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Mittwoch, 19. Juni 2013
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Aufsichtsratssitzung Nick Reilly neuer Opel-Chef

 ·  Der Europachef des Autobauers General Motors (GM), Nick Reilly, führt ab sofort auch die deutsche Tochter Opel. Der Aufsichtsrat des Rüsselsheimer Autobauers hat Reilly zum neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung ernannt. Reilly ist Nachfolger von Hans Demant, der seit 2004 an der Opel-Spitze stand.

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Der Europachef des Autobauers General Motors (GM), Nick Reilly, führt ab sofort auch die deutsche Tochter Opel. Der Aufsichtsrat des Rüsselsheimer Autobauers hat Reilly am Freitag zum neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung der Adam Opel GmbH ernannt. Reilly ist Nachfolger von Hans Demant, der seit 2004 an der Opel-Spitze stand. Demant hatte kurz zuvor seinen Posten aufgeben, bleibt aber im Konzern. Er wird künftig dafür zuständig sein, die Produktrechte der Opel-Mutter General Motors (GM) zu überwachen. Einen Teil der bisherigen Aufgaben Demants übernimmt die neue Entwicklungschefin Rita Forst.

Reilly stellte sein neues Management-Team vor. Die Opel- Geschäftsführung besteht demnach künftig aus sieben Mitgliedern. Der Autobauer kämpft seit über einem Jahr ums Überleben. Bis Ende Januar will Reilly ein Sanierungskonzept vorlegen. Das Konzept ist die Grundlage für Verhandlungen über Staatshilfen. GM hat den Bedarf auf 3,3 Milliarden Euro beziffert, rund 2,7 Milliarden sollen die Regierungen der Länder mit Opel-Standorten aufbringen.

Kurzarbeit für 12.000 Mitarbeiter

Zudem Opel drosselt die Produktion und schickt zeitweise rund 12.000 Mitarbeiter in Kurzarbeit. Die Maßnahme gilt zunächst im Januar und Februar und habe an verschiedenen Standorten unterschiedliche Gründe, sagte Unternehmenssprecher Ulrich Weber. Am Stammsitz Rüsselsheim gibt es nach Angaben des Sprechers für 3.000 der 14.000 Beschäftigten an drei Tagen im Januar und vier Tagen im Februar Kurzarbeit. Grund sei dort die Pleite des Herstellers Saab, ebenfalls eine Tochter von General Motors (GM).

Ursprünglich hätte Anfang des Jahres ein Saab-Modell in Rüsselsheim gebaut werden sollen. „Wir haben dieses Volumen einfach nicht“, sagte Weber. Von März an werde in Rüsselsheim aber der Buick Regal für GM gebaut, dann könne das Werk wieder ausgelastet werden. An den Standorten in Bochum, Eisenach und Kaiserslautern ist laut Weber die allgemeine Nachfrageschwäche auf dem Automarkt der Grund für die Kurzarbeit. Auch im Jahr 2009 habe es schon an einigen Standorten Kurzarbeit gegeben, sagte der Sprecher weiter. „Das ist keine große Veränderung zu dem, was wir hatten.“ Er wies darauf hin, dass Kurzarbeit nicht nur Opel betrifft, sondern viele Hersteller in der Autobranche, die besonders unter der Krise leidet.

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Von Johannes Pennekamp

Die SPD und noch mehr die Grünen haben höhere Steuern für Top-Verdiener angekündigt - und finden sich dabei besonders ehrlich. Was sie gerne verschweigen: Zu den Top-Verdienern im Land zählen nicht nur Millionäre mit Sportwagen, sondern auch schon leitende Angestellte, Handwerksmeister und Beamte. Mehr 3


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