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Deutschlands größtes Geldhaus : Deutsche-Bank-Vize: Wir sind eher Dortmund als der FC Bayern

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Die Deutsche Bank im Winter-Sonnenschein in Frankfurt. Bild: EPA

„Wir können uns nicht die teuersten Spieler der Welt zusammenkaufen“, sagt der stellvertretende Chef der Deutschen Bank. Und spinnt den Fußball-Vergleich noch weiter.

          Die Deutsche Bank will ihr Geschäft mit IT-Dienstleistungen in den nächsten Jahren deutlich ausbauen. „Auf Sicht von zehn Jahren reden wir sicherlich über einen Umsatzanteil von 50 Prozent aus dem IT-Geschäft“, sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Marcus Schenck dem „Focus“. „Im Währungsgeschäft war der reine elektronische Anteil vor fünf Jahren noch bei unter zwanzig Prozent. Heute ist er bei über 50 Prozent.“ In Zukunft würden Banken entweder komplexe Einzellösungen oder hochautomatisierte Dienstleistungen anbieten.

          Was den Bitcoin-Boom angeht, so sei er „skeptisch, ob das nachhaltig als Zahlungsmittel eine größere Rolle spielen wird“, sagte Schenck. „Das größte Interesse daran, dass Bitcoin nicht zu relevant wird, dürften die Zentralbanken haben. Sonst laufen sie Gefahr, dass sie ihre Geldpolitik an Wirkung verliert.“

          Die Deutsche Bank sei derzeit eher mit dem Fußballclub Borussia Dortmund zu vergleichen als mit Bayern München, sagte Schenck. „Auch wenn es mir als FCB-Mitglied schwer fällt, das zu sagen: Ich würde uns derzeit eher mit Borussia Dortmund vergleichen, ein Verein mit einem echten Markennamen.“

          Die Bank sei nicht „wie Paris Saint-Germain oder Chelsea, die die teuersten Spieler weltweit zusammenkaufen können. Wie der BVB oder RB Leipzig müssen wir junge Talente finden, die das Potenzial zum Durchbruch in die Weltspitze in den nächsten Jahren haben.“

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