Die deutsche Belegschaft der krisengeschüttelten Baumarktkette Praktiker verzichten auf Teile ihres Gehalts. Das Management habe mit der Gewerkschaft Verdi Einschnitte bei Weihnachtsgeld, Prämien und der Altersvorsorge vereinbart, teilte das Unternehmen am Montag und damit zwei Tage vor seiner Hauptversammlung mit.
Praktiker hatte sich mit jahrelangen Rabattaktionen unter dem Slogan „20 Prozent auf alles - außer Tiernahrung“ in eine Sackgasse manövriert. Sie kurbelten zwar den Umsatz an, brachten aber keinen Gewinn. Als die Baumarktkette die Rabatte abschaffte, brach das Geschäft ein.
Durch den Verzicht sollen die Personalkosten für die 11.000 Mitarbeiter in Deutschland bis 2014 um jährlich 17,3 Millionen Euro gesenkt werden, hieß es. Im Gegenzug garantiere das Unternehmen im gleichen Zeitraum die Stellen. Beschäftigte, die wegen der laufenden Sanierung ihren Job verlieren, seien von dem Sozialtarifvertrag ausgenommen.
Zur Sanierung will sich der Konzern von Aktionären und Kreditgebern 235 Millionen Euro besorgen und einen Großteil der Praktiker-Baumärkte auf die besser laufende Konzernmarke Max Bahr umstellen. Unter den Eigentümern herrscht allerdings Uneinigkeit über die Pläne.
man wird aus PRAKTIKER nicht schlau
Christian Wolff (ChristianW53)
- 03.07.2012, 01:30 Uhr
Nicht der Umsatz sondern der Deckungsbeitrag zählt
Albert Klein (albert2111)
- 02.07.2012, 16:06 Uhr
es geht aufwärts
Wolfgang Ebel (einsteinalbert)
- 02.07.2012, 13:50 Uhr
Toll gemacht, Praktiker! :(
Closed via SSO (KarlMariaNapp)
- 02.07.2012, 13:46 Uhr
Solidarität
Matthias Jehn (statement)
- 02.07.2012, 13:04 Uhr
