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Automobile Daimler-Chrysler behauptet sich gegen BMW

07.09.2006 ·  Die Marke Mercedes erfreut sich großer Beliebtheit: Im vergangenen Monat hat Daimler-Chrysler weltweit 81.700 Einheiten verkauft. Insgesamt schreibt der Autobauer nun schon den zweiten Monat in Folge bessere Verkaufszahlen als BMW.

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Der deutsch-amerikanische Autokonzern Daimler-Chrysler hat im August seinen Absatzvorsprung vor dem Münchener Rivalen BMW behauptet. Die Mercedes Car Group, zu der Mercedes-Benz, Smart und Maybach gehören, verkaufte im vergangenen Monat 88.600 Fahrzeuge, das waren 1,2 Prozent mehr als vor Jahresfrist, wie Daimler-Chrysler am Donnerstag in Stuttgart mitteilte.

Seit Jahresbeginn beläuft sich der Zuwachs auf 6,9 Prozent. Erneut zogen vor allem die Verkaufszahlen des Flaggschiffs Mercedes an. Von der Marke mit dem Stern wurden im vergangenen Monat weltweit 81.700 Einheiten verkauft, ein Plus von drei Prozent.

Verkaufszahlen in Deutschland gesunken

Dank neuer Modelle erreichte die Marke Mercedes in den ersten acht Monaten mit 739.800 ausgelieferten Fahrzeugen (plus elf Prozent) eine neue Bestmarke. Gut verkauft wurde den Angaben zufolge erneut die neue S-Klasse. Trotz hoher Benzinpreise legte Mercedes-Benz auch bei den hochmotorisierten Geländewagen stark zu.

In Deutschland sanken die Verkaufszahlen der Mercedes Car Group allerdings im August um knapp zehn Prozent auf 26.000 Fahrzeuge. Vom Kleinwagen Smart, dessen viertürige Version unlängst eingestellt wurde, setzten die Stuttgarter weltweit 18,2 Prozent
weniger ab.

BMW-Absatz eingebrochen

BMW verkaufte dagegen den zweiten Monat in Folge weniger Autos als die Stuttgarter, die ihre Modellpalette erneuert haben. Der BMW-Absatz brach verglichen mit dem Vorjahresmonat um elf Prozent auf 88.400 Einheiten ein. Den Rückgang führte der Münchener Autokonzern vor allem auf Modellwechsel beim Kleinwagen Mini zurück.

Wegen eines starken ersten Halbjahres verzeichnete BMW in den ersten acht Monaten ein Absatzplus. Die Zahl der Verkäufe stieg noch um 3,8 Prozent auf 889 345 verkaufte Autos. Trotz der Einbußen zuletzt betonte Vertriebsvorstand Michael Ganal: „Der Absatz der BMW-Group entwickelt sich im bisherigen Jahresverlauf im oberen Bereich unserer Planungen.“ Der Konzern rechne auch weiterhin im Gesamtjahr mit einem neuen Absatzrekord.

Quelle: FAZ.NET mit Material von Reuters und dpa
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