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Automobile BMW fährt hohen Gewinn ein

02.08.2006 ·  Gute Zahlen zum Ausstand: Der scheidende BMW-Chef Helmut Panke kann wieder mehr Umsatz und Gewinn vermelden und die Erwartungen der Analysten übertreffen. Die Aktie legt deutlich zu.

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Der Münchener Autobauer BMW hat im zweiten Quartal seinen Gewinn vor Steuern im Vergleich zum Vorjahreszeitraum überraschend stark gesteigert. Das Vorsteuerergebnis habe in den Monaten April bis Juni um 32,9 Prozent auf 1,232 Milliarden Euro zugelegt, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Analysten hatten im Schnitt mit 1,043 Milliarden Euro gerechnet. Der Umsatz habe um 8,5 Prozent auf 13,193 Milliarden Euro zugelegt. Das Nettoergebnis sei bei einer um drei Viertel gestiegenen Steuerlast um knapp 18 Prozent auf 787 Millionen Euro geklettert.

Ausblick bekräftigt

Der Konzern führte den Gewinnsprung auf die gestiegene Zahl der Auslieferungen und eine einträglichere Zusammensetzung der Modellpalette zurück. Die Umsatzrendite sei im zweiten Quartal auf 9,3 Prozent von 7,6 Prozent ein Jahr zuvor angewachsen.

BMW bekräftigte seinen Ausblick für das Gesamtjahr. „Die BMW Group strebt im laufenden Jahr unverändert ein Ergebnis vor Steuern von vier Milliarden Euro sowie einen Spitzenwert bei den Auslieferungen an“, erklärte der scheidende BMW-Chef Helmut Panke (siehe auch: Reithofer wird neuer BMW-Chef). Auch ohne die Sondereffekte aus einer Umtauschanleihe, die im vergangenen Jahr das Konzernergebnis belastet und im ersten Quartal zu einem einmaligen Ertrag geführt hatten, werde der Autobauer 2006 einen Gewinn über dem des Vorjahres erreichen.

Weitere Effizienzsteigerungen

Das Unternehmen mit seinen Konzernmarken BMW, Mini und Rolls-Royce sieht sich weiter dem Druck durch Wechselkurseffekte und steigende Rohstoffpreise ausgesetzt. „Im weiteren Jahresverlauf wird die BMW Group weiterhin externe Effekte zu verkraften haben, die zum Jahresende jedoch abnehmen werden“, hieß es.

BMW begegne der Belastung mit weiteren Effizienzsteigerungen. Die Aktien von BMW stiegen in den ersten Handelsminuten um 2,3 Prozent auf 40,68 Euro.

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Von Heike Göbel

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