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Defektes Zündschloss : GM muss 1,5 Millionen Autos zurückrufen

  • Aktualisiert am

Betroffen sind Modelle der Marken Chevrolet, GMC, Buick und Cadillac. Bild: REUTERS

Wieder muss der amerikanische Autokonzern General Motors 1,5 Millionen Autos zurückrufen. Weil hohe Schadenersatzforderungen drohen, hat der Konzern mehr als 200 Millionen Euro zurückgestellt.

          Der amerikanische Autohersteller General Motors (GM) muss abermals mehr als eine Million Autos auf dem Heimatmarkt in die Werkstätten rufen. Betroffen seien 1,55 Millionen Wagen, teilte GM am Montag mit. Wieder geht es um Probleme mit der Zündung: Bei den Modellen kann der Zündschlüssel während der Fahrt in die Aus-Position zurückspringen und so neben dem Motor auch die Elektronik der Fahrzeuge ausschalten. Dies führt dazu, dass sich Airbags bei Unfällen nicht öffnen. GM hatte erst im vergangenen Monat 1,6 Millionen Fahrzeuge wegen dieses Problems in die Werkstätten gerufen.

          Von der neuen Rückrufaktion betroffen sind Modelle der Marken Chevrolet, GMC, Buick und Cadillac, die zwischen 2008 und 2014 vom Band gelaufen sind, wie GM weiter mitteilte. Der Autokonzern hatte in der vergangenen Woche einräumen müssen, früher als bekannt von den fehlerhaften Zündschlössern gewusst zu haben. Der Konzern war bereits 2001 bei der Entwicklung eines Modells der Marke Saturn auf das Problem aufmerksam geworden. Die amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA prüft derzeit, ob der Autobauer mit der Rückrufaktion zu lange wartete. Im Kongress in Washington ist ebenfalls eine Untersuchung geplant, amerikanischen Medien zufolge erwägt auch das Justizministerium Ermittlungen.

          Dem Konzern drohen neben den Kosten für die Rückrufaktion hohe Schadenersatzforderungen. GM teilte am Montag mit, für diesen Fall 300 Millionen Dollar (216 Millionen Euro) zurückgestellt zu haben.

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