http://www.faz.net/-gqe-93n0h

Für Güter und Logistik : Dieser Banker ist jetzt Bahn-Vorstand

  • Aktualisiert am

Alexander Doll ist bislang Deutschlandchef der britischen Bank Barclays. Bild: dpa

Endlich wieder vollzählig: Im Vorstand der Deutschen Bahn waren einige Posten monatelang unbesetzt - auch wegen Streit. Nun sind alle Posten wieder besetzt, nicht immer wie geplant.

          Der Vorstand der Deutschen Bahn ist nach knapp acht Monaten wieder komplett: Der Aufsichtsrat des bundeseigenen Unternehmens hat nun zwei vakante Posten neu besetzt. Das Ressort Güterverkehr und Logistik wird künftig vom bisherigen Deutschlandchef der britischen Bank Barclays, Alexander Doll, geleitet, wie die Bahn nach einer Sondersitzung des Kontrollgremiums mitteilte. Vorstand für Digitalisierung und Technik wird die Maschinenbau-Professorin Sabina Jeschke.

          Außerdem wurde ein Nachfolger für den scheidenden Personalvorstand Ulrich Weber ernannt: Im Januar übernimmt der heutige Personaldirektor der Deutschen Telekom, Martin Seiler, die Verantwortung für die ungefähr 300.000 Beschäftigten der Bahn auf der ganzen Welt.

          Es war der dritte Anlauf, den Vorstand des Staatskonzerns um seinen Vorsitzenden Richard Lutz zu komplettieren. Eigentlich sollte der Chef der Güterbahn-Tochtergesellschaft DB Cargo, Jürgen Wilder, in den Konzernvorstand aufrücken und das Ressort Güterverkehr und Logistik übernehmen. Er scheiterte aber am Widerstand der Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat. Der Banker Doll hat die Bahn nach Konzernangaben in mehreren Projekten beraten und viele Transaktionen in Transport und Logistik verantwortet.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Die Moschee in Plauen wirkt unscheinbar, aber hier soll salafistische Ideologie verbreitet worden sein.

          Moschee in Sachsen : Im Dienst für den IS

          Wurde in einer Moschee im sächsischen Plauen Gewalt gepredigt? Gegen einen 22 Jahre alten Syrer wurde am Freitag Haftbefehl erlassen. Er soll in enger Verbindung zu der Moschee stehen.

          Der Präsident als Einmischer : Wie Trump Unternehmen in die Knie zwingt

          Der Präsident stellt Unternehmen an den Pranger, damit sie sich seinem Willen beugen. Er hat damit Erfolg – auch, weil die sich den unberechenbaren Machtmenschen vom Leib halten wollen. Ein Kommentar.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.