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Briefzusteller Sparkassen geben der Pin Group einen Korb

12.12.2007 ·  Am Dienstag hatte Pin-Vorstandschef Günter Thiel die Sparkassen als mögliche Retter des privaten Briefzustellers ins Gespräch gebracht. Doch die Sparkassen winken ab. Sie sind an einer Beteiligung nicht interessiert.

Von Helmut Bünder
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Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) hat Pläne für einen Einstieg beim Briefunternehmen Pin Group dementiert. Eine Sprecherin sagte, weder die Sparkassen noch ihre Verbände planten eine Beteiligung.

Einzelne Sparkassen betreiben zusammen mit Pin schon Pilotprojekte zum Verkauf von Briefdienstleistungen in ihren Filialen. Ob diese Zusammenarbeit über das Vertragsende hinaus fortgeführt würde, sei noch offen, sagte die Sprecherin.

Trübe Geschäftsaussichten

Pin gehört zum Axel Springer Verlag, der im Sommer für 510 Millionen Euro die Mehrheit übernommen hatte. Das Unternehmen schreibt hohe Verluste. Zudem beeinträchtigen die geplanten Mindestlöhne für die Postbranche die Geschäftsaussichten, so dass Springer einen Insolvenzantrag für seine Tochtergesellschaft erwägt.

Pin-Vorstandschef Günter Thiel, der für diesen Fall ein Management-Buy-out vorbereitet, hatte die Sparkassen in Zeitungsgesprächen als mögliche künftige Gesellschafter ins Gespräch gebracht. Bei einem Management-Buy-out könne er sich vorstellen, dass auch der eine oder andere Zeitungsverlag Geld zur Verfügung stelle oder seine Anteile aufstocke. „Zusätzlich kommen auch die Sparkassen als Gesellschafter in Frage“, hatte er dieser Zeitung gesagt.

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Jahrgang 1957, Wirtschaftskorrespondent in Bonn.

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