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Chinas Unternehmen Vor verschlossenen Türen

 ·  Auch Chinas Unternehmen wollen Rivalen übernehmen. Doch der Westen findet viele Gründe, dies zu verhindern. Einige fürchten sich vor dem Ausverkauf an China.

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Torlin Monger
Torlin Monger (TMonger) - 20.02.2011 14:05 Uhr

Wenn zwei das gleiche tun...

Wenn die USA "den Chinesen" verbieten, sich an großen amerikanischen Häfen zu beteiligen, dann ist das in Ordnung, weil Häfen ja eine strategische Bedeutung haben.
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Wenn China "dem Westen" verbietet, sich zu 100% an strategisch wichtigen Unternehmen zu beteiligen (da darf man nur 49,9% haben), dann ist das böse, gefährdet den Welthandel und insgesamt den globalen Frieden.
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Wie immer gilt: Wenn zwei das Gleiche tun, ist das noch lange nicht dasselbe.
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Oder mit anderen Worten. Heuchelei ist immer weit verbreitet.

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Peter Kronenberger

China und Frankreich

Das Frankreich im Ausland investiert - das ist doch völlig normal ! Frankreich ist eine Industrienation, Demokratie, freier Westen ! Aber China !? Das ist doch nicht normal, daß die Chinesen 60 Milliarden im Ausland investieren - die sind doch eigentlich arm dort, oder ? Denen haben wir doch jedes Jahr milliardenweise Entwicklungshilfe rübergeschickt ! Und wenn Frankreich irgendwo investiert, dann doch ganz sicher total politisch korrekt ! Ohne Korruption, mit Menschenrechten und Frauenquoten und Betriebsrat und klimaneutral und so. Aber den Chinesen, das wissen wir ja, ist das alles piepegal ! Die denken nur an ihren Profit ! Die Gier der Manager - die ist nur halb so schlimm, wie die Gier der Chinesen ! Habt Ihr schon mal gesehen, wie's beim Chinarestaurant in der Küche aussieht ? Was die für Hungerlöhne zahlen ? Hat schon mal jemand was vonem Betriebsrat beim Chinesen gehört ? Da lassen die doch sofort die Panzer rollen ! Das ist ja ne kommunistische Dikatur ! Und überhaupt: weiss einer, wieviel Bundesanleihen die Chinesen schon gekauft haben ? Geht am Ende der Schäuble noch hin, und muß denen den Daimler anbieten, weil er sie nicht mehr zurückzahlen kann ? Soweit kommts noch - wartet nur mal ab !

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Bin Lin
Bin Lin (Marsten) - 20.02.2011 13:00 Uhr

Man darf in China in meisten Branchen 100% einer Firma besitzen

In den meisten Branchen darf eine ausländische Firma 100% eine Firma in China kaufen oder gründen. Es gilt z.B. für Automobilzuliferer, Maschinen- und Alagenbau, Handel usw. Z.B. der Stuttgater Automobilzulieferer Mahle unterhält 10 Firmen in China, 7 davon sind 100% Töchter.
Nur für strategisch wichtige Branchen müssen ausländische Firmen in eine Zusammenarbeit mit chineischen Firmen eingehen und dürfen nur Anteil bis zr 49,9% behalten. Das gilt z.B. für OEM der Fahrzeugbau, Enegie und Bankbranchen.

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Mirko Lorenz

interessant

die ach so viel gepriese Marktwirtschaft und der Glaube an Geld hört bei den Amerikaner immer dann auf wenn andere was kaufen wollen
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gegen china wird gewettert das sie ihre unternehmen nicht für amerikansiche öffnen wollen aber wenn es darum geht das china sich beteiligen will dann wird schon mal von Regierungsseite darauf gedrängt den kauf von Vermögensanteilen rückgängig zu machen
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also nicht die Aktionäre oder eigentümer oder wer auch immer die Firma gerade führt hat etwas gegen Chinesisches Geld und die Abgabe von Vermögensanteilen an einen chinesichen Privatinvestor Nein die Regierung mischt sich offen in den freien Markt ein und verursacht Wettbewerbsverzerrungen
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anstatt wie sonst immer gefordert das dem markt zu überlassen und vermutlich sogar einen Vorteil daraus zu bekommen denn wenn ein chinesischer Investor anteile an einer amerikanischen Firma hat dann wird er an deren Fortbestand und weiterentwicklung interessiert sein und sich vermutlich dafür einsetzen das dieses Unternehmen auch auf den chinesischen Markt zugang erhält (was gibt es den besseres als ein chinesisches UNternehmen als Fürsprecher)
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aber Nein es ist ja der Feind China und dieses Feindbild braucht man doch für den Wahlkampf
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einfach nur DUMM

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Chan Fei Yung

Wer im Glashaus sitzt...

China sollte doch der letzte sein, der sich über unfaire Behandlung von ausländischen Investoren beschweren sollte.
Deutschland allein könnte 100 Bücher füllen über "Kooperationen" und "Partnerschaften" mit Chinesen, allein weil sie die Unternehmen weder kaufen noch allein ein China Geschäft aufbauen dürfen.

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Karl Rost
Karl Rost (k2008) - 19.02.2011 19:51 Uhr

Changengleichheit...

Soweit mir bekannt ist, kann man in China nicht 100% einer Firma dort besitzen sondern braucht immer einen lokalen Partner.
Warum sollen dann chinesische ohne Einschränkungen in US oder Europa einkaufen gehen können?
Was die Sicherheitsbedenken betrifft - da Huawei und ZTE extrem mit den Chinesen Staat bzw Militär verbunden sind so kann man nur sagen : Hab acht.
Es sollte schon zu bedenken geben, dass diese Firmen mit absoluten Dumpingpreisen versuchen in sicherheitsrelevanten Bereiche einzudringen.

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Jahrgang 1968, Wirtschaftskorrespondent für China mit Sitz in Peking.

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