09.07.2009 · Die Aktionäre des angeschlagenen Abosenders Premiere haben der Umbenennung des Unternehmens in Sky zugestimmt. Der Sender ist tief in die roten Zahlen gerutscht. Der neue Name soll den Neuanfang unterstreichen.
Mit großer Mehrheit haben die Aktionäre des hochverschuldeten Bezahlsenders in der Hauptversammlung dieser Namensänderung zugestimmt. Das Programm läuft bereits seit wenigen Tagen unter dem Markenlabel der internationalen Sky-Senderfamilie, die zum Medienimperium von Rupert Murdoch gehört. Die Umbenennung des Unternehmens im Handelsregister soll in den kommenden Wochen folgen.
Der neue Name solle den Neuanfang unterstreichen, sagte Vorstandschef Mark Williams, der für Murdoch das Deutschlandgeschäft bis 2011 sanieren muss. Die Vorgängergesellschaft hat zuletzt noch einen Verlust von 270 Millionen Euro erwirtschaftet. „Nach dem Start umfangreicher Maßnahmen in den Bereichen Programm, Vertrieb, Marketing und Kundenservice erwarten wir ab dem laufenden Quartal einen Anstieg der Abonnentenzahlen“, sagte Williams. Sky erreicht derzeit 2,4 Millionen Kunden und muss sich zur neuen Bundesligasaison einer heftigen Attacke der Deutschen Telekom und ihres Internetfernsehens „Liga Total“ erwehren.
Die Aktionäre billigten zudem einen Vorratsbeschluss für eine mögliche Kapitalerhöhung von bis zu 147 Millionen Euro. Außerdem stimmten sie der Besetzung des neuen Aufsichtsrates zu: In dem Gremium sitzt neben dem Chef von Sky Italia, Thomas Mockridge, nun der frühere Vorstandsvorsitzende von Pro Sieben Sat.1, Guillaume de Posch.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.394,15 | +1,26% |
| Dow Jones | 12.580,70 | +1,01% |
| EUR/USD | 1,2465 | −0,19% |
| Rohöl Brent Crude | 106,30 $ | −0,51% |
| Gold | 1.579,50 $ | +0,31% |
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