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Defekte Dieselpumpe BMW startet Rückruf

01.02.2005 ·  Für BMW haben die Qualitätsprobleme beim Zulieferer Bosch weitere Konsequenzen: Der Münchner Autobauer hat die fehlerhafte Einspritzpumpe in 13.000 Wagen eingebaut - die müssen jetzt zurück in die Werkstatt.

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Nach der Belieferung mit fehlerhaften Dieseleinspritzpumpen von Bosch wird BMW nun doch eine Rückrufaktion für die betroffenen Fahrzeuge starten.

„BMW hat sich entschlossen, jene Fahrzeuge, die bereits bei den Kunden sind, in die Werkstätten zu bitten“, sagte ein BMW-Sprecher am Dienstag in München und bestätigte damit einen Bericht des „Hamburger Abendblatts". Um wie viele Fahrzeuge es sich dabei handele und welche Kosten entstünden, sei noch offen.

Keine Sicherheitsrisiken für die Halter

Bereits am Freitag hatte der Autobauer erklärt, das fehlerhafte Teil sei in rund 13.000 Fahrzeugen verbaut worden - sich aber noch nicht für einen Rückruf entschieden. Wegen des Defekts wird BMW wie bereits angekündigt die Produktion im Werk Dingolfing drei Tage lang stoppen.

Mit dem fehlerhaften Teil wurden nicht nur die Münchener, sondern auch Daimler-Chrysler und Audi beliefert. BMW zufolge dürfte aber ein wesentlicher Teil der mit der betreffenden Pumpe gefertigten Automobile noch nicht ausgeliefert sein. Sicherheitsrisiken für die Halter bestehen nach Angaben des Autobauers nicht, die Komponente weist lediglich eine verkürzte Lebensdauer auf. Bosch, weltgrößter Automobilzulieferer, hat sich bislang zu dem Problem nicht geäußert.

Panke: Angelegenheit unschön und unnötig

Ob BMW die Kosten des Rückrufs von Bosch einfordern wird, ließ der Sprecher ebenso wie am Wochenende Vorstandschef Helmut Panke offen. „Wir lösen erst die Probleme, dann reden wir darüber, wer zahlt“, hatte dieser im spanischen Valencia gesagt. Die Angelegenheit sei unschön und unnötig, aber kein Drama

BMW werde die drei ausfallenden Produktionstage angesichts der flexiblen Arbeitszeitmodelle voraussichtlich ohne Probleme wieder einarbeiten können.

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