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Deutsche Bank Ackermann verdient nur noch ein Zehntel

24.03.2009 ·  Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann hat 2008 deutlich weniger verdient als im Jahr zuvor. Von knapp 14 Millionen Euro fielen seine Gesamtbezüge auf 1,39 Millionen Euro. Das geht aus dem aktuellen Geschäftsbericht hervor. Außer Ackermann verdiente keiner der Bankvorstände mehr als eine Million Euro.

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Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann hat im vergangenen Jahr die Finanzkrise auch auf seinem persönlichen Gehaltszettel zu spüren bekommen. Seine Vergütung für 2008 schrumpfte wegen des Rekordverlusts der Bank auf knapp 1,4 Millionen Euro - ein Zehntel des Vorjahresverdienstes, wie aus dem Dienstag vorgelegten Geschäftsbericht des Instituts hervorgeht. Damit ist der 61-Jährige Schweizer erstmals seit Jahren nicht mehr Spitzenverdiener unter den Vorständen der Dax-Konzerne.

Das Gehalt besteht für vergangenes Jahr ausschließlich aus erfolgsunabhängigen Bestandteilen. Ackermann und seine Vorstandskollegen hatten Ende 2008 inmitten der hitzig geführten Debatte über Bonuszahlungen für Banker in der Krise auf alle variablen Komponenten verzichtet. Trotz der Verluste hätten die Manager laut Finanzkreisen wohl einen Bonus-Anspruch in Millionenhöhe gehabt. Insgesamt verdiente der Vorstand 2008 mit 4,5 Millionen Euro gut 85 Prozent weniger als im Vorjahr (zur Debatte um einen Nachfolger für Ackermann lesen Sie Germany’s Next Ackermann).

Auch andere Spitzenbanker haben im vergangenen Jahr wegen der Finanzkrise herbe Gehaltseinbußen hinnehmen müssen. So schmolzen die Löhne der Top-Manager der Schweizer Credit Suisse ebenfalls um rund 90 Prozent auf ein mit der Deutschen Bank vergleichbares Niveau zusammen. In den Vereinigten Staaten sorgen derzeit Bonuszahlungen des vom Staat mit Milliardensummen geretteten Versicherers AIG an Top-Manager für heftigen Unmut. Im Kongress wird daher über eine Strafsteuer debattiert, um die Boni so wieder zurückzuholen.

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Von Heike Göbel

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