZ-Redakteuren, sei der Dioxin Bericht des Umweltbundesamtes (online verfügbar) und da der Punkt zehn empfohlen, der den die Nahrungsmittel auflistet und den Dioxin- Anteil angibt die der Verbraucher an diesem Gift aufnimmt. Konsequente Hysteriker müssten praktisch sofort jegliche Nahrungsaufnahme einstellen. So ganz nebenbei wird auch mit der Legende aufgeräumt, dass es sich bei Dioxin um ein technisch hergestelltes Gift handelt. Es kommt in der Natur in wesentlich höheren Konzentrationen vor, als es die WHO erlaubt. Aber die WHO bevorzugt auch Malaria anstatt Dioxin, um ihre Existenzberechtigung zu unterstreichen.
Puten, Hühnern und Schweinen wurde dioxinverseuchtes Futter verabreicht.
Als Lösung sollen wieder einmal Tausende von unschuldigen Tieren verbrannt und getötet werden. Eine Aktion die maximal die Symptome dieser dauernden Skandale bekämpft. Für nachhaltige Lösungen wie eine Reduktion des Fleischkonsums und der Massentierhaltung spricht sich bisher kaum jemand aus.
Die elende Profitsucht ist schuld. Aber eben nicht der Hersteller, sondern der Verbraucher, die fast kostenlose Eier verlangen.
Das größte aller Schweine ist der Mensch.Er kauft ohne nachzudenken, er kaut ohne nachzudenken. Hauptsache billig, egal woher und egal von wem.
Die Grenzwerte gehen mir am Senkel vorbei...
...aber ich frage mich, wie es sein kann, dass aussgerechnet ein Gift wie Dioxin überhaupt in Lebensmittel gelangen kann. Das Dreckszeug hat doch ausser dem abtöten von Leben keinerlei praktischen nutzen, oder irre ich da? Wie auch immer angewendet, sollte es doch Alternativen geben, oder man verzichtet ganz einfach darauf. Früher ging das doch auch... Ein Politiker der da Grenzwerte festlegt, tut nix anderes als den Einsatz gutheissen, und somit sich an der schleichenden Vergiftung beteiligen. Das hat mehr mit Terrorismus zu tun, als mit Politik....aber das denke ich eh immer öfter...
Packen, verkaufen, umverpacken, zusammenpacken, weiterverkaufen
Dasselbe Grundmuster wie in der Finanzkrise. Am Ende sind die Verantwortlichkeiten so verwischt, daß niemand den Schaden tragen muß. Außer den Endverbrauchern. Gesundheitlich und finanziell.
Sehr geehrte Frau Schramm, Sie sehen das Problem in der Organsisation der
Produktion unserer Lebensmittel. Jedwede Produktionsorganisation trägt immer den Keim des menschlichen in dieser oder jener verderblichen Form in sich. Bei der Form, die Sie für Lebensmittel vorschlagen, dann eben Faulheit und überhöhte Kosten was dann auch zur Billigproduktion führen kann, um das zu verdecken. Wo Menschen sind werden solche Geschäfte eben gemacht.
Der Charakter muss sich ändern. Bei den Lebensmitteln bleibt im Moment nur, dass der Verbraucher genau hinsieht, wo er kauft. Ich hole zum Beispiel meine Produkte vom Demeter- oder Bio-Hof, je nachdem und unterstütze die direkte Vermarktung, von der die Bauern besser leben können, als wenn sie an einen Grossabnehmer verkaufen. Ich erinnere mich an ein Gespräch mit meinem Bauern über die Möhren. Biotta wollte für die Biomöhren einen Cent weniger bezahlen als der Bauer für die Bodenpflege gebraucht hätte. Biotta hat sicher dann wo anders die Möhren billiger bekommen. Dieser Bauer hat die Möhren, die er nicht kostendeckend vermarkten konnte, zur Bodenpflege genommen. Das ist das, was ich meine mit Charakter: man muss auch einen Einkommensverzicht hinnehmen können. Das Leben geht trotzdem weiter.
Seit März ist Dioxin Futter und Fleisch verkauft worden
Daran kann man sehen, wie wenig einige Futtermittelhersteller - was ja später auch unser Futter wird, über ein Unrechtbewußtsein verfügen. Da kann das ganze Gerede von Fr. Aigner, Bauernverbänden auch nicht weiter helfen. Fakten sind eben, daß alle nur Menschen sind und einige dem Profit nicht widerstehen können.
Aus diesem Grunde gehören Lebensmittelherstellung einschließlich der Futtermittelherstellung wie auch andere für das Leben der Menschen wichtige Bereiche wie Bahn, Straße, Heizung, Gesundheit, Erziehung und Bildung in die öfftenliche Hand und nicht an private Unternehmen. Diese sind nicht zuverlässig und vertrauen kann man ihnen auch nicht, was immer wieder durch derartige Vorkommnisse gezeigt wird.
Außerdem ist es eine Schande für das sog. christliche, aufgeklärte Abendland Tiermastfabriken zu gestatten und auch noch zu subventionieren. Ein derartiger Umang mit Tieren sollte von einer christlich-konservativen Regierung nicht toleriert werden, was heißt: Abschaffen.
Komisch, wenn ich 1 l Milch trinke, dann ist das gefährlicher
als ein verseuchtes Ei. Nach diesen Angaben die sie hier aufführen sollte man alle Milch wegschütten und nicht trinken. Milch ist giftig, oder wo irre ich mich ?
R. Clemens (ZyNik); Kai Schraube (schrauber)
Aktuelle Informationen belegen dass hier Verbrecherische Machenschaften am Werk waren und dies hat mit der Sparsamkeit der Bürger aber auch gar nichts zu tun.
Zudem belegen immer wieder Tests, von den verschiedenen Verbraucher-Organisation, dass man durchaus Qualität zum günstigen Preis bekommen kann. Es sind halt nur nicht die äußerst hohen Gewinn-Marchen drin.
Wie sagt der Volksmund: "Auch Kleinvieh macht gewinn"
Irgendwann kommen die Giftstoffe, die wir produzieren, halt wieder zu uns zurück!
Und dabei ist es egal, ob in Nahrungsmitteln, in der Luft die wir atmen oder in der Kleidung
die wir (auch billig kaufen und) tragen.
Für Alle, die hier nach besserer Überwachung, höherer Qualität oder bewusterem Umgang mit unseren Ressourcen rufen sei gesagt:
Auch das ändert nichts!
Denn man wird es nur über den Preis steuern können und dafür fehlt in den meisten Ländern (und den Menschen) dieser Erde das Geld!
"Eine Gefahr für Verbraucher habe vermutlich aber nicht bestanden, weil bei der weiteren Vermischung des belasteten Fettes zu Tierfutter die Höchstgrenze wieder unterschritten worden sein dürfte."
Diese Aussage ist völlig sinnfrei, da sich Dioxin im Körper ablagert und nicht abgebaut wird. Für vergiftete Lebensmittel sind "Höchstwerte" definiert, aber es gibt keine gesetzlich definierten Grenzwerte für den menschlichen Körper.
Interessant ist auch die Sprachwahl: "vermutlich" und "dürfte"...
Es wird darüber zu reden sein.....
Wieder einmal will Frau Aigner "über etwas reden "Konsequenzen ziehen" etc. etc. Wie oft schon musste uns die geduldige Ministerin erklären, dass die Ampelkennzeichnung
von Lebensmitteln unseren Horizont übersteigen würde. Heisst im Umkehrschluss, dass wir wesentlich blöder sein müssen, als die Briten. Ja, liebe Frau Aigner, Sie werden auch diesmal wieder mit Ihren Allgemeinplätzen durchkommen und uns auch in Zukunft mit demselben gebetsmühlenartigen Blabla abspeisen können. Sei`s drum; der tumbe Michel wird Ihnen das wahrscheinlich auch fürderhin nicht krumm nehmen. Auch eine Ministerin muss ja schliesslich an eine möglichst gesicherte Zukunft denken....
Wer sich über diesen neuerlichen Skandal noch wundern kann, der hat wohl Gammelfleisch, Gammelkäse, Umettikettierung bei Lebensmitteln, die täglich stattfindende Täuschung über Inhalt und Zusammensetzung vieler Lebensmittel schon vergessen oder will nicht wahrhaben? Nun sind es belastete Eier, Hühner- und Schweinefleisch.
Morgen wird es Getreide, Mehl, Brot u.a. sein, wetten?
Nur Dumme wundern sich darüber, wissen sollte man: "Das Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit. Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens... "
Nun, der Galgen ist in unserem Staat nicht zu befürchten.
Die Gründe für die Skandale kennen, Dank Marx, und das Wundern hat ein Ende.
Das Gute für die Polit-Kasper ist .....
..... dass die gewaltigen Euro-Probleme erst mal aus dem Blickpunkt völlig raus sind (außer HB und FAZ).
Ich frage mich ernsthaft, ob die "Zeitpunkte" zu denen derartige Skandale publiziert werden, rein zufällig sind.
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