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Traditionsunternehmen : Chinesen kaufen Schweizer Luxusfirma Bally

  • Aktualisiert am

Männerschuhe von Bally und anderen Luxus-Marken Bild: Picture-Alliance

Die Milliardärsfamilie Reimann verkauft die Schuh- und Ledermarke Bally an einen chinesischen Hersteller. Erst kürzlich kauften sie eine andere Firma.

          Der Schweizer Luxusschuhhersteller Bally wechselt erneut den Besitzer. Die JAB Holding der deutschen Milliardärsfamilie Reimann verkauft einen Mehrheitsanteil an der 1851 gegründeten Firma an den chinesischen Textilhersteller Shandong Ruyi Investment Holding, wie JAB am Freitag mitteilte. JAB behalte einen Minderheitsanteil.

          Zudem beteilige sich das Management an Bally, die vor dem ersten Weltkrieg einer von Europas größten Schuhherstellern war und inzwischen auch Leder-Accessoires und Mode verkauft. Der Hauptsitz und die wichtigste Produktionsstätte bleibe in der Schweiz. Finanzielle Einzelheiten der von der Investmentbank JP Morgan organisierten Transaktion wurden nicht offen gelegt. JAB hatte Bally 2008 vom Finanzinvestor TPG übernommen.

          Ende Januar hatte der zum Reimann-Imperium gehörende Kaffeekapsel-Produzent Keurig Green Mountain in einem mehr als 21 Milliarden Dollar schweren Geschäft den amerikanischen Limonadenhersteller Dr Pepper Snapple akquiriert.

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