Der weltgrößte Chemiekonzern BASF hat im zweiten Quartal operativ deutlich mehr verdient als noch vor Jahresfrist und die Erwartungen der Analysten übertroffen. Für das Gesamtjahr hob BASF seinen Geschäftsausblick an.
Der Betriebsgewinn vor Sondereinflüssen - wie etwa Restrukturierungskosten - habe sich um 44 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro erhöht, teilte BASF am Mittwoch in Ludwigshafen mit. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Betriebsgewinn vor Sonderposten von 1,049 Milliarden Euro gerechnet. Der Konzernumsatz nahm um 13 Prozent auf 9,3 Milliarden Euro zu.
„Insgesamt sind wir zuversichtlich, unsere anspruchsvolle neue Prognose für das Gesamtjahr 2004 zu erfüllen, nämlich Umsatz und Ebit vor Sondereinflüssen deutlich zu steigern", erklärte Konzernchef Jürgen Hambrecht. Dabei unterstelle BASF, daß keine extremen Rohstoffverteuerungen oder Währungsveränderungen das wirtschaftliche Wachstum beeinträchtigen.
