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Asien-Reisen Reiseveranstalter verlängern nach Beben Frist für Umbuchungen

27.12.2004 ·  Vielen Touristen ist die Lust auf den gebuchten Urlaub in den Katastrophengebieten Asiens vergangen. Die führenden deutschen Reiseveranstalter haben reagiert, und verlängern die Frist für kostenlose Umbuchungen.

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Die führenden deutschen Reiseveranstalter haben angesichts der gravierenden Schäden durch die Erdbeben-Katastrophe in Südasien die Frist für kostenlose Umbuchungen verlängert.

Urlauber könnten jetzt Reisen nach Sri Lanka und ins thailändische Phuket bis zum Abflugtermin 16. Januar kostenlos umbuchen, teilten Sprecher von TUI und Thomas Cook am Montag mit. Bereits am Sonntag hatten die meisten deutschen Reiseveranstalter sämtliche Urlaubsflüge bis zum Jahresende in die betroffene Region gestrichen und die Reisen storniert oder umgebucht.

Auf den Malediven südwestlich von Indien rechnen die Veranstalter damit, daß sich bereits binnen weniger Tage die Lage normalisiert. Dort könne voraussichtlich bereits wieder nach dem Jahreswechsel Urlaub gemacht werden, sagte ein TUI-Sprecher. Auf Sri Lanka und in Phuket seien die Schäden ungleich größer.

Seit Sonntag holen alle Reiseveranstalter nach und nach die bis zu 10.000 deutschen Touristen aus den Krisengebieten nach Hause. In Sri Lanka wurden vier Deutsche vermißt.

Bei dem schwersten Erdbeben seit 40 Jahren und der anschließenden Flutwelle wurden mindestens 15.000 Menschen getötet, unter anderem in den Ländern Indien, Indonesien, Sri Lanka, Thailand und Malaysia. Allerding steigen die Angaben über Opfer noch immer. Auch zahlreiche Touristengebiete waren betroffen.

Die Aktien-Papiere von Versicherern und Rückversicherern gerieten am Montag unter Druck. Zugleich betonten Analysten, daß voraussichtlich nicht mit drastischen Auswirkungen auf die deutschen Unternehmen zu rechnen sei. Allerdings seien die Schadenssummen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abzuschätzen.

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