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Automobile GM mit Fortschritten bei der Sanierung

25.10.2006 ·  Der angeschlagene amerikanische Autobauer General Motors hat im abgelaufenen Quartal einen höher als erwarteten Betriebsgewinn ausgewiesen. Grund seien Fortschritte beim Sanierungsprogramm.

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Der angeschlagene amerikanische Autobauer General Motors(GM) hat im abgelaufenen Quartal einen höher als erwarteten Betriebsgewinn ausgewiesen. Grund seien Fortschritte beim Sanierungsprogramm und ein steuerlich bedingter Sonderertrag, wie GM am Mittwoch mitteilte.

Unter dem Strich betrug der Verlust 115 Millionen Dollar. Vor einem Jahr hatte das Minus noch bei 1,7 Milliarden Dollar gelegen.

Ohne einmalige Belastungen in Höhe von 644 Millionen Dollar oder 1,13 Dollar je Aktie wies GM für das dritte Quartal einen operativen Gewinn von 93 Cent je Anteilschein aus. Analysten hatten auf dieser Basis lediglich 45 Cent je Aktie erwartet. Der Umsatz habe im Berichtszeitraum 48,8 Milliarden Dollar betragen, teilte GM weiter mit.

Die Aktie reagierte im Aktienhandel an der Frankfurter Börse mit einem leichten Plus, nachdem sie in den beiden letzten Tagen schon zugelegt hatte.

GM-Chef Wagoner sieht noch „eine Menge Arbeit“

Die Entwicklung im dritten Quartal zeige, daß es mit dem Unternehmen in die richtige Richtung laufe, sagte GM-CEO Rick Wagoner in einem Interview mit dem Fernsehsender CNBC. Die jüngsten Kosteneinsparungen hätten sich auf die Ergebnisse ausgewirkt. Das weltweite Automobilgeschäft von GM sei aber noch nicht dort, wo es sein soll und es gebe noch eine Menge Arbeit auf dem Weg zu einer nachhaltigen Profitabilität, fügte er hinzu.

Für das vierte Quartal erwartet der Autokonzern steigende Absätze, insbesondere im Geschäft mit Trucks. Wann GM mit einer Rückkehr in die Gewinnezone rechnet, wollte Finanzchef Fritz Henderson nicht sagen. „Wir verringern die Verluste, aber immer noch verdienen wir kein Geld“, sagte Henderson.

General Motors leidet wie auch der Konkurrent Ford, der im dritten Quartal mit 5,8 Milliarden Dollar den zweithöchsten Verlust in der Firmengeschichte eingefahren hatte, wegen falscher Modellpolitik unter sinkenden Absatzzahlen auf dem Heimatmarkt.

Quelle: FAZ.NET mit Material von Reuters, Dow Jones, AP
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Von Heike Göbel

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