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Deutsche Börse Rekordergebnis für 2006

22.02.2007 ·  1,029 Milliarden Euro markieren einen neuen Höchstgewinn für den Börsenbetreiber. Auch für 2007 ist das Unternehmen zuversichtlich. Gerüchte über eine Zerschlagung wies der Vorstandsvorsitzende Reto Francioni zurück.

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Die Deutsche Börse hat das Geschäftsjahr 2006 mit dem besten Ergebnis der Unternehmensgeschichte abgeschlossen. „Der starke Jahresauftakt bestärkt uns in der Zuversicht, auch im Geschäftsjahr 2007 neue Rekordmarken bei Umsatz und Ertrag erzielen zu können“, sagte der Vorstandsvorsitzende Reto Francioni. Der operative Gewinn des Marktbetreibers erreichte 2006 mit rund 1,029 Milliarden Euro einen neuen Höchstwert.

Der Vorstand will der Hauptversammlung vorschlagen, die Dividende von 2,10 auf 3,40 Euro je Aktie zu erhöhen und einen Aktiensplit zu vollziehen. Demnach erhielten die Aktionäre für jede reguläre Aktie eine Gratisaktie. Zudem will die Deutsche Börse noch vor der Hauptversammlung am 11. Mai Aktien in einer Größenordnung von 125 Millionen Euro zurückkaufen und aus dem Eigenbestand zwei Millionen Aktien einziehen.

Keine Zerschlagung

Laut den vorläufigen Zahlen stiegen die Umsatzerlöse 2006 um 14 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro. Der Jahresüberschuss erreichte 669 Millionen Euro, nach 427 Millionen Euro im Vorjahr. Der Gewinn je Aktie stieg um 68 Prozent auf 6,73 Euro. Analysten hatten nach Daten des Finanzdienstleisters Thomson One im Durchschnitt mit 6,56 Euro je Aktie gerechnet. Der Kurs der Aktie war am Mittwoch vor der Bekanntgabe der Zahlen um 2,8 Prozent auf den Rekordwert von knapp 168 Euro gestiegen.

Am Donnerstag hat der Konzern erstmals Gerüchte über eine Zerschlagung offiziell zurückgewiesen. „Etwaige Spekulationen über eine Abspaltung von Teilen erteile ich eine klare Absage“, sagte Francioni auf der Bilanzpressekonferenz in Frankfurt. Jedoch werde die gesellschaftsrechtliche Struktur des Börsenbetreibers überprüft. So wolle man Handlungsspielraum für die Erweiterung des Programms zur Optimierung der Kapitalstruktur gewinnen, sagte Francioni. In den vergangenen Wochen waren wiederholt Spekulationen aufgekommen, wonach die Deutsche Börse sich in eine Holding umwandeln will.

Quelle: ruh., F.A.Z., 22.02.2007, Nr. 45 / Seite 13 / Dow Jones
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Von Heike Göbel

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