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Veröffentlicht: 23.01.2016, 17:24 Uhr

Deutsche Bank „Die Söldner ziehen weiter“

Die Deutsche Bank rechnet nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung damit, dass viele Investmentbanker in London kündigen. Das liegt vor allem an einer Folge des Milliardenverlustes.

© Amadeus Waldner Die Deutsche Bank hat im vergangenen Jahr einen großen Milliardenverlust erlitten. Das hat Folgen.

Die Deutsche Bank rechnet nach ihrem gerade bekannt gegebenen Milliardenverlust damit, dass viele ihrer Investmentbanker in London kündigen. Da die Boni für das Jahr 2015 aufgrund des Rekordverlustes drastisch gekürzt werden, sind etliche Investmentbanker auf dem Sprung, berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und beruft sich dabei auf Unternehmenskreise.

 
Wegen niedriger Boni: Deutsche Bank rechnet damit, dass viele Investmentbanker in London kündigen.

„Die Söldner ziehen weiter“, bestätigte ein Manager gegenüber der Zeitung. Die Spitze der Bank ist sich demnach der Brisanz bewusst, aber fest entschlossen, all jene ziehen zu lassen, die nicht bereit sind, für weniger Geld in der Bank zu arbeiten.

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F.A.S. Mehr dazu in der Sonntagszeitung vom 24.01.2016. Am Vorabend schon in der F.A.S. -App und als E-Paper.

Konzernchef John Cryan hatte bereits angekündigt, dass die variablen Gehaltsprämien deutlich sinken müssen, wenn gleichzeitig den Aktionären die Dividende komplett gestrichen wird. So erhalten die Banker nach Angaben der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung im Schnitt 20 bis 40 Prozent weniger Boni, für einige entfalle die Prämie ganz.

Die exakte Zahl erfahren die Angestellten der Deutschen Bank in den nächsten Tagen. Sobald der Bonus auf deren Konto ist, rechnen Top-Banker mit einer Welle von Kündigungen. Headhunter berichten bereits von Anrufen abwanderungswilliger Investmentbanker in London, zudem spricht die Konkurrenz der Deutschen Bank in London gezielt Deutsch-Banker an. Die Deutsche Bank wollte die Informationen auf Anfrage nicht kommentieren.

Quelle: mec.

 

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