09.11.2007 · Anfang der Woche trat Charles Prince nach Milliardenbelastungen wegen der Kreditkrise als Chef der größten amerikanischen Bank Citigroup zurück. Jetzt teilt das Finanzinstitut mit, dass er eine Abschiedsprämie in Höhe von etwa 40 Millionen Dollar erhält.
Der scheidende Chef der größten amerikanischen Bank Citigroup, Charles Prince, bekommt eine Abschiedsprämie in Höhe von etwa 40 Millionen Dollar. Darin enthalten seien auch Aktien sowie der Großteil seines Bonuses vom vergangenen Jahr, teilte das Finanzinstitut am Donnerstag mit. Neben der Abfindung bekommt Prince bis Jahresende noch sein reguläres Gehalt gezahlt.
Darüber hinaus stehen dem Ex-Chef ein Büro bei der Citigroup, ein Assistent sowie ein Wagen mit Fahrer zu. Auf diese Leistungen hat Prince fünf Jahre oder bis er einen neuen Vollzeitjob findet Anspruch.
Prince hatte genau wie der Merrill-Lynch-Chef Stanley O'Neal im Zusammenhang mit Milliarden schweren Abschreibungen wegen der amerikanische Hypothekenkrise seinen Hut nehmen müssen. O'Neal's Abfindung liegt mit 161,5 Millionen Dollar gut vier Mal so hoch.
Unterschied
Jürgen Klüh (jwklueh)
- 09.11.2007, 10:09 Uhr
Nicht zu fassen, oder?
Joachim Mense (JMense)
- 09.11.2007, 10:33 Uhr
citygroup ist auch nicht frei
thorsten zeller (alphasounds)
- 09.11.2007, 11:59 Uhr
Bluten müssen die "Anderen"
Hans-Jürgen Münnig (hjmuennig)
- 09.11.2007, 12:33 Uhr
Mein Beileid !
Robert Schrey (etiterum)
- 09.11.2007, 13:03 Uhr
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.374,84 | −1,39% |
| Dow Jones | 12.580,70 | +1,01% |
| EUR/USD | 1,2427 | −0,49% |
| Rohöl Brent Crude | 104,31 $ | −2,38% |
| Gold | 1.579,50 $ | 0,00% |
Anonym bewerben? Ist das gut?