Home
http://www.faz.net/-gqi-75j1x
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
easyfolio

Co-Chef Jim Hagemann Snabe SAP hofft auf massives Wachstum in China

Eine Million Firmen könnten in China SAP-Kunden werden, schätzt SAP-Co-Chef Jim Hagemann Snabe. Jetzt will er ihnen Cloud-Dienste anbieten.

© dapd Vergrößern Jim Hagemann Snabe, Co-Vorstandschef von SAP.

Der Co-Vorstandssprecher von SAP, Jim Hagemann Snabe, sieht den Walldorfer Softwarekonzern vor einer massiven Umsatzsteigerung durch die Öffnung des chinesischen Markts. „In China sind für uns eine Million Unternehmen potentielle Kunden“, sagte Snabe der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Die Summe ist fünf Mal so hoch wie die Kundenzahl von SAP heute weltweit. Die Aktie des nach Börsenwert zweitgrößten Dax-Konzerns hat im vergangenen Jahr stark zugelegt.

Hendrik Ankenbrand Folgen:  

Bis 2015 will SAP den Konzernumsatz um ein Viertel auf 20 Milliarden Euro erhöhen. Dabei sollen chinesische Unternehmen als Käufer von SAP-Software und Cloud-Diensten zur Online-Datenspeicherung eine entscheidende Rolle spielen. „China wird für uns künftig ein ebenso wichtiger Markt sein wie Amerika“, sagte Snabe der F.A.S. Der Konzern investiert bis 2015 zwei Milliarden Dollar in China. Bisher erhalten Ausländer allerdings keine Lizenz für das Betreiben von Cloud-Servern in China. Snabe erwartet in diesem Punkt jedoch eine schnelle Reform. „Wir wollen mit den chinesischen Behörden nach Möglichkeit bereits in diesem Jahr eine Lösung finden“, sagte der SAP-Chef.

Mehr zum Thema

Derzeit schreibt SAP mit seinen Cloud-Diensten Verlust. Snabe wollte gegenüber der F.A.S. nicht ausschließen, in dem Geschäftsbereich deutlich früher Gewinn zu machen als bisher angekündigt: „Unser Ziel bleibt, dass wir in 2015 im Cloud-Geschäft profitabel sein wollen. Das heißt ja nicht, das wir intern auch ambitionierter sein können“, sagte Snabe. Damit bestätigte er entsprechende Äußerungen von SAP-Cloud-Vorstand Lars Dalgaard, der jüngst in Aussicht gestellt hatte, mit der Cloud schon 2014 Geld zu verdienen.

Quelle: F.A.S.

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Zwei Rechenzentren Oracle investiert wegen der Datensicherheit in Deutschland

Nach der Aufregung um die NSA-Überwachung wird es zum Trend, Online-Dienste für europäische Unternehmen aus Europa anzubieten. Auch Oracle will das nun so machen. Mehr

29.09.2014, 08:13 Uhr | Wirtschaft
Jahrgangsbier als edler Tropfen

Liebevoll haben schon die Vorfahren die Brauerei Manufaktur" genannt. Seit 1762 produziert die Familie Welde nach alter Tradition und geheimen Rezepten. Doch der globale Biermarkt ist hart umkämpft, deshalb muss sich die Familie mehr als nur Bier" einfallen lassen. Seit fünf Jahren stellt sie Jahrgangsbier her, ein Produkt, das besonders chinesische Kunden zuhauf bestellen. Mehr

01.10.2014, 09:22 Uhr | Wirtschaft
Teuerster Zukauf der Firmengeschichte SAP übernimmt Softwareanbieter Concur

Für rund 6,5 Milliarden Euro will SAP die amerikanische Concur übernehmen – es wäre der teuerste Erwerb in der Geschichte der Walldorfer. Mehr

18.09.2014, 23:38 Uhr | Wirtschaft
Big Data im Alltag

Besserer Service für die Kunden, Ressourcenoptimierung für Unternehmen - aber auch mehr Überwachung für Beschäftigte? Über die Chancen und Risiken von Big Data wird viel debattiert. Mehr

04.09.2014, 09:30 Uhr | Wirtschaft
Online-Handel Was Alibaba von Amazon unterscheidet

Der chinesische Internetkonzern Alibaba streicht fast die Hälfte seines Umsatzes als Gewinn ein. Der amerikanische Online-Händler macht hingegen Verlust. Warum? Mehr Von Hendrik Ankenbrand und Roland Lindner

25.09.2014, 07:50 Uhr | Wirtschaft
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 05.01.2013, 16:13 Uhr

Paris erfrischend kaltblütig

Von Christian Schubert, Paris

Die französische Familienpolitik verschlingt viel Geld. Jetzt will die sozialistische Regierung einige Leistungen kürzen. Gut so! Sie sollte auch noch andere Wohltaten unter die Lupe nehmen. Mehr 12 7


Die Börse
Name Kurs Änderung
  Dax --  --
  F.A.Z.-Index --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --

Grafik des Tages Wo die Milliardäre wohnen

In den Vereinigten Staaten wohnen mit Abstand die meisten Superreichen der Welt. Deutschland ist unter ihnen aber auch beliebt - in Europa liegt nur ein Land vor der Bundesrepublik. Mehr 2

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden