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Continental Gewinnsprung im zweiten Quartal

01.08.2007 ·  Der Reifenhersteller Continental legte starke Zahlen zum zweiten Quartal vor: Umsatz und Gewinn sind kräftig gestiegen. Die Perspektiven sind bestens. Und VDO soll den Konzern noch stärker machen.

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Der Autozulieferer Continental bleibt in der Erfolgsspur. Im zweiten Quartal steigerte der Konzern, der jüngst die Übernahme der Siemens-Tochtergesellschaft VDO zum Preis von 11,4 Milliarden Euro angekündigt hatte, Umsatz und Gewinn erneut kräftig. Zum Anstieg von Ergebnis und Umsatz trugen mit Automotive Systems, Conti-Tech, PKW- und Nutzfahrzeugreifen alle vier Konzernbereiche bei.

Die am Mittwoch vorgelegten Ergebniszahlen lagen klar über den Schätzungen von Analysten. Conti habe eine solide Basis für ein weiteres Spitzenjahr gelegt, resümierte Vorstandsvorsitzender Manfred Wennemer in Hannover. „Wir haben allen Grund, nicht nur optimistisch auf die zweite Jahreshälfte zu blicken, sondern auch darüber hinaus“, hieß es in der Konzernmitteilung.

Trotz der guten Zahlen notierte die Aktie an der Frankfurter Börse schwächer. Der Kurs des im Deutschen Aktienindex Dax gelisteten Unternehmens wurde am Mittwoch in einem allgemein schwachen Umfeld mit einem Abschlag von mehr als 2 Prozent bei weniger als 104 Euro gehandelt.

303 Millionen Euro Gewinn

In den Monaten April bis Juni erhöhte sich der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 369,9 Millionen Euro im zweiten Quartal des Vorjahres auf 474,7 Millionen Euro. Dies ist ein Anstieg um 28 Prozent. Der Umsatz stieg von 3,62 auf 4,05 Milliarden Euro. Unter dem Strich steigerte der Konzern den Gewinn im zweiten Quartal von 202 auf 303 Millionen Euro.

Wennemer bekräftigte den Ausblick für das laufende Jahr: „Wir sind nach dem ersten Halbjahr in unserer Prognose bestärkt, bei Umsatz und operativem Ergebnis die Vorjahreswerte zu übertreffen.“ Im vergangenen Jahr hatte der Konzern einen Umsatz von 14,8 Milliarden Euro und ein operatives Ergebnis von 1,6 Milliarden erreicht.

Erwartungen der Analysten übertroffen

Analysten hatten für das vergangene Quartal im Durchschnitt mit einem operativen Ergebnis von 458 Millionen Euro gerechnet. Den Überschuss hatten sie bei 286 Millionen Euro gesehen und den Umsatz bei 4,054 Milliarden Euro.

Umsatztreiber war einmal mehr die Conti-Sparte Automotive Systems, in der unter anderem elektronische Brems- und Stabilisierungsprogramme (ABS und ESP) gefertigt werden. Die Erlöse dieses Bereichs, der mit VDO nun weiter gestärkt wird, stiegen von 1,4 auf 1,7 Milliarden Euro.

Mehr Umsatz mit Pkw-Reifen

Mit Pkw-Reifen erzielte Conti einen Umsatz von 1,24 Milliarden Euro, nach 1,15 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. In der Sparte Conti-Tech, in der unter anderem Schläuche und Transportbänder hergestellt werden, stieg der Umsatz von 705 auf 780 Millionen Euro.

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