Home
http://www.faz.net/-gqe-7ayhk
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER

Veröffentlicht: 03.07.2013, 11:32 Uhr

Die größten Unternehmen VW setzt sich im F.A.Z.-Ranking immer deutlicher ab

Volkswagen zieht nach der Integration von Porsche allen davon - bei Umsatz, Gewinn, Mitarbeiterzahl und Börsenwert. Die F.A.Z. gibt einen Überblick über die größten Unternehmen Deutschlands, Europas und der Welt.

© F.A.Z. Rangliste: Die größten Unternehmen 2013

Deutsche Unternehmen bereiten sich auf eine neue Wachstumsphase vor, die in erster Linie von technischen Herausforderungen getrieben sein wird. Vor welchen Herausforderungen die Industrie steht, hat die Frankfurter Allgemeine Zeitung in ihrem Wirtschafts-Spezial „Die 100 Größten“ zusammengefasst. Volkswagen ist dabei mit Abstand das umsatzstärkste Unternehmen des Landes. Auf Platz zwei folgt Eon vor der Daimler AG.

Georg Giersberg Folgen:

Die oft schweigsamen Familienunternehmen werden exklusiv für die Übersicht der F.A.Z. befragt. Die Zahlen zeigen, dass sich Volkswagen immer deutlicher von allen anderen deutschen Unternehmen absetzt. Der Autohersteller aus Wolfsburg ist nach der Integration von Porsche mit 193 Milliarden Euro nicht nur mit großem Abstand Deutschlands umsatzstärkstes Unternehmen.

Mehr zum Thema

Volkswagen hat auch den absolut höchsten Gewinn erwirtschaftet, beschäftigt mit einer halben Million Mitarbeitern die meisten Beschäftigten und wird inzwischen auch von den Anlegern als wertvollstes Unternehmen aus Deutschland angesehen. Diese Position nahm vor einem Jahr noch der Elektrokonzern Siemens ein.

Auch Volkswagen bereitet sich auf die Industrie 4.0 vor. Darunter versteht man den inzwischen globalen Trend, die Produktionsanlagen zu vernetzen und so eine direkte Kommunikation von Werkstück und Bearbeitungsmaschine zu ermöglichen. Die Folge wird ein weiterer Effizienzschub der produzierenden Industrie sein. Die dafür notwendige Digitalisierung des größten Autowerkes der Welt in Wolfsburg hat begonnen und wird wahrscheinlich drei Jahre in Anspruch nehmen.

Mehrumsätze durch „Industrie 4.0“

Zunehmende Globalisierung, wachsende Schwellenländer und den Aufbau Osteuropas gibt es zwar immer noch – aber Wachstumstreiber in den kommenden Jahren sind „Industrie 4.0“, die Energiewende, Elektromobilität und das Internet. Vor allem von der „Industrie 4.0“ erwartet sich die deutsche Industrie auch global erhebliche Mehrumsätze.

Es ist eine konsequente Weiterentwicklung der bisherigen Automation, in der deutsche Hersteller international eine führende Stellung haben. Daher geht die deutsche Industrie davon aus, von der Gestaltung dieser vierten industriellen Revolution, die 15 bis 20 Jahre in Anspruch nehmen wird, stärker zu profitieren als Mitbewerber aus anderen Ländern. Die stärksten Konkurrenten kommen aus China und den Vereinigten Staaten.

Jährliches Ranking zum 55. Mal

Die F.A.Z. erhebt das jährliche Ranking der 100 größten Unternehmen in den verschiedensten Kategorien bereits zum 55. Mal. Es ist die umfangreichste Übersicht über die größten Unternehmen Deutschlands, Europas und der Welt. Aus eigens für das Ranking erhobenen Daten werden Übersichten über die Unternehmen mit den höchsten Umsätzen, den höchsten Gewinnen, den meisten Mitarbeitern oder den höchsten Dividenden erstellt. Auch die größten Familienunternehmen Deutschlands werden ausgewertet.

Quelle: F.A.Z.

 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Was Sie heute erwartet Zentralbanker wollen mehr Macht für Europa

Ausgerechnet Bundesbankpräsident Weidmann fordert ein europäisches Finanzministerium. Ein harter Schlag für D-Mark-Nostalgiker. Mehr

08.02.2016, 07:28 Uhr | Wirtschaft
Sportlich Freestyle-Snowboard WM mit der größten Halfpipe der Welt

Reporterin Linda Bethke stellt sich einer neuen sportlichen Herausforderung: Dem Freestyle-Snowboarding in der Meisterdisziplin Halfpipe. Am Rande der Freestyle-Snowboard WM in der Schweiz lernt sie von den Besten. Mehr

27.01.2016, 14:32 Uhr | Sport
Gastbeitrag Ohne Integration werden die Leistungen gekürzt

Integration gelingt nur, wenn jeder seinen Beitrag leistet – vor allem die Flüchtlinge selbst. Wer sich nicht integrieren will, dem werden die Leistungen gekürzt werden. Ein Gastbeitrag. Mehr Von Andrea Nahles

31.01.2016, 22:29 Uhr | Politik
Benimmschule Richtig zuprosten lernen in China

Wer im Geschäftsleben in China erfolgreich sein möchte, muss sich an viele ungeschriebene Gesetze halten. Eine Benimmschule in der nordöstlichen Stadt Harbin unterrichtet in Tischmanieren, Rhetorik und vielem mehr. Eine besondere Herausforderung für die Schüler ist es, viel zu trinken, ohne dabei betrunken zu werden. Mehr

18.01.2016, 02:00 Uhr | Gesellschaft
Norwegischer Staatsfonds Hier spricht der größte Aktionär der Welt

Norwegens Staatsfonds ist in Deutschland an allen Dax-Firmen beteiligt. Ein Gespräch mit Fondschef Yngve Slyngstad über seinen Ärger mit VW, lukrative Immobilien in Berlin – und was er von Immanuel Kant gelernt hat. Mehr Von Sebastian Balzter

07.02.2016, 12:10 Uhr | Finanzen

Der amerikanische Konsument und seine Laune

Von Winand von Petersdorff, Washington

An der Kauflaune der Amerikaner hängt die Weltwirtschaft. Aber derzeit gibt es viel Besorgnis um den amerikanischen Konsumenten. Zurecht? Nein. Die Lage scheint nur auf den ersten Blick bedrohlich. Mehr 10 13


Die Börse
Name Kurs Änderung
  Dax --  --
  F.A.Z.-Index --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --

Abonnieren Sie den Newsletter „Wirtschaft“

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden

Grafik des Tages Keine Ahnung - aber Meinung

Wenn es um China geht, sind die meisten Deutschen einer Umfrage zufolge in Sorge. Ebenfalls die meisten sagen aber auch, eigentlich nichts darüber zu wissen. Mehr 1