05.10.2006 · Die Deutsche Bank hat für das Jahr 2008 ein Ergebnis vor Steuern von 8,4 Milliarden Euro ins Auge gefaßt. Ihr mittelfristiges Gewinnziel präsentierte die Bank während einer Investorenkonferenz in London.
Die Deutsche Bank hat ihr mittelfristiges Gewinnziel präzisiert. Für das Jahr 2008 werde ein Ergebnis vor Steuern von 8,4 Milliarden Euro ins Auge gefaßt, sagte der Vorstandsvorsitzende Josef Ackermann auf einer Investorenkonferenz in London.
Im vergangenen Jahr hatte Deutschlands größte Bank einen Bruttogewinn von 6,1 Milliarden Euro ausgewiesen. Ackermann bekräftigte zugleich die finanziellen Ziele einer Eigenkapitalrendite (vor Steuern) von 25 Prozent sowie einer zweistelligen Wachstumsrate des Gewinn je Aktie (im mehrjährigen Durchschnitt).
Dritte Phase der Management-Agenda
Mit der konkreten Gewinnprognose für 2008 läute die Deutsche Bank die dritte Phase ihrer im Jahr 2002 gestarteten Management-Agenda ein, sagte der Vorstandschef. Nach den Phasen der Neuausrichtung und des Strebens nach einer Eigenkapitalrendite von 25 Prozent solle nun das Wachstumstempo erhöht werden.
„Wir wollen unser profitables Wachstum beschleunigen, indem wir unsere ,stabilen‘ Bereiche Private Clients und Asset Management sowie Global Transaktion Banking ausbauen und gleichzeitig die führende Marktstellung des Bereichs Corporate und Investment Bank weiter stärken“, sagte Ackermann.
Analysten hatten schon längere Zeit die Abhängigkeit der Deutschen Bank vom volatilen Investmentbanking beklagt und einen Ausbau insbesondere des Privatkundengeschäfts angemahnt. Zuletzt hatte die Bank diesen Bereich durch Erwerb der Berliner Bank und der Norisbank gestärkt. Allein durch diese Übernahmen und weitere Zukäufe im Ausland sei die Mitarbeiterzahl 2006 um 3900 gestiegen, sagte Ackermann.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.394,15 | +1,26% |
| Dow Jones | 12.580,70 | +1,01% |
| EUR/USD | 1,2465 | −0,19% |
| Rohöl Brent Crude | 106,30 $ | −0,51% |
| Gold | 1.579,50 $ | +0,31% |
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