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10 Millionen Euro : Wollte der Post-Erpresser Bitcoin?

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Die Polizei mahnt zur Vorsicht: Wem ein Paket verdächtig vorkommt, solle sich melden. Bild: dpa

Mit Paketbomben will ein Krimineller Geld vom Paketdienst DHL erpressen. Nun ist wohl klar, um welche Summe es geht - und wie. Die Polizei sucht weiter mit Hochdruck nach dem Erpresser.

          Der Erpresser des Paketdienstes DHL verlangte offenbar 10 Millionen Euro in der Kryptowährung Bitcoin. Das berichtet die „Bild“-Zeitung ohne dabei auf eine Quelle zu verweisen. Das Digitalgeld erleichtert Anonymität.

          Am vergangenen Freitag stellten Ermittler ein Paket mit Nägeln und Böllern sicher, dass an eine Apotheke nahe des Potsdamer Weihnachtsmarktes gesendet worden war. Die Bombe explodierte nicht. Eine ähnliche Lieferung war vor einiger Zeit schon in Frankfurt (Oder) bei einem Online-Händler aufgetaucht.

          Dem Paket lag ein Erpresserbrief bei, die Nachricht darin sei als QR-Code im Internet verschlüsselt. Sie konnte aber eindeutig rekonstruiert werden, sagte Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke am Sonntag in Potsdam. Der oder die Täter nähmen schwerste Verletzungen der Adressaten oder sogar deren Tötung billigend in Kauf, sagte der brandenburgische Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD). Es scheine sich nach bisherigen Erkenntnissen um regional agierende Täter aus Berlin oder Brandenburg zu handeln.

          Die Sicherheitsbehörden halten weitere Sendungen für möglich - auch an Privatpersonen. Die Polizei sucht jetzt Zeugen, die am vergangenen Donnerstag gegen 7 Uhr an der Kantstraße Ecke Roseggerstraße verdächtige Beobachtungen gemacht haben, heißt es in einem Fahndungsaufruf.

          Zudem werden alle Personen gesucht, die dort zwischen 6.30 Uhr und 7.15 Uhr Pakete aufgegeben haben. Die Packstation befindet sich unweit der berühmten Potsdamer Parklandschaft mit dem Schloss Sanssouci. Die Polizei bittet um Hinweise unter der eigens eingerichteten Telefonnummer 0331/505950.

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