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Die größten Unternehmen VW setzt sich im F.A.Z.-Ranking immer deutlicher ab

Volkswagen zieht nach der Integration von Porsche allen davon - bei Umsatz, Gewinn, Mitarbeiterzahl und Börsenwert. Die F.A.Z. gibt einen Überblick über die größten Unternehmen Deutschlands, Europas und der Welt.

© F.A.Z. Rangliste: Die größten Unternehmen 2013

Deutsche Unternehmen bereiten sich auf eine neue Wachstumsphase vor, die in erster Linie von technischen Herausforderungen getrieben sein wird. Vor welchen Herausforderungen die Industrie steht, hat die Frankfurter Allgemeine Zeitung in ihrem Wirtschafts-Spezial „Die 100 Größten“ zusammengefasst. Volkswagen ist dabei mit Abstand das umsatzstärkste Unternehmen des Landes. Auf Platz zwei folgt Eon vor der Daimler AG.

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Die oft schweigsamen Familienunternehmen werden exklusiv für die Übersicht der F.A.Z. befragt. Die Zahlen zeigen, dass sich Volkswagen immer deutlicher von allen anderen deutschen Unternehmen absetzt. Der Autohersteller aus Wolfsburg ist nach der Integration von Porsche mit 193 Milliarden Euro nicht nur mit großem Abstand Deutschlands umsatzstärkstes Unternehmen.

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Volkswagen hat auch den absolut höchsten Gewinn erwirtschaftet, beschäftigt mit einer halben Million Mitarbeitern die meisten Beschäftigten und wird inzwischen auch von den Anlegern als wertvollstes Unternehmen aus Deutschland angesehen. Diese Position nahm vor einem Jahr noch der Elektrokonzern Siemens ein.

Auch Volkswagen bereitet sich auf die Industrie 4.0 vor. Darunter versteht man den inzwischen globalen Trend, die Produktionsanlagen zu vernetzen und so eine direkte Kommunikation von Werkstück und Bearbeitungsmaschine zu ermöglichen. Die Folge wird ein weiterer Effizienzschub der produzierenden Industrie sein. Die dafür notwendige Digitalisierung des größten Autowerkes der Welt in Wolfsburg hat begonnen und wird wahrscheinlich drei Jahre in Anspruch nehmen.

Mehrumsätze durch „Industrie 4.0“

Zunehmende Globalisierung, wachsende Schwellenländer und den Aufbau Osteuropas gibt es zwar immer noch – aber Wachstumstreiber in den kommenden Jahren sind „Industrie 4.0“, die Energiewende, Elektromobilität und das Internet. Vor allem von der „Industrie 4.0“ erwartet sich die deutsche Industrie auch global erhebliche Mehrumsätze.

Es ist eine konsequente Weiterentwicklung der bisherigen Automation, in der deutsche Hersteller international eine führende Stellung haben. Daher geht die deutsche Industrie davon aus, von der Gestaltung dieser vierten industriellen Revolution, die 15 bis 20 Jahre in Anspruch nehmen wird, stärker zu profitieren als Mitbewerber aus anderen Ländern. Die stärksten Konkurrenten kommen aus China und den Vereinigten Staaten.

Jährliches Ranking zum 55. Mal

Die F.A.Z. erhebt das jährliche Ranking der 100 größten Unternehmen in den verschiedensten Kategorien bereits zum 55. Mal. Es ist die umfangreichste Übersicht über die größten Unternehmen Deutschlands, Europas und der Welt. Aus eigens für das Ranking erhobenen Daten werden Übersichten über die Unternehmen mit den höchsten Umsätzen, den höchsten Gewinnen, den meisten Mitarbeitern oder den höchsten Dividenden erstellt. Auch die größten Familienunternehmen Deutschlands werden ausgewertet.

Quelle: F.A.Z.

 
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Veröffentlicht: 03.07.2013, 11:32 Uhr

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