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Für Güter und Logistik : Dieser Banker ist jetzt Bahn-Vorstand

  • Aktualisiert am

Alexander Doll ist bislang Deutschlandchef der britischen Bank Barclays. Bild: dpa

Endlich wieder vollzählig: Im Vorstand der Deutschen Bahn waren einige Posten monatelang unbesetzt - auch wegen Streit. Nun sind alle Posten wieder besetzt, nicht immer wie geplant.

          Der Vorstand der Deutschen Bahn ist nach knapp acht Monaten wieder komplett: Der Aufsichtsrat des bundeseigenen Unternehmens hat nun zwei vakante Posten neu besetzt. Das Ressort Güterverkehr und Logistik wird künftig vom bisherigen Deutschlandchef der britischen Bank Barclays, Alexander Doll, geleitet, wie die Bahn nach einer Sondersitzung des Kontrollgremiums mitteilte. Vorstand für Digitalisierung und Technik wird die Maschinenbau-Professorin Sabina Jeschke.

          Außerdem wurde ein Nachfolger für den scheidenden Personalvorstand Ulrich Weber ernannt: Im Januar übernimmt der heutige Personaldirektor der Deutschen Telekom, Martin Seiler, die Verantwortung für die ungefähr 300.000 Beschäftigten der Bahn auf der ganzen Welt.

          Es war der dritte Anlauf, den Vorstand des Staatskonzerns um seinen Vorsitzenden Richard Lutz zu komplettieren. Eigentlich sollte der Chef der Güterbahn-Tochtergesellschaft DB Cargo, Jürgen Wilder, in den Konzernvorstand aufrücken und das Ressort Güterverkehr und Logistik übernehmen. Er scheiterte aber am Widerstand der Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat. Der Banker Doll hat die Bahn nach Konzernangaben in mehreren Projekten beraten und viele Transaktionen in Transport und Logistik verantwortet.

          Quelle: ala./dpa

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