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Baumarktkette : Bauhaus übernimmt 24 Max-Bahr-Märkte

  • Aktualisiert am

Die Marke Max Bahr verschwindet Bild: dpa

Die Mannheimer Baumarktkette Bauhaus übernimmt 24 Standorte des insolventen Konkurrenten Max Bahr. Im kommenden Jahr sollen die Märkte neu eröffnen.

          Nach dem Scheitern der Rettungsbemühungen für die insolvente Baumarktkette Max Bahr hat der Verkauf der Immobilien begonnen. 24 Märkte würden von dem Rivalen Bauhaus übernommen, berichteten übereinstimmend Reuters und dpa aus Verhandlungskreisen. Dadurch könnten 1300 Arbeitsplätze gesichert werden.

          An den Standorten würden zunächst die Waren verkauft, anschließend die Märkte auf die Marke Bauhaus umgeflaggt und im Laufe des kommenden Jahres neu eröffnet. Die entsprechenden Verträge seien unterzeichnet; einige Details bei der Umsetzung jedoch noch zu klären.

          In der Nacht zu Mittwoch war der Verkauf von 58 Märkten an den Handelskonzern Globus aus dem Saarland gescheitert, weil eine Einigung über die Mietpreise nicht zustande kam. Für 3600 Mitarbeiter war damit die letzte Hoffnung auf den Erhalt ihrer Arbeitsplätze bei Max Bahr zerstoben. Sie müssen nun hoffen, dass in die Immobilien andere Baumarkt-Betreiber einziehen und das Personal wenigstens zum Teil übernehmen.

          Für 20 bis 25 Häuser sei eine Lösung in greifbarer Nähe, hatte es aus dem Umfeld der Royal Bank of Scotland am Mittwoch geheißen, die die Hand auf 66 der Immobilien hat. Am Donnerstag sollte der Ausverkauf in den 73 Max-Bahr-Märkten beginnen.

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