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Schlechter Start : Zwei Drittel aller ICEs auf der neuen Strecke Berlin-München verspätet

  • Aktualisiert am

Bis zu 300 Stundenkilometer schnell sind die ICEs auf der neu ausgebauten Strecke zwischen Berlin und München. Bild: dpa

Auf der neuen Bahnstrecke zwischen Berlin und München läuft es immer noch nicht rund. Seit die Züge dort fahren, ist offenbar nur jeder dritte ICE pünktlich.

          Am 10. Dezember eröffnete die Bahn die neue Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Berlin und München. Seither gibt es immer wieder Probleme. Und eine erste Bilanz fällt auch schlecht aus: Beinahe zwei Drittel aller Züge haben Verspätung. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen hervor, berichtet die „Bild“-Zeitung. Demnach kamen zwischen dem 10. und 18. Dezember 94 Züge planmäßig an – während sich 125 Züge um mindestens sechs Minuten verspäteten.

          Es sei „gehörig was faul“ im Bahn-Konzern sagte der stellvertretende Fraktionschef der Grünen im Bundestag, Oliver Krischer. Nun räche sich, dass die Bahn „in Prestigeprojekte und Weltkonzernambitionen investiert“ und dabei ihr Kerngeschäft vernachlässige, „Menschen in Deutschland günstig, komfortabel und verlässlich von A nach B zu transportieren“, sagte der Politiker.

          Die neu ausgebaute Strecke zwischen Berlin und München ist 623 Kilometer lang. Die ICE-Züge fahren dort teils mit bis zu 300 Kilometern in der Stunde – dadurch kommen Reisende um ungefähr zwei Stunden früher an als zuvor – wenn nichts dazwischen kommt.

          Kürzere Fahrzeit : Von München nach Berlin in vier Stunden

          Quelle: FAZ.NET

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