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Aus für Geländewagen GM stellt den „Hummer“ ein

25.02.2010 ·  Der Autokonzern General Motors wird die Fertigung der Hummer-Geländewagen einstellen. Der Verkauf der Marke an das chinesische Privatunternehmen Tengzhong ist gescheitert. An dem protzigen Spritfresser schieden sich seit jeher die Geister.

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General Motors wird mit der „geordneten Abwicklung“ der Geländewagen-Tochter Hummer beginnen. Vorangegangen waren gescheiterte Verhandlungen über den Verkauf der Marke an den chinesischen Maschinenbauer Sichuan Tengzhong Heavy Industrial Machinery. Das chinesische Unternehmen sei nicht dazu in der Lage gewesen, die Akquisition von Hummer abzuschließen, hieß es in der Begründung des amerikanischen Konzerns. Es sei nicht möglich gewesen, innerhalb des vereinbarten Zeitrahmens die Zustimmung der chinesischen Behörden für die Transaktion zu bekommen.

„Wir beginnen mit der Abwicklung der Marke, was mehrere Monate in Anspruch nehmen wird“, sagte Hummer-Sprecher Nick Richards. „Sollten sich während dieser Zeit machbare Alternativen für einen Teil oder die ganze Marke ergeben, werden wir diese in Erwägung ziehen.“ Die chinesische Regierung habe angedeutet, dass sie ihre Zustimmung zu der Übernahme nicht geben werde, erklärten drei mit den Beratungen vertraute Personen, die nicht namentlich genannt werden wollten. Wang Chao, der stellvertretende Handelsminister des Landes, wies dies jedoch zurück und sagte am Mittwoch, dass China die Offerte nicht blockiert habe.

GM und Tengzhong, ein Privatunternehmen, das im Straßenbau, Hochbau und der Ausrüstung für die Energieindustrie tätig ist, hatten im Juni eine Absichtserklärung über den Verkauf der Marke unterzeichnet. Tengzhong wollte für den PS-starken Geländewagen eine neue Käuferschicht in China erschließen. Die finanziellen Details des Hummer-Verkaufs sollten später in Verhandlungen geklärt werden. Ein Kaufpreis wurde dementsprechend nicht mitgeteilt.

GM hatte lange nach einem Käufer für Hummer gesucht. Der Verkauf der spritfressenden Großfahrzeuge war 2008 um 51 Prozent eingebrochen, mehr als bei jeder anderen Marke in den Vereinigten Staaten. An dem aus dem Militärfahrzeug Humvee hervorgegangenen Auto scheiden sich die Geister: Gegner sehen es als Inbegriff sinnloser Verschwendung, Fans schätzen seine PS-starke Geländegängigkeit.

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Von Holger Steltzner

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